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Lieblingsrezepte mit Schweizer Käse # 3 - Gratinierte Speckrösti mit „Vacherin Mont-d’Or AOP“

Der „Vacherin Mont-d’Or AOP“ ist der dritte und letzte Käse, den ich zum Ausprobieren bekommen habe. Vorgestellt habe ich ihn Euch schon in meinem Post „Lieblingsrezepte mit Schweizer Käse # 1“. Da hatte ich den Käse allerdings noch nicht probiert. Sein kräftiger Geruch ist mir bereits schon im verpackten Zustand aufgefallen. Daher war ich besonders neugierig, wie er schmeckt. Die Rezeptidee „Gratinierter Vacherin Mont-d’Or AOP mit Speckrösti“, die ich dazu bekommen habe, klang sehr gut. Sehr deftig, aber gut. Ich habe es etwas abgewandelt, für zwei Personen, wie ich dachte. Es blieb aber noch eine dritte Portion übrig, die ich mir am nächsten Tag habe schmecken lassen. Es war ebenso lecker, wie deftig. Der Käse hat nicht nur einen sehr intensiven und kräftigen Geruch, sondern einen ebensolchen Geschmack. Das passt hervorragend zu den Speckrösti. Ein milderer Käse wäre geschmacklich untergegangen. Einen frischen grünen Salat oder ein paar Gurkenscheiben lege ich aber all denen als Beilage ans Herz, die dieses Rezept nachkochen möchten. Diesen Ausgleich braucht es zu diesen käsigen und deftigen Rösti, dann ist das ein wirklich tolles Gericht.

Speckrösti überbacken

Wir haben diesmal zweierlei Getränke zum Essen ausprobiert: Ein kühles Bier und wieder den wunderbaren Traminer vom Weingut Zehnthof. Beides hat sehr gut gepasst und geschmeckt. Das Bier war eher durstlöschend und hat das Rustikale an diesem Gericht unterstrichen. Der Wein rundet die Aromen ab und verbindet sie miteinander. Es war erstaunlich, dass die Getränkewahl doch einen solchen Einfluss auf den Charakter eines Gerichtes hat. Schwer zu sagen, was man da favorisiert.

Das Aroma des Käses wird als „mild“ beschrieben. Ich empfand ihn als sehr würzig. Wie gesagt, passt er sehr gut, wenn man ihn mit anderen deftigen Aromen kombiniert. Als Ofenkäse, wie er ebenso empfohlen wird, wäre er mir persönlich zu kräftig. Interessant fand ich, dass er im Gegensatz zu anderen Ofenkäsen bereits im kalten Zustand einen sehr cremigen, fast flüssigen Kern hat. Das hat mich wirklich überrascht. Auch, dass der Ring aus Tannenrinde eine dezente, aber deutliche Geschmacksnote mitbringt. Der „Vacherin Mont-d’Dor AOP“ ist ein sehr interessanter Käse über den sich jeder Käseliebhaber eine eigene Meinung bilden sollte. Wer würzigen Käse mag, dem kann ich diesen zartschmelzenden Weichkäse sehr empfehlen.

Schweizer Ofenkäse

Lieblingsrezepte mit Schweizer Käse # 2 – Klassisches Schweizer Fondue „Moité-Moité“

Weiter geht’s im Käsetext und zwar mit flüssigem, heißem Käse. Es gibt ja viele Versuchungen im Leben. Neben dem besten Eheschatz der Welt und Schokolade ist heißer, cremig geschmolzener Käse definitiv eine davon. Es ist wirklich ein Jammer, dass man den Fonduetopf (aber auch das Raclette) nur zu Silvester herausholt. Jedes Jahr nehme ich mir in meinem Neujahrsvorsatz vor, sowas auch mal unter dem Jahr zu machen. Nicht nur zwischen den Feiertagen. Aber mit den Neujahrsvorsätzen ist das halt so eine Sache. Dabei ist es doch immer lecker, oder? Ein Essen mit Genuss, mit guten Freunden, in geselliger Runde. Es verbreitet gute Laune. Man isst langsam und gemächlich. Eigentlich doch eine gesunde Art des Essens. Und Käsefondue kann etwas, was Brüh- oder Fettfondue und auch Raclette nicht können: Es beruhigt die Gemüter. Vor allem die männlichen. Keiner, der anfangs so viel Hunger hat, dass er mit mehreren Gabeln und Pfännchen gleichzeitig jongliert und dann so im Stress is(s)t, dass die Freude am Essen vergeht und sich nach kurzer Zeit Sättigung eingestellt hat. Denn das tolle am Käsefondue ist, dass nichts gar werden muss. Man tunkt sein Brot in die leckere Käsemischung und kann es gleich vernaschen.

