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Lieblingsrezepte mit Schweizer Käse # 4 - Juhuu es ist soweit, Gewinnspielzeit!

Ihr Lieben, ich habe es ja bereits ein paar Mal angekündigt und jetzt ist es so weit: das Gewinnspiel zum Thema „Lieblingsrezepte mit Schweizer Käse“. Es ist mein erstes Gewinnspiel auf meinem Blog und ich freu mich wirklich sehr, dass ich es Euch anbieten kann. Noch dazu mit einem so tollen Preis, der mir extra dafür zur Verfügung gestellt wurde. Ich wünsche mir, dass ganz viele mitmachen und ich viele Zettel in meinen Lostopf werfen kann!

Zu gewinnen gibt es ein originales Victorinox Taschen-Käsemesser im Wert von 34,50 EUR. Das ist doch was!  Es ist 111 mm lang, mit einer roten Schale und dem Victorinox Emblem. Ausgestattet ist es mit einer Käseklinge, einer Brotklinge und einem Korkenzieher. Das ideale Messer für Liebhaber von gutem Käse, Brot und Wein. Außerdem hat es noch eine Pinzette, einen Zahnstocher und natürlich einen Ring. Das macht schon was her auf dem Brotzeittisch oder der Picknickdecke oder, oder, oder …

Victorinox Schweizer Käsemesser

Lieblingsrezepte mit Schweizer Käse # 3 - Gratinierte Speckrösti mit „Vacherin Mont-d’Or AOP“

Der „Vacherin Mont-d’Or AOP“ ist der dritte und letzte Käse, den ich zum Ausprobieren bekommen habe. Vorgestellt habe ich ihn Euch schon in meinem Post „Lieblingsrezepte mit Schweizer Käse # 1“. Da hatte ich den Käse allerdings noch nicht probiert. Sein kräftiger Geruch ist mir bereits schon im verpackten Zustand aufgefallen. Daher war ich besonders neugierig, wie er schmeckt. Die Rezeptidee „Gratinierter Vacherin Mont-d’Or AOP mit Speckrösti“, die ich dazu bekommen habe, klang sehr gut. Sehr deftig, aber gut. Ich habe es etwas abgewandelt, für zwei Personen, wie ich dachte. Es blieb aber noch eine dritte Portion übrig, die ich mir am nächsten Tag habe schmecken lassen. Es war ebenso lecker, wie deftig. Der Käse hat nicht nur einen sehr intensiven und kräftigen Geruch, sondern einen ebensolchen Geschmack. Das passt hervorragend zu den Speckrösti. Ein milderer Käse wäre geschmacklich untergegangen. Einen frischen grünen Salat oder ein paar Gurkenscheiben lege ich aber all denen als Beilage ans Herz, die dieses Rezept nachkochen möchten. Diesen Ausgleich braucht es zu diesen käsigen und deftigen Rösti, dann ist das ein wirklich tolles Gericht.

Speckrösti überbacken

Wir haben diesmal zweierlei Getränke zum Essen ausprobiert: Ein kühles Bier und wieder den wunderbaren Traminer vom Weingut Zehnthof. Beides hat sehr gut gepasst und geschmeckt. Das Bier war eher durstlöschend und hat das Rustikale an diesem Gericht unterstrichen. Der Wein rundet die Aromen ab und verbindet sie miteinander. Es war erstaunlich, dass die Getränkewahl doch einen solchen Einfluss auf den Charakter eines Gerichtes hat. Schwer zu sagen, was man da favorisiert.

Das Aroma des Käses wird als „mild“ beschrieben. Ich empfand ihn als sehr würzig. Wie gesagt, passt er sehr gut, wenn man ihn mit anderen deftigen Aromen kombiniert. Als Ofenkäse, wie er ebenso empfohlen wird, wäre er mir persönlich zu kräftig. Interessant fand ich, dass er im Gegensatz zu anderen Ofenkäsen bereits im kalten Zustand einen sehr cremigen, fast flüssigen Kern hat. Das hat mich wirklich überrascht. Auch, dass der Ring aus Tannenrinde eine dezente, aber deutliche Geschmacksnote mitbringt. Der „Vacherin Mont-d’Dor AOP“ ist ein sehr interessanter Käse über den sich jeder Käseliebhaber eine eigene Meinung bilden sollte. Wer würzigen Käse mag, dem kann ich diesen zartschmelzenden Weichkäse sehr empfehlen.

