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Winterwunderland Guglhupf - Mein Glühweinkuchen

Die liebe Andrea Zuckerschnecke von Mamas Liebe süß und salzig hatte die schöne Idee dieses Jahr einen Adventskalender zu machen und mich eingeladen eines Ihrer Türchen zu sein. Da guter Besuch natürlich nicht mit leeren Händen kommt, habe ich Ihr ein feines Rezept mitgebracht: Meinen Glühweinkuchen. Er hätte schon längst einen Platz auf meinem Blog verdient, denn in meiner Genussküche zu Hause backe ich diesen Kuchen schon, seit ich mit Backen angefangen habe. Ich mag diesen Kuchen sehr gerne, weil er so schön locker ist und mich noch nie enttäuscht hat. Er ist immer lecker und dankbar, wie ein Rührkuchen einfach ist. Es muss nicht immer Torte oder Cupcake sein. Der Glühweinkuchen bäckt sich schön in meiner geliebten Guglhupfform, aber natürlich auch in einer Kastenform und auch als „Kuchen im Glas“ habe ich ihn zu Weihnachten schon verschenkt.

Rotweinkuchen Rezept

Rotweinkuchen mit Schokostreusel

Eigentlich wollte ich ein Plätzchenrezept beisteuern oder mich an Baumkuchen versuchen. Aber wie auch letztes Jahr, komme ich überhaupt nicht recht in Weihnachtsstimmung. Es ist inzwischen zwar eisig kalt und wir waren auch schon einmal auf dem Christkindlesmarkt, aber es ist immer noch mehr herbstlich als winterlich. Ganz zu schweigen von „Winterwunderland“. Und Plätzchen backen ohne Weihnachtsstimmung funktioniert nicht recht. Dennoch habe ich wie jedes Jahr sämtliche Rezepthefte auf der Suche nach den Plätzchen, die es dieses Jahr werden sollen, durchstöbert. Ich beschränke mich auf drei  oder vier Sorten, denn mehr wird eh nicht gegessen. Da geht mir so ein Kuchen wesentlich leichter von der Hand und der ist auch immer schnell wieder weg.

Passend zur Adventszeit, habe ich meinen Glühweingugl mit etwas Goldpuder und Christbäumen aus Eiweiß-Spritzglasur („Royal Icing“) herausgeputzt. Diese Zuckermasse kann man in unterschiedlichen Konsistenzen anrühren, je nachdem ob man Zuckerblumen, Konturen oder eine Glasur möchte. Dann kann man sich mit Spritzbeutel und Tülle austoben und es anschließend einfach lufttrocknen lassen. Neben Einfrieren, eine praktische Möglichkeit übriges Eiweiß aufzubrauchen, und immer etwas Deko auf Vorrat parat zu haben. Goldpuder bekommt man bei den üblichen Versandadressen für Hobbybäckerbedarf.

Der Glühweinkuchen passt übrigens nicht nur zur Weihnachtszeit. Als Rotweinkuchen kann man ihn mit Rotwein das ganze Jahr über machen. Nach Geschmack mit etwas Zimt ergänzt. Wer lieber auf Alkohol verzichten möchte, nimmt einfach Kinderpunsch.

Glühweinkuchen mit Goldstaub und Baisertannen

Kleine wunderbare Windbeutel - Küsschen mit Toffifee-Mousse und Crème Anglaise

Heute bekommt Ihr alle ein himmlisches süßes Küsschen von mir. Ein kleines Küsschen in Form eines kleinen Windbeutelchens, gefüllt mit einer Toffifee-Mousse. Das klingt schon gut, oder? In Toffifee vereint sich ja Schokolade, Karamell und Nuss. Das ist in Kombination eine Wucht. Als Mousse, die man in ein kleines Windbeutelchen gefüllt hat, ist das zum Träumen und Schwelgen. Alternativ habe ich auch das Rezept für Crème Anglaise für Euch, eine klassische Vanillecrème, die ebenso lecker schmeckt.

Brandteig Rezept für gefüllte Windbeutel

Ich höre immer wieder, dass Brandteig so schwierig ist und es viele gar nicht erst versuchen , aber vielleicht kann ich denjenigen heute etwas Eurer Angst nehmen. Ich muss gestehen, dass ich mich vor meinem ersten Mal überhaupt nicht mit Brandteig auseinander gesetzt habe und nicht wie sonst verschiedene Rezepte studiert und das ausprobiert, das mir am ehesten zusagt. Mit diesem Rezept hatte ich wohl einfach großes Glück, denn die Windbeutel sind schon beim ersten Mal auf Anhieb gelungen. Da bleibe ich natürlich dabei und teile es gerne mit Euch. Es war ganz unspektakulär bei einer Croquembouche-Form dabei, die ich mir mal gekauft habe. Das ist ein Kegel, der aus vielen kleinen Windbeuteln, die mit Karamell zusammen geklebt werden, besteht. Das sieht wunderschön aus! Aber aus den Windbeuteln einen Croquembouche zu machen, ist ein ganz anderes Thema. Mein erster und einziger Versuch war so la la und bevor ich mir nicht endlich mal ein ordentliches Zuckerthermometer gekauft habe, wird es auch keinen zweiten Versuch geben. Aber wenn, dann lasse ich Euch daran teilhaben!

Die Windbeutel sind aber wirklich ganz einfach zu machen und womit Ihr sie füllt, könnt Ihr Eurer Fantasie überlassen. Dafür eignet sich so ziemlich jede Crème, Mousse oder auch einfach nur geschlagene Sahne.

An dieser Stelle sollte ich Euch wohl auch sagen, dass von meiner Toffifee-Mousse etwas übrig bleibt. Zwei kleine Dessertschälchen, die aber nicht lange halten, weil die leckere Mousse sehr schnell vergenusswurschtelt wird. Die Menge der Crème Anglaise dagegen geht  auf. Sie entstammt schließlich auch dem Originalrezept. Der Croquembouche wird für 12 Personen gerechnet, ich habe nur ein Drittel der Menge gemacht. Ja, was soll ich sagen? Rein rechnerisch hätte 1/3 des Rezeptes für 4 Personen gereicht. Aber mein Eheschatz und ich, konnten diese Menge auch zu zweit sehr gut bewältigen. War einfach zu lecker!

Zucchinischwemme # 4 - Locker fluffiger und saftiger Zucchini-Walnuss-Kuchen

Also das ist wieder ein richtiges Zucchini-Highlight! Dieser Kuchen ist so wunderbar fluffig und saftig; ich bin ganz hin und weg! Der macht süchtig. Eindeutig!