Schweizer Käse Fondue

In meinem letzten Post habe ich Euch die beiden Käsesorten „Le Gruyère AOP“ und „Vacherin Fribourgeois AOP“ vorgestellt. Diese beiden zu gleichen Teilen sind die richtige Käsemischung für das klassische Schweizer Fondue „Moité-Moité“, das aus dem Französischen übersetzt „Halbe-Halbe“ bedeutet. Die Mischung ist wirklich sehr lecker! Der Vacherin Fribourgeois bringt hervorragende Schmelzeigenschaften mit und macht das Fondue wunderbar cremig und zartschmelzend, während der Le Gruyère  für einen fruchtig-kräftigen Geschmack sorgt und das Käsefondue dadurch gar nicht so mächtig wirkt. In den Le Gruyère hätte ich mich ja sowieso reinsetzen können und ich hab mich nur aus Liebe zu meinen Gästen sehr zusammengerissen um nicht beim Käsereiben alles wegzunaschen. Definitiv ein Käse, den ich mir merken muss!

Klassisches Schweizer Käsefondue

Dieses Rezept, das ich bekommen habe, hat mich wirklich überzeugt. Oft mochte ich Käsefondue gar nicht besonders gern und hab lieber einen normalen Ofenkäse vorgezogen. Die einen waren mir zu mächtig oder viel zu würzig, die anderen hatten gar keinen Geschmack und kamen nur etwas „fettig“ daher. Daher war ich auf dieses Originalrezept besonders neugierig und selbst überrascht, wie viel die richtige Mischung der Zutaten ausmacht. Es braucht auch nicht viel Vorbereitung. Keine Soßen und anderen Klimbim. Gute dunkle, helle oder süßliche Brotsorten, etwas Obst und fürs nächste Mal ein wenig Rohkost (vielen Dank für den Tipp!). Als Essensbegleiter darf natürlich auch ein guter Wein nicht fehlen, zumal man ihn ja schon für die Zubereitung des Käsefondues braucht. Ein Traminer vom Weingut Zehnthof ist es bei uns geworden. Er hat fantastisch dazu geschmeckt! Natürlich ist auch ein durstlöschendes kühles Bier nicht verkehrt. Zum Käsefondue passt einfach alles. Und ich sag eh immer: „Es darf, was schmeckt!“.

Fondue mit Schweizer Käse

Lieblingsrezepte mit Schweizer Käse # 1

Hallo liebe Genießer! Das neue Jahr ist inzwischen gar nicht mehr so neu, dennoch hoffe ich, dass Ihr ein schönes Weihnachtsfest mit genussvollen Feiertagen und einen guten Rutsch ins Jahr 2014 hattet! Heilig Drei König ist auch vorbei, also muss wieder was passieren in meiner kleinen Genussküche und ich hoffe, Ihr seid wieder mit dabei!


2014 startet für Euch käsig, denn ich habe Euch eine Aktion mitgebracht, bei der ich teilnehmen darf. Wir testen originalen Schweizer Käse und passende *Lieblingsrezepte mit Schweizer Käse*. Dazu werde ich den einen oder anderen Blogbeitrag für Euch schreiben und Rezepte testen. Außerdem gibt es ein Gewinnspiel, mit einem tollen Preis! In diesem Teil stelle ich Euch das Projekt und die drei Schweizer Käsesorten vor, die ich zum Ausprobieren bekommen habe.

Ich habe mich riesig darüber gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich bei der Aktion *Lieblingsrezepte mit Schweizer Käse* mitmachen möchte. Rezepte und Käse? Ja natürlich! Was will man mehr? Noch mehr gefreut hab ich mich, als ich die Benachrichtigungskarte für mein Käsepaket im Briefkasten hatte. Abgeholt war es schnell und das Auto hat auch schnell nach Käse gerochen. Ich muss gestehen, dass ich schon froh darüber bin, dass es nicht lange nach Käse gerochen hat. Denn, so gut der Käse auch schmeckt, ich hab ihn lieber in der Küche und vor allem im Magen, als im Auto.

Öffnet Ihr auch so gerne Päckchen? Auch wenn man ungefähr weiß was drin ist, ich öffne wahnsinnig gerne Päckchen. Oft ist das, was in der Post ist, ja nicht so prickelnd. Aber hier hatte ich ein Paket mit drei tollen Schweizer Käsesorten, Käsepicks zur stilgerechten Dekoration, meinen Informationen rund um den Schweizer Käse und einen Kalender mit 12 leckeren Rezepten, eines für jeden Monat. 2014 wird ein käsiger Genuss, den ich mit Euch teile! Vielleicht fragt Ihr Euch jetzt, wo der angekündigte Gewinn ist? Der ist nicht auf dem Foto und was es ist, erfahrt Ihr im vierten Blogbeitrag für das Gewinnspiel.