Schweizer Ofenkäse

Lieblingsrezepte mit Schweizer Käse # 2 – Klassisches Schweizer Fondue „Moité-Moité“

Weiter geht’s im Käsetext und zwar mit flüssigem, heißem Käse. Es gibt ja viele Versuchungen im Leben. Neben dem besten Eheschatz der Welt und Schokolade ist heißer, cremig geschmolzener Käse definitiv eine davon. Es ist wirklich ein Jammer, dass man den Fonduetopf (aber auch das Raclette) nur zu Silvester herausholt. Jedes Jahr nehme ich mir in meinem Neujahrsvorsatz vor, sowas auch mal unter dem Jahr zu machen. Nicht nur zwischen den Feiertagen. Aber mit den Neujahrsvorsätzen ist das halt so eine Sache. Dabei ist es doch immer lecker, oder? Ein Essen mit Genuss, mit guten Freunden, in geselliger Runde. Es verbreitet gute Laune. Man isst langsam und gemächlich. Eigentlich doch eine gesunde Art des Essens. Und Käsefondue kann etwas, was Brüh- oder Fettfondue und auch Raclette nicht können: Es beruhigt die Gemüter. Vor allem die männlichen. Keiner, der anfangs so viel Hunger hat, dass er mit mehreren Gabeln und Pfännchen gleichzeitig jongliert und dann so im Stress is(s)t, dass die Freude am Essen vergeht und sich nach kurzer Zeit Sättigung eingestellt hat. Denn das tolle am Käsefondue ist, dass nichts gar werden muss. Man tunkt sein Brot in die leckere Käsemischung und kann es gleich vernaschen.

Schweizer Käse Fondue

In meinem letzten Post habe ich Euch die beiden Käsesorten „Le Gruyère AOP“ und „Vacherin Fribourgeois AOP“ vorgestellt. Diese beiden zu gleichen Teilen sind die richtige Käsemischung für das klassische Schweizer Fondue „Moité-Moité“, das aus dem Französischen übersetzt „Halbe-Halbe“ bedeutet. Die Mischung ist wirklich sehr lecker! Der Vacherin Fribourgeois bringt hervorragende Schmelzeigenschaften mit und macht das Fondue wunderbar cremig und zartschmelzend, während der Le Gruyère  für einen fruchtig-kräftigen Geschmack sorgt und das Käsefondue dadurch gar nicht so mächtig wirkt. In den Le Gruyère hätte ich mich ja sowieso reinsetzen können und ich hab mich nur aus Liebe zu meinen Gästen sehr zusammengerissen um nicht beim Käsereiben alles wegzunaschen. Definitiv ein Käse, den ich mir merken muss!

Klassisches Schweizer Käsefondue

Dieses Rezept, das ich bekommen habe, hat mich wirklich überzeugt. Oft mochte ich Käsefondue gar nicht besonders gern und hab lieber einen normalen Ofenkäse vorgezogen. Die einen waren mir zu mächtig oder viel zu würzig, die anderen hatten gar keinen Geschmack und kamen nur etwas „fettig“ daher. Daher war ich auf dieses Originalrezept besonders neugierig und selbst überrascht, wie viel die richtige Mischung der Zutaten ausmacht. Es braucht auch nicht viel Vorbereitung. Keine Soßen und anderen Klimbim. Gute dunkle, helle oder süßliche Brotsorten, etwas Obst und fürs nächste Mal ein wenig Rohkost (vielen Dank für den Tipp!). Als Essensbegleiter darf natürlich auch ein guter Wein nicht fehlen, zumal man ihn ja schon für die Zubereitung des Käsefondues braucht. Ein Traminer vom Weingut Zehnthof ist es bei uns geworden. Er hat fantastisch dazu geschmeckt! Natürlich ist auch ein durstlöschendes kühles Bier nicht verkehrt. Zum Käsefondue passt einfach alles. Und ich sag eh immer: „Es darf, was schmeckt!“.

Fondue mit Schweizer Käse

Lieblingsrezepte mit Schweizer Käse # 1

Hallo liebe Genießer! Das neue Jahr ist inzwischen gar nicht mehr so neu, dennoch hoffe ich, dass Ihr ein schönes Weihnachtsfest mit genussvollen Feiertagen und einen guten Rutsch ins Jahr 2014 hattet! Heilig Drei König ist auch vorbei, also muss wieder was passieren in meiner kleinen Genussküche und ich hoffe, Ihr seid wieder mit dabei!


2014 startet für Euch käsig, denn ich habe Euch eine Aktion mitgebracht, bei der ich teilnehmen darf. Wir testen originalen Schweizer Käse und passende *Lieblingsrezepte mit Schweizer Käse*. Dazu werde ich den einen oder anderen Blogbeitrag für Euch schreiben und Rezepte testen. Außerdem gibt es ein Gewinnspiel, mit einem tollen Preis! In diesem Teil stelle ich Euch das Projekt und die drei Schweizer Käsesorten vor, die ich zum Ausprobieren bekommen habe.