Zucchini Walnuss Gugl
 
Zucchini in Kuchen zu verarbeiten, dürfte für viele kein neuer Gedanke mehr sein. Gemüse und Süß kennt man schon vom Möhrenkuchen oder Rüblikuchen. Geraspelt unter den Teig gemischt und mitgebacken, macht dieses wunderbare Gemüse den Kuchen schön saftig und zart. Aber ich will hier auch nicht das Rad neu erfinden. Dennoch habe ich es bis jetzt nie ausprobiert. „Never change a winning Team“ dachte ich mir. Kuchen ist auch ohne Gemüse top! Aber ebenso heißt auch, dass Gelegenheit Diebe macht. Nun, ich habe jetzt die Gelegenheit und zwar in Form von fleißig wachsenden Zucchini in meinem Garten. Und was ich stehle? Vielleicht ein klein wenig die uneingeschränkte Treue in meine Standardrezepte. Wobei das Eine nicht das Andere ersetzen muss. Vielmehr ist der Zucchinikuchen eine willkommene Erweiterung und darüber bin ich immer froh. Mit den eigenen Klassikern ist das nämlich so eine Sache. Man vergisst manchmal sogar über den Tellerrand zu schauen. Erst wenn man dazu gezwungen ist fällt einem auf, dass es hinter dem Horizont weiter geht. Und das ist auch gut so. Verdammt gut! Darüber, dass ich diesen Zucchini-Nuss-Kuchen entdeckt habe, bin ich richtig happy!

Meine Entscheidung fiel auf eine Kombination mit Nüssen. Genauer gesagt Walnüsse, denn davon habe ich auch noch einen ganzen Korb aus dem elterlichen Garten zu Hause stehen. Passt also wunderbar. Natürlich könnt Ihr auch andere Nüsse verwenden. Was Ihr mögt oder gerade da habt. Es macht sich auch sicher gut, die Nüsse durch Schokostreusel zu ersetzen. Das möchte ich auf jeden Fall auch noch ausprobieren. Ich glaube, wenn in diesem Kuchen auch noch Schokolade drin ist, bin ich so hin und weg, dass man mich gar nicht mehr ansprechen braucht.

Zucchini Walnuss Kuchen

Luftiger Kuchen

Einen großen Vorteil hat das Backen mit Öl im Gegensatz zu Butter ja auf alle Fälle. Man kann spontan backen, ohne darauf warten zu müssen, dass die Butter weich wird. Was, erstaunlicherweise, auch bei diesem tropischen schwülen Wetter der letzten Wochen dauert. Mir war das anfangs nämlich etwas unsympathisch und ich wusste nicht so recht, ob mir ein Kuchen mit Öl gefällt. Öl statt Butter? Aber, das Resultat ist super und es fehlt mir kein Buttergeschmack.  Das war also schon der zweite Blick über den sommerlichen Horizont. Zurzeit regnet es ja allerdings leider immer wieder. Ich hoffe der Sommer noch einmal zu uns zurück!

Gugelhupf

Das Rezept passt sowohl für eine Kastenform als auch für einen Guglhupf. Wobei der dann doch nicht ganz voll wird. Ich hab den Kuchen auch schon mit Zutaten hochgerechnet auf vier Eier gebacken. Da ich aber das Backpulver bei einem Päckchen belassen habe, war er nicht ganz so locker. Aber trotzdem lecker! Fluffig ist mir aber lieber und daher bleibe ich doch lieber bei der kleineren Menge oder werde nächstes Mal noch Backpulver dazu geben. Ich hatte 350 g Zucker, 4 Eier, 1 Pk. Backpulver, 180 ml Sonnenblumenöl, 1,5 TL Zimt, 300 g Zucchini, 140 g Walnüsse und 350 g Mehl verwendet. Vorstellen möchte ich Euch aber die saftige, lockere und fluffige Variante.

KitchenAid in Aktion

Vom Paradies ins Strudelbett - Original Alt-Wiener Apfelstrudel nach Zuckerbäckertradition

Apfelstrudel mit Strudelteig

Apfelstrudelduft. Je kälter und winterlicher es draußen wird und umso schneller es auf Weihnachten zu geht, umso größer wird die Lust in unserem Hause auf Süßspeisen. Sie sind ein ganz heimeliger Genuss; ein Duft nach Wärme und Geborgenheit. „Apfelstrudel könnt’st auch mal wieder machen!“, sagte mein geliebter Eheschatz eines Abends zu mir. Stimmt, den gibt es viel zu selten und umso lieber erfülle ich meinem Liebsten diesen Wunsch.

Original Wiener Apfelstrudel

Leckerer Apfelstrudel

Wiener Apfelstrudel ist neben Wiener Schnitzel und Sachertorte die bekannteste Wiener Leckerei. Frisch aus dem Ofen und heiß ist er mit Vanillesoße eine traumhafte Süßspeise und kalt ist er ein süß-säuerlich-saftiger, und vor allem gern gesehener Gast, auf dem Kaffeetisch. Ein zarter, dünn gezogener Teig mit einer Füllung aus Butterstreuseln, Zimtzucker, Rumrosinen und Äpfeln. Ach, da wird man schnell schwach. Mitgebracht habe ich dieses Rezept aus einem Wienurlaub. Genauer gesagt, aus der Apfelstrudelshow der Hofbackstube Schönbrunn. Das schöne Rezept für den „Alt-Wiener Apfelstrudel“ nach „Wiener Zuckerbäckertradition“ war nach einer kleinen Verkostung die Krönung der Schlossbesichtigung. An diesem Rezept möchte ich Euch heute teilhaben lassen.

Alt-Wiener Apfelstrudel

Voller Vorfreude, mal wieder einen Apfelstrudel zu backen, habe ich die Äpfel auf dem Bauernmarkt gekauft. Säuerliche und fruchtige Äpfel sollten es sein und dann steht man da vor so vielen Sorten, lässt sich beraten, weil man überfragt ist, und kommt mit über drei Kilo gemischten Äpfeln nach Hause. Herrje… . Aber bei den guten Bauernäpfeln ist das gar nicht so schlimm. Die sind frisch vom Baum und halten sich sehr gut und so lecker wie die sind, werden die auch gut wegschnabboliert. Meine Speis riecht jetzt wunderbar nach erntefrischen Äpfeln… mmmhh… es gibt wirklich Schlimmeres! Schließlich heißt es auch: „One apple a day keeps the doctor away!“.

Apfelstrudel vom Schloss Schönbrunn

Herziger Apfelstrudel


Mein smarter Flammkuchen "Knusper, knusper, ..."

Der Clou dieses Flammkuchens liegt in seiner Einfachheit. Ohne viel Schnick-Schnack, ganz simpel und verdammt lecker. Damit ist er für meinen Eheschatz und mich auch gerne ein Abendessen für „unter der Woche“.