Käsepaket Käse aus der Schweiz

Schweizer Käse Kalender mit Rezepten


Slow food Cheeseburger ... yummie!

Burger sind was Tolles. Beim Belegen kann man sich richtig austoben. Dabei mochte ich sie früher nicht mal besonders. Ich kannte sie nur aus den bekannten Fast-Food Läden und die schmeckten mir überhaupt nicht. Ein Fleischpflanzerl in einer normalen Semmel war mir da wesentlich lieber. Erst ein Urlaub in Irland vor ein paar Jahren hat es geschafft, das zu ändern. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie die geschmeckt haben! Frisch, saftig und ungelogen nach glücklichen Rindern. Diese Burger waren einfach „Wow!“. So gute Burger hab ich erst wieder vor einem Jahr in London bekommen, auch wenn sie die irischen nicht toppen konnten. Natürlich hab ich mich auch immer wieder mal an Burger versucht. Aber bei den Brötchen, die es zu kaufen gibt, hab ich immer das Gefühl, dass eine enge Verwandtschaft zu Pappe besteht. Aber vor kurzem ist mir ein Rezept in die Hände gefallen. Besser gesagt, ein Rezept für Burgerbrötchen. Mit ihnen steht und fällt alles und das möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten.

selbst gebackene Burgerbrötchen

Als ich das Originalrezept das erste Mal ausprobiert habe, hab ich mich in der Größe total verschätzt. Ich bin von 12 Stück der bekannten Brötchengröße ausgegangen, aber entweder werden diese Brötchen riesig (na ja oder wie in den Pubs in Irland oder England normal) oder man bekommt mehr als 12 Stück heraus. Jedenfalls war das nicht zu bezwingen und so hab ich das Rezept halbiert. Es werden also sechs große Burgerbrötchen daraus. Ein normaler Esser schafft einen, ein Guter kämpft beim zweiten und sehr gute Esser schaffen sicher zwei. Ich würde einen Burger pro Person rechnen und lieber noch einen einfachen Gurkensalat, Tomatensalat oder was auch immer, dazu anbieten.

Cheeseburger mit selbstgebackenem Burgerbrötchen

Der Hefeteig war beim ersten Mal (also mit der doppelten Menge) wirklich ein Erlebnis, über das ich immer noch lachen muss. Er ging und ging und hörte nicht auf, auch während ich ihn verarbeitet hab. Hab ich ein Brötchen geformt, sind die anderen Teiglinge weiter aufgegangen. Ich kam kaum noch nach. Das war der Punkt, an dem ich mich entschlossen hab, eine Teighälfte am nächsten Tag aufzubrauchen. Ich hab also eine handliche Teigkugel in eine Tupper gepackt. Da ich aber erst die anderen Brötchen ofenfertig machen und backen wollte, hab ich die Tupper stehen lassen. Als ich den übrigen Teig dann später in den Kühlschrank stellen wollte, war die Tupper mit Hefeteig übergequollen. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie blöd ich geschaut hab. Ok, also hab ich alles in eine noch größere Tupper umgefüllt, die ungefähr dreimal so groß war. Da war kein Hintergedanke dabei, ich hatte einfach keine passende mehr. Es hat sich aber als guter Zufall herausgestellt, denn wenig später, als ich in den Kühlschrank geschaut hab, war diese Tupper wieder randvoll. Ich war mir wirklich nicht mehr sicher, ob der Hefeteig nicht das gesamte Haus einnehmen würde. Aber zum Glück gehört es noch uns und wir haben den Teig am nächsten Tag, zu Brötchen gebacken, mit viel Genuss vernichtet.

Also, wir haben ein fluffiges Burgerbrötchen mit einer zarten Kruste, würziges und saftiges Fleisch, knackigen, frischen Salat und Zwiebelringe, dünne frische Scheibchen Essiggurke, aromatische süße Tomaten, würzigen Käse, der verhalten zerläuft, und eine Soße, die alles miteinander verbindet. Ein Gedicht!

Cheeseburger selbst gemacht

Für dieses Rezept braucht Ihr Brotgewürz. Das könnt Ihr natürlich kaufen, aber auch selbst zusammenmischen. Kümmel, Koriander und Fenchel sind die Basis. Ich hab noch Schabzigerklee dazu gemischt. Alles ziemlich zu gleichen Teilen.