Ich habe mich riesig darüber gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich bei der Aktion *Lieblingsrezepte mit Schweizer Käse* mitmachen möchte. Rezepte und Käse? Ja natürlich! Was will man mehr? Noch mehr gefreut hab ich mich, als ich die Benachrichtigungskarte für mein Käsepaket im Briefkasten hatte. Abgeholt war es schnell und das Auto hat auch schnell nach Käse gerochen. Ich muss gestehen, dass ich schon froh darüber bin, dass es nicht lange nach Käse gerochen hat. Denn, so gut der Käse auch schmeckt, ich hab ihn lieber in der Küche und vor allem im Magen, als im Auto.

Öffnet Ihr auch so gerne Päckchen? Auch wenn man ungefähr weiß was drin ist, ich öffne wahnsinnig gerne Päckchen. Oft ist das, was in der Post ist, ja nicht so prickelnd. Aber hier hatte ich ein Paket mit drei tollen Schweizer Käsesorten, Käsepicks zur stilgerechten Dekoration, meinen Informationen rund um den Schweizer Käse und einen Kalender mit 12 leckeren Rezepten, eines für jeden Monat. 2014 wird ein käsiger Genuss, den ich mit Euch teile! Vielleicht fragt Ihr Euch jetzt, wo der angekündigte Gewinn ist? Der ist nicht auf dem Foto und was es ist, erfahrt Ihr im vierten Blogbeitrag für das Gewinnspiel.

Käsepaket Käse aus der Schweiz

Schweizer Käse Kalender mit Rezepten


Heiße Maroni, wie auf dem Christkindlemarkt

Verzeiht, dass ich zwei Wochen nichts von mir habe hören lassen. Eine stressige Woche und eine Woche Erkältungskrankenlager auf der heimatlichen Couch waren daran schuld. Dafür melde ich mich mit etwas ganz einfachem, aber unglaublich leckerem zurück: Maroni!

Maronen

Esskastanie

Maroni sind in "meinem" Winter gar nicht weg zu denken. In diese edle Esskastanie bin ich richtig vernarrt und das schon immer! Als Kind kannte ich sie hauptsächlich nur vom Christkindlemarkt. Es gab sie also nur eine ganz kurze Zeit im Jahr und so traurig man darüber ist, dass der Sommer schon lange vorbei ist, trösten sie und verschönern den Winter mit seinen kalten und dunklen Tagen. Heiße Maroni sind Winter, sind Weihnachten, sind Christkindlemarkt und viele schöne Erinnerungen. Den Christkindlemarkt liebe ich. Er hat so etwas Romantisches. Man friert zwar und der Atem kommt in weichen Wolken aus dem Mund, Nase und Wangen sind rot und die Hände trotz kuscheliger Handschuhe kalt. Aber man wärmt sich mit einer herrlich duftenden, dampfenden Tasse Punsch, einer heißen Bratwurstsemmel und einer Tüte mit heißen Maroni. Mit dem Liebsten steht man ganz dicht beieinander an einem Baum, der mit Lichterketten geschmückt ist. Außenherum ist Trubel in der eigentlich „staden Zeit“, aber man schaut sich verliebt in die Augen und die Zeit bleibt stehen, mitten im Lichtermeer der Christkindlemarktbuden.

Heiße Maronen

Heiße Maronen

Mein Papa und ich haben früher auch immer wieder versucht die Maroni zu Hause genauso gut hinzubekommen, aber es hat nie richtig funktioniert. Im Ofen, in der Pfanne, sie ließen sich immer sehr schlecht schälen. Das hat die Freude daran ziemlich verdorben. Dabei wollten wir sie auch so gerne zu Hause naschen. Im Großmarkt hatten wir schließlich einen großen Sack davon mitgenommen. Jedes Jahr. Auch jetzt, habe ich mir jedes Jahr im Supermarkt Maroni mitgenommen. Das konnte doch nicht sein! Ich will heiße Maroni! Lieber ewig die Schale abpuhlen, als keine Maroni zu bekommen oder auf den Christkindlemarkt zu warten. Und jetzt bin ich total happy! Im siebten Maronihimmel, DENN ich habe das Rezept! Heiße Maroni zu Hause aus dem Backofen, die sich super schälen lassen und natürlich super schmecken! Süß und nussig passen sie ja zu vielen Gerichten. Zu Deftigem und zu Süßem. Jetzt, wo ich weiß, wie man sie zubereiten kann, eröffnet sich mir eine neue Welt! Maroni Pralinen stehen zum Beispiel auf meiner Experimentierliste und auch für Maronencremesuppe brauche ich keine Vakuumierten mehr.

Edle Esskastanie

Wusstet Ihr, dass ein Maronibaum 80 Jahre alt sein muss, damit er einen lohnenswerten Ertrag bringt? Nicht schlecht, oder?