Flammkuchen mit Zwiebel und Schinken

Knusper, knusper, knäuschen, wer knuspert an meinem Flammküchlein? Ich knusper unheimlich gerne und kann bei diesem Flammkuchen gar nicht aufhören, bis nicht auch das letzte Stück verputzt ist. Zu zweit vernichten wir durchaus ein Blech davon. Aber das Tolle ist, man braucht kein allzu schlechtes Gewissen haben, eher ein Gutes. Denn es ist ein Genuss ohne Reue. Unten kross und oben weich, umgeben von einem knusprigen Rand. Das lass ich mir gern gefallen.

Mit diesem Teig kann man auch andere leckere Dinge machen. Er ist sozusagen meine Basis. Natürlich für andere Flammkuchenvarianten, wie zum Beispiel mit Zucchini und Lachs oder Kartoffelscheiben. Aber auch süß mit Apfelscheiben und Honig. Sehr lecker! Ich verwende Ihn aber auch für Pizza. Beim Belegen darf man da sehr kreativ sein. Auch beim Ausrollen. Man kann seinen Eheschatz auch mal mit einem Flammkuchenherz überraschen oder man bäckt viele kleine Pizzas und Flammküchlein für eine Party. Ich mag die Dinger ja auch kalt.

Schön ist auch, dass man Hefeteig gut vorbereiten kann. Für Flammkuchen oder Pizza ist er besonders gut, wenn er sogar einen Tag alt ist. Dann bekommt er diese leckeren Bläschen am Rand. Ich packe Ihn dann nach dem Gehen in eine Schüssel und stelle diese in den Kühlschrank. Ich hole ihn nur gerne rechtzeitig heraus, damit er vor dem Ausrollen und Backen wieder Zimmertemperatur hat. Dann geht’s auch schon los:

Knuspriger Flammkuchen

REZEPT

Zutaten:
(für 1 Blech)

250 g Mehl
½ Würfel frische Hefe
130 – 140 ml Milch
½ TL Salz

1 Becher Sauerrahm
gemahlener Kümmel
Muskatnuss

2 – 3 Zwiebeln
75 g Schinkenwürfel (eine Hälfte einer Doppelpackung)
frisch gemahlener Pfeffer
Balsamico-Salz
Frische krause Petersilie

Kurz vorab: Weil ich keine Heizkörper habe, schaffe ich mir diesen „warmen Ort“ für meinen Hefeteig im Ofen und lasse ihn dort gehen. Dafür wärme ich den Ofen auf 50°C vor. Das ist die niedrigste Stufe, die ich einstellen kann. Ich warte aber nicht ab bis die Temperatur erreicht ist, sondern ich möchte nur einen warmen Raum haben, indem sich mein Hefeteig wohl fühlt. Das sollten nicht über 30°C sein. Ich teste das einfach mit der Hand. Und damit er sich besonders wohl fühlt, lege ich auch gleich das Geschirrtuch mit in den Ofen, mit dem ich die Schüssel dann zudecke. Hefeteig mag es gerne mummelig warm.

Erwärmt die Milch kurz in einer Tasse in der Mikrowelle, bröckelt dann die Hefe hinein und löst sie darin auf. Die Hefe sollte Zimmertemperatur haben, damit die Milch nicht gleich abkühlt. Dann fügt Ihr Mehl, die Hefemilch und das Salz in einer Schüssel zusammen und verknetet alles gut (egal ob mit der Hand, den Knethaken eines Handrührgerätes oder einer Küchenmaschine). Nochmal eine Extrarunde Kneten und dann darf er in seiner Schüssel, zugedeckt an einem wärmen Plätzchen (z.B. im warmen Ofen), 30 – 40 Minuten gehen.

In der Zwischenzeit kann man locker die anderen Zutaten herrichten. Die Zwiebel muss natürlich geschält werden. Ich schneide sie gerne in Würfel, das ist angenehmer zum Essen. Aber das könnt Ihr nach Belieben handhaben. Selbstverständlich könnt Ihr die Zwiebel auch in Ringe oder halbe Ringe schneiden. Macht den Becher Sauerrahm auf und würzt direkt etwas Kümmel und eine Prise Muskat hinein und verrührt es mit einem kleinen Schneebesen oder einem Löffel. Wascht die Petersilie unter fließendem Wasser, schüttelt sie gut ab und hackt sie dann grob.

Richtet Euch ein Backblech mit Backpapier her. Zum Ausrollen des Teiges hab ich einen kleinen Silikonroller mit dem man das wunderbar auf dem Blech machen kann. Ihr könnt den Teig aber auch mit dem Nudelholz auf dem Backpapier ausrollen und dann auf das Blech ziehen. Egal wie, wenn der Teig aufgegangen ist, knetet Ihr ihn nochmal etwas durch und rollt ihn dann dünn auf dem mit Backpapier ausgelegtem Blech aus. Heizt den Ofen auf 220°C O|U vor.

Die Pflicht ist getan, jetzt nur noch schnell zur Kür. Verteilt den Sauerrahm mit einem Löffel auf dem Teig, gefolgt von den Zwiebelwürfeln und den Schinkenwürfeln. Dann frisch gemahlenen Pfeffer drüber und Balsamico-Salz darüber streuen. Wenn Ihr keines habt, könnt Ihr natürlich auch anderes Salz verwenden. Kräutersalz oder ein ganz normales. Aber ich mag dieses leicht säuerliche und malzige Aroma. Es gibt dem Flammkuchen eine wunderbare Note.

Und dann kommt das Blech auch schon in den Ofen. 220°C O|U und 15 – 20 Minuten. Wenn Ihr den Flammkuchen heraus holt garniert Ihr ihn noch mit der frischen Petersilie und schneidet ihn zum Servieren in Stücke.

Zwiebelkuchen

Ich hoffe er schmeckt Euch genauso gut wie uns. Guten Appetit Ihr Lieben und eine schöne genussreiche Restwoche!
Eure Marion


Cheesecake-Dessert mit einer wunderhübscher Apfelrose

Ist das nicht wunderhübsch? In diese Apfelrose hab ich mich gleich verliebt, als ich sie gesehen hab. „Das brauch ich auch!“, „Die muss ich haben!“. Es kursieren ja oft dieselben Rezepte in den digitalen Weiten und auch das Originalrezept tauchte schon öfter auf, darum wollte ich etwas anderes mit dieser schönen Apfelrose dekorieren. Ich war eh auf der Suche nach einem Dessert und die Antwort lautete bald „Cheesecake!“. Den typischen Käsekuchen (man muss lispeln, wenn man das ausspricht) mag ich nicht besonders aber die amerikanische Variante find ich super. Cheesecake geht immer und ist so wandlungsfreudig. Mit Obst mag ich ihn besonders gern. Apfel und Käsekuchen passt daher meiner Meinung nach ganz wunderbar zusammen, genauso wie Nüsse zu Apfel passt. Und so war mein Dessert geboren: Ein Käse-Nusskuchen mit dieser hübschen Apfelrose. Zugegeben, etwas mächtig, aber Cheesecake-Fans kommen hier sicher auf Ihre Kosten, denn wir haben einen saftigen und nussigen Kuchen mit einer cremigen Käsekuchenhaube und dazu den süß-säuerlichen Apfel.