REZEPT

Zutaten für die Brötchen:
½ Würfel Hefe (zimmerwarm)
125 ml lauwarme Milch
375 g gesiebtes Weizenmehl
30 g Zucker
100 g weiche Butter
1 TL Salz
1 Msp. Brotgewürz
2 Eier

1 Eigelb
1 TL Milch
Etwas geriebenen Käse und/oder Sesam

Zutaten für die Fleischpflanzerl:
700 - 750 g Rinderhack
40 g Semmelbrösel (oder eine alte Semmel)
8 EL Milch
1 Ei
1 Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
1 Bund krause Petersilie
ca. je 1 TL Salz und Pfeffer
3 geh. TL edelsüß Paprika
2 geh. EL scharfer Senf

Belag:
1 Romanasalat (oder andere)
1 Zwiebel
2 Essiggurken
2 Tomaten
12 Scheiben Käse (z. B. Grünländer)

Zutaten für die Soße:
2 EL Frischkäse
6 TL Ketchup
1 TL Senf
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Zwiebelgranulat

Cheeseburger

Heizt den Ofen vor, dass er lauwarm ist und legt ein sauberes Geschirrtuch hinein. Bröckelt die Hefe in die lauwarme Milch und löst sie darin auf. Gebt die Hefemilch mit den restlichen Zutaten in eine Rührschüssel und verknetet es gut miteinander. Knetet den Teig dann 10 Minuten weiter. Er wird immer schöner und löst sich von der Schüssel. Und er duftet nach Hefe, etwas buttrig und süß und ganz unterschwellig kommt die würzige Note des Brotgewürzes durch. Verwendet entweder die Knethaken eines Rührgerätes oder eine Küchenmaschine. Deckt die Schüssel mit dem warmen Geschirrtuch ab und stellt sie in den ausgeschalteten Ofen. Lasst den Teig dort für 45 – 60 Minuten gehen. Wenn Ihr die Schüssel dann wieder aus dem Ofen holt, lasst das Geschirrtuch im Ofen und schaltet ihn evtl. nochmal kurz ein. Knetet den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal gut mit den Händen durch und teilt ihn dann in sechs gleichgroße Stücke. Diese Teiglinge formt Ihr zu schönen Kugeln, legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und drückt sie dann etwas platt. Deckt das Blech wieder mit dem warmen Geschirrtuch ab und lasst die Teiglinge nochmal für eine halbe Stunde gehen. Verrührt das Eigelb mit der Milch und bestreicht die Brötchen vor dem Backen dann damit.  Bestreut sie mit Käse und Sesam, wie Ihr mögt. Dann könnt Ihr die Brötchen bei 200°C Ober-/ Unterhitze im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen.

Während der dreiviertel Stunde in der der Teig das erste Mal geht, könnt Ihr das Rinderhack würzen und die anderen Dinge vorbereiten. Dazu gebt Ihr in die Schüssel für das Hack schon mal die Semmelbrösel und die Milch. Dann das Ei und Rinderhack dazu. Schneidet die Zwiebel in feine Würfel und hackt auch den Knoblauch ganz fein. Hackt ebenso die Petersilie. Gebt die Zutaten und Gewürze mit in die Schüssel und vermengt alles gut und gründlich mit den Händen, einer Gabel oder mit Knethaken. Teilt die Masse dann in sechs Teile, formt sie zu Kugeln und dann zu dünnen Fladen mit in etwa dem Durchmesser der Brötchen. Sie werden dann nacheinander in etwas Öl in einer heißen Pfanne kurz von beiden Seiten angebraten. Dadurch, dass sie recht dünn sind, geht das ziemlich fix. Die fertigen Fleischpflanzerl sammele ich dann eingewickelt in Alufolie. Ich brate sie aber erst während der letzten 15 Minuten an, die die Brötchen backen.

Man sagt ja, dass ein Fleischpflanzerl erst dann richtig gut ist, wenn der Bäcker gewonnen hat. Normalerweise kommt in das Hack für Burger weder eine eingeweichte Semmel, noch Ei, Zwiebel, Petersilie oder Knoblauch. Auch kein Senf, sondern nur Paprikapulver, Salz und Pfeffer. Aber ehrlich gesagt taugt mir das überhaupt nicht. Ich hab es ausprobiert und finde mein „Riesenfleischpflanzerl“ wesentlich würziger, lockerer und saftiger. Ich verwende auch lieber eine in Milch eingeweichte Semmel als Semmelbrösel, weil sie sich besser verteilen lässt. Aber die hab ich nicht immer zur Hand und ich mach das Mengenverhältnis von Hack zu Milchsemmel immer Pi mal Daumen. Natürlich hab ich es diesmal für Euch abgewogen, genauso wie die Würze. Aber deswegen müsst Ihr euch nicht so penibel daran halten. Würzt, wie Ihr mögt. Manche probieren das Hack roh, aber das möchte ich nicht, genauso wenig wie eine Probe anzubraten. Das ist mir viel zu umständlich. Ich rieche einfach am der gewürzten Masse, bis ich zufrieden bin.

Salat waschen, trocken tupfen und zurecht zupfen. Zwiebeln putzen, in dünne Ringe schneiden. Gurken und Tomaten in feine Scheiben schneiden. Und die Zutaten für die Soße verrühren.

Einlagen für Cheeseburger

Einiges könnt Ihr natürlich auch gut vorbereiten. Ideal ist, die Burger zusammen zu setzen, wenn die Brötchen frisch, heiß und duftend aus dem Ofen und das Riesenfleischpflanzerl aus der Pfanne kommen. Beim Belegen gibt es bei mir eine ganz strenge Reihenfolge. Zuerst kommt der Salat und der Käse zuletzt damit das Brötchen nicht durchweicht. Dazwischen das Fleischpflanzerl und die Soße damit die Zwiebelringe, die Gurken- und Tomatenscheiben nicht runter fallen. Wenn das Burgerbrötchen noch heiß ist, schmilzt auch der Käse darunter.

Reinbeißen, genießen und glücklich sein!
Eure Marion



Meine Käsespätzle, geschabt und mit Schmelzzwiebeln

Käsespätzle sind der eindeutige Beweis dafür, dass Liebe durch den Magen geht. Sie haben schließlich ihren Teil dazu beigetragen, dass mir mein Herr Eheschatz vor ein paar Jahren verfallen ist. Aber nicht nur er zählt Käsespätzle zu seinen Leibgerichten, auch ich liebe sie! Leider gibt es sie nicht allzu oft, denn die Käsespätzle haben es durch die Eier und den Käse ganz schön in sich. Aber sie sind es wert und sie sind ein Genuss! Ich könnte sagen, dass man wenigstens schnell satt ist, aber man kann kaum aufhören zu essen weil sie einfach so lecker sind! Und das war es dann auch schon mit der kleinen Portion. Da hüpft mein kleines schwäbisches Genießerherzchen.

Kasspatzen

Mein Herr Eheschatz hat diesmal aber einen neuen Rekord geschafft: Vier Portionen! Das war fast die halbe Auflaufform, die er allein verputzt hat. Aber ich bin glücklich, wenn es ihm so sehr schmeckt. Wenn er nicht mit am Tisch sitzt, reicht dieses Rezept jedoch für vier normale Esser.

Für meine Spätzle, genauso wie für meine Pasta, verwende ich am liebsten Spätzlemehl. Es ist sehr feinkörnig und quellt sehr gut. Kochfeste Teige haben dadurch eine perfekte elastische Konsistenz und sind trotzdem locker. Den Unterschied merkt man deutlich, denn der Teig ist nach dem Kochen nicht mehlig-batschig, sondern hat Biss und Geschmack. Kann ich euch also nur empfehlen!

Mehl für Spätzle und Pasta

Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, Spätzle zuzubereiten. Da gibt es zum Beispiel diverse Pressen und Siebe, aber ich schabe meine Spätzle am liebsten mit einem Spätzlebrett. Nicht nur meiner schwäbischen Kochehre zuliebe. Ich kann dadurch einen dickeren Teig verwenden, der ebenfalls dazu beiträgt, dass die Spätzle kerniger werden und mehr Biss haben. Der Clou des Spätzlebrettes ist die spitze Unterseite und die asymmetrische Spachtel. Das erleichtert das Schaben und ins-Wasser-Schupsen. Umständlich oder schwer, wie manche meinen, ist es nicht. Wie bei allem anderen auch, braucht man einfach ein wenig Übung. Meine werden auch nicht alle gleich und perfekt. Es gibt dicke und dünne. Aber das macht doch nichts! Ist ja schließlich handgemacht und dem Geschmack tut das keinen Abbruch. Natürlich findet Ihr bei youtube.de die eine oder andere Anleitung, die Ihr Euch anschauen könnt, aber ich werde versuchen, Euch das Spätzleschaben im Rezept ein wenig zu erklären. Wenn Ihr auch so gerne Spätzle esst, dann probiert es doch einfach mal aus. Teuer ist so ein Spätzlebrett nicht und es lohnt sich.

Spätzlebrett

Für den Geschmack ist selbstverständlich der Käse ebenfalls enorm wichtig und die Zwiebeln. Ich mag Schmelzzwiebeln am liebsten. Sie werden in der Pfanne mit etwas Butterschmalz für den feinen Geschmack angebraten und karamellisieren dadurch leicht. Die Süße finde ich eine tolle Kombination zu dem würzigen Käse. Der Käse. Ich stehe auch jedes Mal wieder an der Käsetheke und überlege aufs Neue. Empfohlen wird meist Emmentaler, Bergkäse und Weißlacker. Was Ihr letztendlich verwendet, ist jedoch Geschmackssache. Er sollte würzig sein und gut schmelzen. Ob Ihr noch einen Milderen dazu nehmt, das bleibt Euch überlassen. Meine Auswahl ist jedes Mal ganz unterschiedlich. Ich habe zwar meinen Favoriten gefunden, aber den gibt es halt leider nicht immer gerade dann, wenn ich mir Käsespätzle einbilde. Haltet einfach mal Ausschau nach dem „Rucksackkäse“. Der ist toll. Er schmilzt sehr gut und hat genau die richtige Würze.