Apfelcheesecake mit Nusskuchen

Ein Dessert sollte hübsch sein, weil es verführen muss. Natürlich muss es auch schmecken. Es ist der krönende Abschluss eines guten Essens, der das Genießerherz nochmal höher schlagen lässt. Diese Apfelrose leistet da eine einwandfreie Arbeit und natürlich kann man sie auch bei anderen Desserts einsetzen.

Ich hab mich für kleine Sturzgläser (230 ml) als Backform entschieden, denn ich finde es nett, wenn jeder seine eigene kleine Portion hat. Außerdem sieht man die Schichten wunderbar durch und so ein Gläschen hat die perfekte Größe. Normalerweise backe ich darin „Kuchen im Glas“, die ich frisch und heiß aus dem Ofen verschraube und so haltbar mache. Das ist etwas ganz tolles, aber ein anderes Thema. Ihr könnt als Form natürlich verwenden, was Euch gefällt, aber beachtet bitte die Backzeit, wenn sich die Größe ändert!

Käsekuchen Apfelblüte

REZEPT

Zutaten:
(ca. 7 Stück)
ca. 2 - 3 rote Äpfel
½ l Apfelsaft
250 g Zucker
etwas Zitronensaft

80 g weiche Butter
165 g Rohrzucker
Abrieb einer Orangenschale
2 Eier
50 ml Milch
100 g Mehl
80 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver

500 g Ricotta
2 Eigelbe
70 g Zucker

Alles beginnt mit der Apfelrose. Stellt Euch eine Schüssel mit Wasser und etwas Zitronensaft zurecht. Äpfel waschen, halbieren, den Strunk herausschneiden und das Kerngehäuse mit einem Kugelausstecher ausstechen. Schneidet oder hobelt die Äpfel in dünne Scheiben und legt diese gleich in das Zitronenwasser, damit sie nicht braun werden. Ich bevorzuge den Hobel, weil die Scheiben dann schön dünn und gleichmäßig werden. Aus einem Apfel bekomme ich ca. 40 halbe Scheiben heraus und kann damit 3 Rosen mit je 13 Scheiben machen.

rote Äpfel

Apfelscheiben in Zitronenwasser für Apfelrose

Gebt Apfelsaft und Zucker in einen flachen Topf und bringt es einmal zum Kochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dreht dann auf mittlere Hitze zurück. Stellt Euch ein Sieb in einer Schüssel bereit und gebt dann portionsweise mit einem Schaumlöffel die Apfelscheiben in den Apfelsaft. Lasst sie kurz darin ziehen, bis sie gerade biegsam sind. Das geht ziemlich fix und beachtet, dass sie noch etwas nachziehen. Sie sollen nicht zu weich werden und zerkochen! Holt sie dann wieder mit der Schaumkelle aus dem Topf und legt sie in das Sieb. Wenn Ihr mit den Apfelscheiben durch seid, lasst den Apfel-Zucker-Saft weiter köcheln und ein reduzieren (auf ungefähr die Hälfte), bis daraus ein Sirup geworden ist.

Währenddessen legt Ihr die Apfelscheiben aus. Dazu könnt Ihr zum Beispiel ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verwenden aber ebenso eine andere Unterlage oder Matte. Legt nun die Apfelscheiben so aus, dass sie sich bei der Hälfte überlappen. Je nachdem wie groß Eure Apfelblüte werden soll, 12 bis 15 Scheiben. So können sie auf den weiteren Einsatz warten. Den Abtropfsaft gebt Ihr wieder zurück in den Topf. Wenn Ihr sie eher vorbereiten wollt, dann deckt die abgekühlten Apfelscheibenbahnen mit Klarsichtfolie ab und stellt sie kühl.

In Apfelsirup blanchierte Apfelscheiben für Apfelrose

Nun zum Käse-Nusskuchen. Die Gläser hab ich ausgefettet und mit Semmelbröseln ausgestreut. Da sie aber nicht gestürzt werden, könnt Ihr Euch diesen Arbeitsschritt auch sparen. Heizt den Backofen auf 180°C O|U vor.

Gebt die weiche Butter mit dem Rohrzucker und dem Abrieb der Orangenschale in eine Schüssel und schlagt sie 3 bis 4 Minuten cremig auf. Rührt dann nach und nach die zwei Eier und die Milch unter. Siebt das Mehl mit dem Backpulver in die Schüssel und gebt die Haselnüsse dazu. Rührt alles kurz unter, bis alles gerade ordentlich miteinander vermischt ist und teilt den Teig auf Eure Förmchen auf.

Für die Käsecreme verrührt Ihr den Ricotta mit den Eigelben und dem Zucker zu einer glatten Creme und verteilt diese auf dem Kuchenteig. Wenn Ihr gerade keine andere Verwendung für die zwei Eiklar habt, dann friert sie in einer kleinen Tupper ein. Das geht mit Eiweiß wunderbar und bald ist eh wieder Plätzchenzeit. Da findet Ihr dafür sicher eine Verwendung für Baiserbusserln oder dergleichen.

Die Apfelscheibenbahnen rollt Ihr jetzt von links nach rechts auf. Diese Rolle setzt Ihr Euch dann auf die Fingerspitzen und bringt die Blüte vorsichtig in Form, indem Ihr sie von innen aus etwas öffnet. Dann setzt Ihr die Blüte vorsichtig auf die Käsecreme. Stellt die Gläser auf den Rost in den heißen Ofen, ohne dass sie sich berühren und backt sie für 25 bis 30 Minuten.

Wenn Ihr sie dann aus dem Ofen holt, lasst die Kuchen etwas auskühlen und bepinselt die Apfelrosen dann mit dem warmen Apfelsirup. So glänzen sie schön und strahlen Euch entgegen. Zauberhaft!

Apfelrose für Käsekuchen im Glas

Jetzt braucht Ihr nur noch einen Löffel.
Viel Spaß beim Nachbacken, Apfelrosen drehen und Genießen!
Eure Marion


Slow food Cheeseburger ... yummie!