Meine Käsespätzle mach ich übrigens in einer Auflaufform fertig. Auf Messen habe ich auch schon gesehen, dass manche die in der Pfanne machen, aber das ist für mich einfach nicht richtig. Außerdem kann man sie auf diese Weise auch schön vorbereiten oder während sie im Ofen sind, die Küche aufräumen. Ich koch ja immer recht langsam, weil ich Küchenchaos überhaupt nicht ausstehen kann und nebenher immer wieder aufräume. Da sind mir Gerichte, die dann noch im Ofen alleine auskommen, sehr recht.

REZEPT

Zutaten:
500g Spätzlemehl
6 Eier (es dürfen auch 8 sein und dafür weniger Wasser)
ca. 150 ml Wasser
2 TL Salz

600 g - 700 g Käse (je 200 g Emmentaler, Bergkäse und Weißlacker oder nur Rucksackkäse)

6 große Zwiebeln
1 EL Butterschmalz
Salz, Pfeffer und gemahlener Kümmel

etwas Butterschmalz für die Form

Macht zuerst den Spätzleteig, damit er dann noch schön Zeit hat, zu quellen. Nehmt eine große Schüssel und rührt darin Mehl, Eier und Salz mit dem Rührgerät zusammen. Gebt dann nach und nach Wasser dazu. Die Wassermenge hängt ein wenig von der Größe der Eier ab. Auf dem ersten der vier Bilder seht Ihr, welche Konsistenz der Teig haben sollte. Lieber etwas fester als zu flüssig. Dann muss der Teig geschlagen werden. Das macht man am besten per Hand mit einem festen Kochlöffel. Entweder in einer Art kreisenden Bewegung feste von oben nach unten durch den Teig und wieder hoch oder umgekehrt. Zu lange schlagen könnt Ihr nicht, also schlagt einfach so lange wie Ihr könnt. ;o) Vielleicht so ungefähr eine Minute. Stellt die Schüssel dann auf die Seite und hobelt den Käse über eine grobe Reibe.

Spätzleteig

Putzt dann die Zwiebeln und hobelt oder schneidet sie in dünne Ringe. Das sieht nach viel aus, aber das passt schon. Die fallen ziemlich zusammen. Nehmt eine große Pfanne und erhitzt darin das Butterschmalz und gebt die Zwiebeln hinein. Ich trenne die Ringe dabei gleich ein wenig voneinander. Es kann sein, dass sie anfangs ein wenig „safteln“, aber das macht nichts. Dreht die Herdplatte einfach auf die höchste Stufe und lasst die Feuchtigkeit verdampfen. Bratet sie dann auf mittelhoher Hitze weiter, bis sie karamellfarben sind. Würzt die Schmelzzwiebeln mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Kümmel und stellt sie ebenfalls beiseite. Während die Zwiebeln vor sich hin brutzeln, könnt Ihr den Käse grob reiben und die Form mit etwas Butterschmalz ausfetten.

Schmelzzwiebeln für Käsespätzle

Jetzt geht es an die Spätzle. Bringt Wasser in einem großen Topf zum Kochen. Wenn das Wasser kocht, Salz dazu. Es sollte gerade etwas übersalzen sein. Außerdem braucht Ihr noch ein Sieb, das in einer passenden Schüssel steht. So gibt es keine Sauerei. Für Käsespätzle stelle ich mir keine Schüssel mit Eiswasser zurecht. Ich schichte sie nämlich aus dem Sieb heraus gleich mit dem Käse in die Form und möchte nicht, dass sie abkühlen. Sonst brauchen sie im Ofen länger. Wenn Ihr sie aber als Beilage servieren wollt, könnt Ihr sie in Eiswasser abschrecken und später abgießen.