Burger sind was Tolles. Beim Belegen kann man sich richtig austoben. Dabei mochte ich sie früher nicht mal besonders. Ich kannte sie nur aus den bekannten Fast-Food Läden und die schmeckten mir überhaupt nicht. Ein Fleischpflanzerl in einer normalen Semmel war mir da wesentlich lieber. Erst ein Urlaub in Irland vor ein paar Jahren hat es geschafft, das zu ändern. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie die geschmeckt haben! Frisch, saftig und ungelogen nach glücklichen Rindern. Diese Burger waren einfach „Wow!“. So gute Burger hab ich erst wieder vor einem Jahr in London bekommen, auch wenn sie die irischen nicht toppen konnten. Natürlich hab ich mich auch immer wieder mal an Burger versucht. Aber bei den Brötchen, die es zu kaufen gibt, hab ich immer das Gefühl, dass eine enge Verwandtschaft zu Pappe besteht. Aber vor kurzem ist mir ein Rezept in die Hände gefallen. Besser gesagt, ein Rezept für Burgerbrötchen. Mit ihnen steht und fällt alles und das möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten.

selbst gebackene Burgerbrötchen

Als ich das Originalrezept das erste Mal ausprobiert habe, hab ich mich in der Größe total verschätzt. Ich bin von 12 Stück der bekannten Brötchengröße ausgegangen, aber entweder werden diese Brötchen riesig (na ja oder wie in den Pubs in Irland oder England normal) oder man bekommt mehr als 12 Stück heraus. Jedenfalls war das nicht zu bezwingen und so hab ich das Rezept halbiert. Es werden also sechs große Burgerbrötchen daraus. Ein normaler Esser schafft einen, ein Guter kämpft beim zweiten und sehr gute Esser schaffen sicher zwei. Ich würde einen Burger pro Person rechnen und lieber noch einen einfachen Gurkensalat, Tomatensalat oder was auch immer, dazu anbieten.

Cheeseburger mit selbstgebackenem Burgerbrötchen

Der Hefeteig war beim ersten Mal (also mit der doppelten Menge) wirklich ein Erlebnis, über das ich immer noch lachen muss. Er ging und ging und hörte nicht auf, auch während ich ihn verarbeitet hab. Hab ich ein Brötchen geformt, sind die anderen Teiglinge weiter aufgegangen. Ich kam kaum noch nach. Das war der Punkt, an dem ich mich entschlossen hab, eine Teighälfte am nächsten Tag aufzubrauchen. Ich hab also eine handliche Teigkugel in eine Tupper gepackt. Da ich aber erst die anderen Brötchen ofenfertig machen und backen wollte, hab ich die Tupper stehen lassen. Als ich den übrigen Teig dann später in den Kühlschrank stellen wollte, war die Tupper mit Hefeteig übergequollen. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie blöd ich geschaut hab. Ok, also hab ich alles in eine noch größere Tupper umgefüllt, die ungefähr dreimal so groß war. Da war kein Hintergedanke dabei, ich hatte einfach keine passende mehr. Es hat sich aber als guter Zufall herausgestellt, denn wenig später, als ich in den Kühlschrank geschaut hab, war diese Tupper wieder randvoll. Ich war mir wirklich nicht mehr sicher, ob der Hefeteig nicht das gesamte Haus einnehmen würde. Aber zum Glück gehört es noch uns und wir haben den Teig am nächsten Tag, zu Brötchen gebacken, mit viel Genuss vernichtet.

Also, wir haben ein fluffiges Burgerbrötchen mit einer zarten Kruste, würziges und saftiges Fleisch, knackigen, frischen Salat und Zwiebelringe, dünne frische Scheibchen Essiggurke, aromatische süße Tomaten, würzigen Käse, der verhalten zerläuft, und eine Soße, die alles miteinander verbindet. Ein Gedicht!

Cheeseburger selbst gemacht

Für dieses Rezept braucht Ihr Brotgewürz. Das könnt Ihr natürlich kaufen, aber auch selbst zusammenmischen. Kümmel, Koriander und Fenchel sind die Basis. Ich hab noch Schabzigerklee dazu gemischt. Alles ziemlich zu gleichen Teilen.

REZEPT

Zutaten für die Brötchen:
½ Würfel Hefe (zimmerwarm)
125 ml lauwarme Milch
375 g gesiebtes Weizenmehl
30 g Zucker
100 g weiche Butter
1 TL Salz
1 Msp. Brotgewürz
2 Eier

1 Eigelb
1 TL Milch
Etwas geriebenen Käse und/oder Sesam

Zutaten für die Fleischpflanzerl:
700 - 750 g Rinderhack
40 g Semmelbrösel (oder eine alte Semmel)
8 EL Milch
1 Ei
1 Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
1 Bund krause Petersilie
ca. je 1 TL Salz und Pfeffer
3 geh. TL edelsüß Paprika
2 geh. EL scharfer Senf

Belag:
1 Romanasalat (oder andere)
1 Zwiebel
2 Essiggurken
2 Tomaten
12 Scheiben Käse (z. B. Grünländer)

Zutaten für die Soße:
2 EL Frischkäse
6 TL Ketchup
1 TL Senf
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Zwiebelgranulat

Cheeseburger

Heizt den Ofen vor, dass er lauwarm ist und legt ein sauberes Geschirrtuch hinein. Bröckelt die Hefe in die lauwarme Milch und löst sie darin auf. Gebt die Hefemilch mit den restlichen Zutaten in eine Rührschüssel und verknetet es gut miteinander. Knetet den Teig dann 10 Minuten weiter. Er wird immer schöner und löst sich von der Schüssel. Und er duftet nach Hefe, etwas buttrig und süß und ganz unterschwellig kommt die würzige Note des Brotgewürzes durch. Verwendet entweder die Knethaken eines Rührgerätes oder eine Küchenmaschine. Deckt die Schüssel mit dem warmen Geschirrtuch ab und stellt sie in den ausgeschalteten Ofen. Lasst den Teig dort für 45 – 60 Minuten gehen. Wenn Ihr die Schüssel dann wieder aus dem Ofen holt, lasst das Geschirrtuch im Ofen und schaltet ihn evtl. nochmal kurz ein. Knetet den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal gut mit den Händen durch und teilt ihn dann in sechs gleichgroße Stücke. Diese Teiglinge formt Ihr zu schönen Kugeln, legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und drückt sie dann etwas platt. Deckt das Blech wieder mit dem warmen Geschirrtuch ab und lasst die Teiglinge nochmal für eine halbe Stunde gehen. Verrührt das Eigelb mit der Milch und bestreicht die Brötchen vor dem Backen dann damit.  Bestreut sie mit Käse und Sesam, wie Ihr mögt. Dann könnt Ihr die Brötchen bei 200°C Ober-/ Unterhitze im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen.

Während der dreiviertel Stunde in der der Teig das erste Mal geht, könnt Ihr das Rinderhack würzen und die anderen Dinge vorbereiten. Dazu gebt Ihr in die Schüssel für das Hack schon mal die Semmelbrösel und die Milch. Dann das Ei und Rinderhack dazu. Schneidet die Zwiebel in feine Würfel und hackt auch den Knoblauch ganz fein. Hackt ebenso die Petersilie. Gebt die Zutaten und Gewürze mit in die Schüssel und vermengt alles gut und gründlich mit den Händen, einer Gabel oder mit Knethaken. Teilt die Masse dann in sechs Teile, formt sie zu Kugeln und dann zu dünnen Fladen mit in etwa dem Durchmesser der Brötchen. Sie werden dann nacheinander in etwas Öl in einer heißen Pfanne kurz von beiden Seiten angebraten. Dadurch, dass sie recht dünn sind, geht das ziemlich fix. Die fertigen Fleischpflanzerl sammele ich dann eingewickelt in Alufolie. Ich brate sie aber erst während der letzten 15 Minuten an, die die Brötchen backen.

Man sagt ja, dass ein Fleischpflanzerl erst dann richtig gut ist, wenn der Bäcker gewonnen hat. Normalerweise kommt in das Hack für Burger weder eine eingeweichte Semmel, noch Ei, Zwiebel, Petersilie oder Knoblauch. Auch kein Senf, sondern nur Paprikapulver, Salz und Pfeffer. Aber ehrlich gesagt taugt mir das überhaupt nicht. Ich hab es ausprobiert und finde mein „Riesenfleischpflanzerl“ wesentlich würziger, lockerer und saftiger. Ich verwende auch lieber eine in Milch eingeweichte Semmel als Semmelbrösel, weil sie sich besser verteilen lässt. Aber die hab ich nicht immer zur Hand und ich mach das Mengenverhältnis von Hack zu Milchsemmel immer Pi mal Daumen. Natürlich hab ich es diesmal für Euch abgewogen, genauso wie die Würze. Aber deswegen müsst Ihr euch nicht so penibel daran halten. Würzt, wie Ihr mögt. Manche probieren das Hack roh, aber das möchte ich nicht, genauso wenig wie eine Probe anzubraten. Das ist mir viel zu umständlich. Ich rieche einfach am der gewürzten Masse, bis ich zufrieden bin.

Salat waschen, trocken tupfen und zurecht zupfen. Zwiebeln putzen, in dünne Ringe schneiden. Gurken und Tomaten in feine Scheiben schneiden. Und die Zutaten für die Soße verrühren.

Einlagen für Cheeseburger

Einiges könnt Ihr natürlich auch gut vorbereiten. Ideal ist, die Burger zusammen zu setzen, wenn die Brötchen frisch, heiß und duftend aus dem Ofen und das Riesenfleischpflanzerl aus der Pfanne kommen. Beim Belegen gibt es bei mir eine ganz strenge Reihenfolge. Zuerst kommt der Salat und der Käse zuletzt damit das Brötchen nicht durchweicht. Dazwischen das Fleischpflanzerl und die Soße damit die Zwiebelringe, die Gurken- und Tomatenscheiben nicht runter fallen. Wenn das Burgerbrötchen noch heiß ist, schmilzt auch der Käse darunter.

Reinbeißen, genießen und glücklich sein!
Eure Marion



Brownie "Chocolate 'n Nuts" - Die Geschichte einer süßen Schokosünde und kleinen Glücksgenussmomenten

Wie hieß es auf einem Plakat mal so schön? „Schokolade ist Gottes Entschuldigung für Brokkoli“. Es wäre nicht sehr nett, wenn man eine Entschuldigung nicht annehmen würde! Es musste einfach mal wieder was Süßes sein. An heißen Tagen kommt das Backen bei mir leider viel zu kurz. So gerne ich auch koche und backe, aber bei über 30°C finde ich es nicht besonders prickelnd, vor einem heißen Backofen zu stehen.

Amerikanische Brownie

Diese Brownies sind voll mit Nüssen und kleinen halbflüssigen Schokoinseln. Wenn das Blech frisch aus dem Ofen kommt, blubbern sie einem an manchen Stellen schon entgegen, wie kleine Schokovulkane. Ich kann da nicht widerstehen. Im Wasserbad hat schon die geschmolzene Kuvertüre auf mich gewartet, die ich auf die Brownies streichen wollte. Aber es kam alles anders. Ich konnte nicht widerstehen und musste den warmen Kuchen anschneiden und mir ein Stück mopsen, solange die Schokolade im Inneren noch flüssig ist und zerläuft. Dann hat mich die Kuvertüre angelächelt und so löffelte ich etwas davon über meinen Brownie und setzte dann noch ein zweites Stückchen obendrauf. Ein herrlicher Anblick von süßer Schokosünde. Mit ein wenig weißem Puderzucker oben drüber, sah es dann auch etwas unschuldiger aus.

Browniekuchen

Aber ich durfte ja noch nicht. Ich wollte meine Schokosünde erst für Euch fotografieren. Das war schon etwas gemein, wie mich die flüssige Kuvertüre die ganze Zeit über verführerisch angelächelt hat. Und sie hat letztendlich gewonnen. Ok, ich war papp satt! Es hätte kein Minzblatt mehr reingepasst. Aber das war es wert und der Brownie war als Alibi für die flüssige Schokolade sehr überzeugend.

Manchmal muss man sich so etwas Leckeres einfach gönnen und dann ist es ein kleiner Glücksmoment. Wenn es im Haus nach frisch gebackenem Kuchen und Schokolade duftet, wundert sich mein Herr Eheschatz auch nicht, dass ich bis über beide Ohren grinse.

Brownie mit geschmolzener Schokolade und Nüssen

Die Brownies machen sich aber nicht nur frisch aus dem Ofen ausgezeichnet. Sie sind schnell gemacht und halten sich in einer Tupper auch ein paar Tage, ohne trocken zu werden. Ich mach sie gerne nach Festtagen, wenn viel Schokolade übrig geblieben ist. Neben Schokodrops kann man nämlich so ziemlich alles unter den Teig mischen. Da brauche ich dann gerne Osterhasen, – Eier und Nikoläuse oder den Rest einer Schachtel Pralinen auf. Natürlich ergeben aber Schokodrops die schönsten Schokoinseln.

Das Buch aus dem das ursprüngliche Rezept stammt, habe ich schon gute zehn Jahre. Als gerade Muffins modern wurden, gab es das mit einem 6er Muffinblech im Buchladen. Ich glaube, es war sogar mein erstes eigenes Backbuch und eine meiner ersten Backformen. Die Rezepte in diesem Buch sind Klassiker und ich nehme es immer wieder gerne zur Hand. Darf ich also vorstellen? „Amerikanische Brownies“.