Macht das Spätzlebrett feucht und gebt dann einen großen Klecks Teig auf die hintere Hälfte des Brettes. Taucht den Spatel ebenfalls kurz ins Wasser und verstreicht etwas von dem Teig dünn nach vorne zum Brettende. Das ist etwas, was während des Schabens immer wieder gemacht wird: Den Teig mit der nassen Spachtel nach vorne zu streichen. Dann schabt Ihr vom Teig einfach kleine „Hutzel“ ab und schiebt sie in einem Zug mit etwas Schwung ins kochende Wasser. Da müsst Ihr einfach Euren Rhythmus finden. Denkt daran, dass die Spätzle noch aufgehen. Schabt also dünne Hutzel ab, bis der verstrichene Teil aufgebraucht ist und streicht dann wieder mit einem nassen Spatel Teig von der hinteren Seite des Brettes dünn nach vorne. Habt Ihr eine Teigportion durch, rührt die Spätzle in dem kochenden Wasser nochmal etwas durch, holt sie dann mit einem Schaumlöffel heraus und lasst sie im Sieb weiter abtropfen.

Spätzle schaben

Geschabte Spätzle


Mein Arbeitsablauf sieht so aus, dass ich eine Teigportion schabe, sie in das Sieb gebe und dann die nächste schabe. Dann hole ich die Spätzle aus dem Sieb und verteile sie in der Form. Die eben Geschabten hole ich dann aus dem Kochwasser und gebe sie wieder in das leere Sieb und schabe dann die Nächsten ins Wasser usw. Zwei Spätzleportionen bedecken den Boden meiner Auflaufform gerade so und da streue ich dann schon Käse darüber. Immer eine lichte Schicht Spätzle und Käse. Käse sollte auch die letzte Schicht sein.
Verteilt dann noch die Zwiebeln auf den Spätzle und legt den Deckel der Auflaufform darauf. Wenn Ihr sie nicht abdeckt, werden sie trocken. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C Umluft, lasse ich sie noch für ca. 20 Minuten im Ofen.

Käsespätzle und Schmelzzwiebeln in der Auflaufform

Und dann ist es soweit. Es riecht schon herrlich und wer schmilzt beim Anblick von geschmolzenem Käse nicht auch gleich mit dahin? mmmmhh! Dazu passt natürlich ein kleiner grüner Salat oder Gurkensalat. Als Kind hab ich übrigens gerne Curry über meine Käsespätzle gestreut. Aber dem bin ich zum Glück entwachsen.

Kasspatzen

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Zubereiten und natürlich noch mehr Spaß beim Essen und Genießen!
Eure Marion


Duett mit Wassermelone und Feta

"Ich hab eine Wassermelone getragen."

Eine Wassermelone hab ich die letzte Zeit tatsächlich öfter nach Hause getragen, denn dieses Gericht ist meine persönliche Überraschung dieses Sommers. Vergesst Tomate-Mozzarella, denn die Kombination aus erfrischender, saftiger, süßer Wassermelone und cremigen, würzigen Feta ist wirklich ein erstaunlicher Genuss! Dazu ein wenig Pesto, zum Beispiel mein Pesto von der Zitronenmelisse, toppt das Ganze. Ein wirklich genussreiches Sommer-Abendessen oder Vorspeise.

Wassermelone und Schafskäse mit Pesto

Entdeckt habe ich dieses tolle Gericht auf der Speisekarte „meines“ Lieblingsgriechen, dem Pallas, in unserer schönen Stadt Landshut. Diese Kombination las sich so spannend, dass ich es unbedingt probieren musste. Vom ersten Bissen an war ich begeistert und bin es noch.

Natürlich gab es das Duett von Wassermelone und Feta zu Hause inzwischen schon öfter und jetzt hat es auch endlich den Weg von meiner realen Genussküche aus auf meine Blog-Genussküche gefunden. Probiert es unbedingt aus. Ich bin mir sicher, dass es euch ebenso gut schmeckt wie uns.

Das Rezept ist natürlich sehr einfach, sowohl in den Zutaten als auch in der Zubereitung. Womöglich ist gerade das das Geniale daran. Zwei Zutaten, ok drei, aber das Pesto habt ihr ja seit letzter Woche fertig im Kühlschrank stehen.

sommerliche leichte Vorspeise

REZEPT

Zutaten:
Reife Wassermelone
Feta
Zitronenmelissen Pesto

Die Zubereitung erklärt sich wahrscheinlich von selbst. Das Mengenverhältnis der Zutaten könnt ihr natürlich nach persönlichem Geschmack bestimmen. Ich mag gerne etwas mehr Wassermelone im Verhältnis zum Feta und ein wenig Pesto.

Die Wassermelone gehört natürlich geschnitten, von der Schale befreit und entkernt. Praktisch sind natürlich die kernlosen Melonen. Den Schafskäse holt Ihr aus der Salzlake und tupft ihn ab. Dann könnt Ihr auch schon beides miteinander anrichten und mit ein wenig Pesto garnieren.

Dazu passen ein feines Pita und ein schönes Glas Weißwein. Bei uns kam eine Scheurebe vom Winzerhof Burrlein in die Gläser und sie hat sich mit dem Duett sehr gut verstanden.