Brownie-Zutaten

REZEPT

Zutaten:
250 g feiner Backzucker
180 g Mehl
130 g herbes Kakaopulver
½ TL Rosensalz (oder normales)
½ TL Backpulver
150 g zerlassene Butter
4 Eier
Vanillemark (von einer Schote)
200 g Schokoladenchips oder Tropfen. Zartbitter, Vollmilch, Weiß oder gemischt, ganz nach Geschmack
100 g gehackte Walnusskerne (oder andere Nüsse)

Puderzucker zum Bestreuen oder Kuvertüre (ca. 250 g) zum Glasieren.

Bereitet ein Backblech von ungefähr 32 x 22 cm vor, indem Ihr es mit Backpapier auslegt. Wenn Ihr ein größeres verwendet, wird der Teig natürlich dünner und Ihr müsst die Backzeit reduzieren.

Röstet die Nüsse in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett, bis sie duften und lasst sie dann abkühlen. Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Es werden zwei Schüsseln benötigt. Eine für die trockenen Zutaten und eine für die Feuchten. Nehmt für die Trockenen eine größere Schüssel, denn es kommt dann noch die flüssige Mischung dazu.

Siebt also Mehl und Kakao in eine Rührschüssel, gebt Zucker, Salz und Backpulver dazu und mischt alles gut durch. In einer zweiten Schüssel versprudelt Ihr die zerlassene Butter, die Eier und das Vanillemark mit einem Schneebesen. Die Butter darf nicht heiß sein, sonst stocken die Eier! Um mir einen extra Topf zu sparen, verwende ich für die flüssigen Zutaten eine Schüssel, die mikrowellengeeignet ist. Darin schmelze ich die Butter, bis sie gerade flüssig ist und gebe dann die restlichen Zutaten dazu.

Gebt die flüssige Mischung zu der Trockenen und verrührt beides nur so lange, bis alles gerade vermengt ist. Kleinere Klumpen stören nicht. Hebt Schokochips und Nüsse unter den Teig und verteilt Ihn dann gleichmäßig auf dem Backblech.

Beim Backen verwende ich Ober-/Unterhitze lieber als Umluft. Bei 180°C 25 – 30 Minuten backen.

Wenn Ihr geduldiger seid als ich, hebt Ihr den Kuchen mit dem Backpapier aus dem Blech und lasst ihn auf einem Kuchengitter abkühlen. Währenddessen könnt Ihr die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Wie Ihr weiter vorgehen wollt, liegt ganz bei Euch. Ihr könnt den gesamten Kuchen bestreichen bzw. bestäuben oder ihn vorher in Brownies schneiden und diese dann sogar komplett in Kuvertüre tauchen, dann werdet Ihr aber mehr davon brauchen.

Lauwarmer Brownie mit geschmolzener Schokolade

Ich wünsche Euch kleine glückliche Genussmomente!
Eure Marion


deftiges Spritzgebäck: süchtig machende Käsestangen mit Sesam aus Buttermilchmürbteig

Ganz langsam kämpft sich doch immer wieder der Frühling durch. Ich freu mich über jeden Sonnenstrahl. Da hab ich von jetzt auf gleich viel bessere Laune und wesentlich mehr Energie. Dass es zwischendurch wieder so ungemütlich nasskalt ist versuche ich zu ignorieren. Aber ich scharre schon mit den „Hufen“, wenn die Sonne scheint. Ich möchte raus in den Garten, möchte zu meinen Rosen, zu meinem Lavendel, ich möchte die Gartenmöbel aus dem Keller holen, ich möchte grillen und ich möchte endlich wieder laue Sommerabende mit einem schönen Glas Wein genießen. Mein Idealwetter stell ich mir jetzt einfach vor: Die Sonne hat den ganzen Tag geschienen, die Terrasse ist noch aufgeheizt. Mein Mann hat gerade gegossen und der typische „Gießgeruch“ von Wasser auf warmer Erde und Pflanzen, den es nur im Sommer gibt, hängt in der Luft. Vor mir ein kühles Glas leichter Sommerwein und dazu etwas ganz Leckeres zu knabbern.

Spritzgebäck Käsestangen mit Sesam

Knabberstangen mit Käse und Sesam

Damit ich dann auch startklar bin, habe ich schon mal geübt und probiert und habe somit ein neues, ganz leckeres Spritzgebäck-Rezept für Euch:

Meine Kästestangen mit Sesam aus Buttermilchmürbteig.

deftiges Spritzgebäck

REZEPT

Zutaten:

(ca. 1,5 Bleche)
150 g geriebener Käse (z.B. Weißbierkäse)
250 g Mehl
10 EL Buttermilch
gute Prise Salz
150 g kalte Butter in Flocken oder kleinen Stücken
etwas Buttermilch
Sesam nach Belieben

Statt Sesam könnt Ihr auch Mohn verwenden oder grobe Salzkörner oder Kräuter, Schinkenwürfel, usw. Ihr könnt Euch kreativ austoben.

Selbstgemachte Käsestangen

Aus dem Mehl, der Buttermilch, Salz und der kalten Butter, macht Ihr einen Mürbteig. Bevor Ihr aber eine richtig schöne Mürbteigkugel habt, knetet ihr noch kurz den gerieben Käse unter. Ganz unkompliziert und schnell. Den Käsemürbteig wickelt Ihr in Frischhaltefolie ein und legt sie für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Ihr könnt Mürbteig auch ruhig über Nacht im Kühlschrank vorbereiten, aber dann solltet Ihr ihn vielleicht ein wenig eher herausholen, dass er zum Verarbeiten nicht zu fest ist.

deftiger Mürbteig für Käsestangen

Bei mir übernimmt die Hauptarbeit meine Kitty. Mit Fleischwolf und Spritzgebäckaufsatz geht das richtig schnell und leicht von der Hand. Ihr könnt die Käsestangen aber auch wie jedes andere Spritzgebäck verarbeiten. Mit einer Presse oder einem festeren Spritzbeutel. Meine Stangen habe ich ungefähr 20 cm lang gemacht und auf mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt. Die Stangen sollten ungefähr 2 – 3 cm Abstand zueinander haben, da sie etwas verlaufen.

deftiges Spritzgebäck zu Wein und Bier

Sobald Ihr ein Blech fertig habt, bepinselt die Teiglinge mit etwas Buttermilch und streut den Sesam darüber. Dann können sie auch schon in den vorgeheizten Backofen. Ich backe wie immer am liebsten bei Ober- / Unterhitze. Das trocknet die Teige nicht aus. Beobachtet die Stangen etwas. Die Backzeit hängt auch ein wenig davon ab, wie kalt bzw. warm der Teig bei der Verarbeitung war oder bis er in den Ofen kommt. Das zweite Blech war etwas schneller fertig. Daher eine ungefähre Zeitangabe von 20 – 30 Minuten bei  160°C. Die Käsestangen sollen eine schöne goldbraune Farbe haben, wenn Ihr sie aus dem Ofen holt.