Guten Appetit und genussvolle Stunden
Eure Marion



deftiges Spritzgebäck: süchtig machende Käsestangen mit Sesam aus Buttermilchmürbteig

Ganz langsam kämpft sich doch immer wieder der Frühling durch. Ich freu mich über jeden Sonnenstrahl. Da hab ich von jetzt auf gleich viel bessere Laune und wesentlich mehr Energie. Dass es zwischendurch wieder so ungemütlich nasskalt ist versuche ich zu ignorieren. Aber ich scharre schon mit den „Hufen“, wenn die Sonne scheint. Ich möchte raus in den Garten, möchte zu meinen Rosen, zu meinem Lavendel, ich möchte die Gartenmöbel aus dem Keller holen, ich möchte grillen und ich möchte endlich wieder laue Sommerabende mit einem schönen Glas Wein genießen. Mein Idealwetter stell ich mir jetzt einfach vor: Die Sonne hat den ganzen Tag geschienen, die Terrasse ist noch aufgeheizt. Mein Mann hat gerade gegossen und der typische „Gießgeruch“ von Wasser auf warmer Erde und Pflanzen, den es nur im Sommer gibt, hängt in der Luft. Vor mir ein kühles Glas leichter Sommerwein und dazu etwas ganz Leckeres zu knabbern.

Spritzgebäck Käsestangen mit Sesam

Knabberstangen mit Käse und Sesam

Damit ich dann auch startklar bin, habe ich schon mal geübt und probiert und habe somit ein neues, ganz leckeres Spritzgebäck-Rezept für Euch:

Meine Kästestangen mit Sesam aus Buttermilchmürbteig.

deftiges Spritzgebäck

REZEPT

Zutaten:

(ca. 1,5 Bleche)
150 g geriebener Käse (z.B. Weißbierkäse)
250 g Mehl
10 EL Buttermilch
gute Prise Salz
150 g kalte Butter in Flocken oder kleinen Stücken
etwas Buttermilch
Sesam nach Belieben

Statt Sesam könnt Ihr auch Mohn verwenden oder grobe Salzkörner oder Kräuter, Schinkenwürfel, usw. Ihr könnt Euch kreativ austoben.

Selbstgemachte Käsestangen

Aus dem Mehl, der Buttermilch, Salz und der kalten Butter, macht Ihr einen Mürbteig. Bevor Ihr aber eine richtig schöne Mürbteigkugel habt, knetet ihr noch kurz den gerieben Käse unter. Ganz unkompliziert und schnell. Den Käsemürbteig wickelt Ihr in Frischhaltefolie ein und legt sie für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Ihr könnt Mürbteig auch ruhig über Nacht im Kühlschrank vorbereiten, aber dann solltet Ihr ihn vielleicht ein wenig eher herausholen, dass er zum Verarbeiten nicht zu fest ist.

deftiger Mürbteig für Käsestangen

Bei mir übernimmt die Hauptarbeit meine Kitty. Mit Fleischwolf und Spritzgebäckaufsatz geht das richtig schnell und leicht von der Hand. Ihr könnt die Käsestangen aber auch wie jedes andere Spritzgebäck verarbeiten. Mit einer Presse oder einem festeren Spritzbeutel. Meine Stangen habe ich ungefähr 20 cm lang gemacht und auf mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt. Die Stangen sollten ungefähr 2 – 3 cm Abstand zueinander haben, da sie etwas verlaufen.

deftiges Spritzgebäck zu Wein und Bier

Sobald Ihr ein Blech fertig habt, bepinselt die Teiglinge mit etwas Buttermilch und streut den Sesam darüber. Dann können sie auch schon in den vorgeheizten Backofen. Ich backe wie immer am liebsten bei Ober- / Unterhitze. Das trocknet die Teige nicht aus. Beobachtet die Stangen etwas. Die Backzeit hängt auch ein wenig davon ab, wie kalt bzw. warm der Teig bei der Verarbeitung war oder bis er in den Ofen kommt. Das zweite Blech war etwas schneller fertig. Daher eine ungefähre Zeitangabe von 20 – 30 Minuten bei  160°C. Die Käsestangen sollen eine schöne goldbraune Farbe haben, wenn Ihr sie aus dem Ofen holt.


Käsestangen selbst gemacht

Lasst Sie etwas abkühlen, dann kann die Erste auch gleich probiert werden. Ihr werdet sicher genauso begeistert sein wie ich. Außen knusprig und innen mürbe. Sie passen gut zu Wein aber auch zu Bier und Schorle und überhaupt. In einer Blechdose oder Plastikdose halten sich die Stangen auch lange.

Ich wünsche Euch genussvolles Knabbern! Eure Marion