Käsestangen selbst gemacht

Lasst Sie etwas abkühlen, dann kann die Erste auch gleich probiert werden. Ihr werdet sicher genauso begeistert sein wie ich. Außen knusprig und innen mürbe. Sie passen gut zu Wein aber auch zu Bier und Schorle und überhaupt. In einer Blechdose oder Plastikdose halten sich die Stangen auch lange.

Ich wünsche Euch genussvolles Knabbern! Eure Marion



verdammt gute Karamellcupcakes

Auf einmal waren sie da, diese kleinen Sündereien. In meiner Küche feierte der Cupcake mit dieser leckeren Variante sein Debüt. Er ist jede Sünde wert und hält sich im Kühlschrank auch sehr gut frisch. Schön zum Vorbereiten. Also genießen wir etwas höllisch Gutes und hoffen trotzdem in den Himmel zu kommen!


Wart ihr schon mal in London? Eine ganz wundervolle Stadt, kann ich euch sagen. Voller Inspiration, trotzdem "echt" und bodenständig und mit ganz tollen, freundlichen, individuellen Menschen. In London kam ich auch in den Genuss meines ersten Cupcakes. Überhaupt kann man in dieser Stadt gut essen. Da tut es gut zu Fuß unterwegs zu sein. Es war leider nicht dieser hier, wenn ich auch das Originalrezept aus London mitgebracht habe. Dieses Rezept habe ich etwas auf unseren Geschmack "eingedeutscht". Also keine Scheu, sondern rühren, backen und in Genuss schwelgen!

REZEPT
(24 Stück)

Dulce de leche:
1 Dose gezuckerte Kondensmilch

Ich habe ein russisches Produkt mit 397g verwendet, weil das die einzige bereits gezuckerte Kondensmilch war. Die ganze Dose geschlossen für ca. 3 Stunden kochen. Mehr nicht! Die Dose muss mit Wasser bedeckt sein und der Topf somit groß genug. Feines Karamell, ganz einfach hergestellt.

Frosting:
100g doppelrahm Frischkäse
(ich schwöre auf Philadelphia)
100g weiche Butter
250g Puderzucker
60 dulce de leche

Den Frischkäse in eine eigene Schüssel geben, glatt rühren und auf höchster Stufe richtig aufschlagen. In einer weiteren Schüssel die Butter cremig rühren, Puderzucker dazusieben und miteinander hell und cremig schlagen. Hier könnt ihr euch austoben solange es die Geduld erlaubt. Schlagen, Schlagen auf höchster Rührstufe, das macht das Frosting schön fluffig und nicht so schwer. Dann kommt die dulce de leche dazu, die ebenfalls gut untergerührt werden muss und es darf ruhig wieder richtig aufgeschlagen werden. Jetzt darf auch der aufgeschlagene Frischkäse auf niedrigster Stufe untergerührt werden, nur bitte nicht zu lange, sonst trennt sich die Creme wieder und das wäre viel zu schade.

Teig:
290g Datteln, entsteint und krümelig gehackt
145g geröstete und fein gehackte Walnüsse
Mark von 2 Vanilleschoten
130g weiche Butter
240g brauner Zucker
290g Mehl
1 1/2 TL Natron
1 Packung Backpulver
1 Prise Salz
3 große Eier

Damit der Teig nicht so lange Zeit zum Quellen hat, ist es ratsam die Backform zuerst mit Papierförmchen auszulegen, bzw. zu buttern und auszustreuen, bevor man ihn zubereitet.

Da man zwei Schüsseln braucht, beginne ich damit, die Mehlmischung herzustellen. So wird also in einer Schüssel Mehl, Salz, Natron und Backpulver gründlich gemischt und in die zweite Schüssel gesiebt. Somit ist die erste wieder frei. Darin die Butter glatt rühren und mit dem Zucker und dem Mark der Vanille cremig aufschlagen. Langes schlagen auf höchster Rührstufe macht den Teig fluffig. Die Eier in einer Tasse aufschlagen und miteinander leicht anquirrlen. Diese dann laaangsam in die Buttercreme rühren, auf niedrigster Stufe. Gibt man die Eier zu schnell in die Creme, gerinnt die Masse. Sollte das passieren, gibt man 2-3 EL der Mehlmischung dazu. Darauf achten, dass die Eier gut eingearbeitet sind. Ist die Eiermasse schön homogen, kann man sie nochmals auf höchster Rührstufe kräftig aufschlagen..
Jetzt werden Datteln und Walnüsse gründlich untergehoben. Bitte nur unterheben, nicht rühren. Sonst werden die Datteln zu Brei. Zum Schluss das Mehl dazusieben und ebenfalls kurz unterheben. Gerade so, dass alles feucht ist und keine Mehlklumpen im Teig sind.

Die Förmchen zu 2/3 mit Teig befüllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober- /Unterhitze 15-20 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn sie golbraun sind und wenn die sie Stäbchenprobe bestehen.

Lasst die Küchlein in der Form ca. 15 Minuten abkühlen bevor ihr sie aus der Form holt und sie auf einem Kuchengitter auskühlen lasst.


Mit einem Kugelausstecher wird nun ein kleines Loch aus den Küchlein ausgestochen, in die die übrige dulce de leche gefüllt wird. Die ausgehölte Kappe kann wieder aufgesetzt werden, auch wenn sie etwas über steht. Nun kann das Frosting aus dem Kühlschrank und mit Hilfe eines Spritzbeutels und Tülle, nach eurem Geschmack, werden aus Muffins Cupcakes.


Fröhliches Genießen!

Schwäbischer Zwiebelkuchen

Irgendwann hat auch der Sommer ein Ende. Aber muss man das bedauern? Natürlich werden uns schöne Grillabende fehlen. Aber auf den guten Wein brauchen wir nicht zu verzichten. Denn die Herbstzeit bietet auch ganz wunderbare leckere Gerichte, zu denen man ein schönes Glas Bacchus (kennt ihr denn den "Bacchus"? Fahrt mal ins schöne Franken!) genießen kann. Gerichte, wie mein schwäbischer Zwiebelkuchen mit Mürbteig, schmelzigen Zwiebeln und knusprigen Schinkenwürfeln.


Mhhh, das lindert die Wehmut, mit der man den Sommer verabschiedet, und bringt Vorfreude auf kuschelige Wohnzimmerabende. Und wenn beim Abendessen vom ofenwarmen Zwiebelkuchen noch etwas übrig geblieben ist, dann schmeckt ein Stück kalt auf die Hand zum Naschen auch noch richtig gut.


REZEPT

Teig:
250g Mehl
Prise Salz
125g weiche Butter
1 Ei

Das Mehl mit dem Salz in einer Rührschüssel abwiegen und eine Mulde in die Mitte drücken. Ich mische gerne 1:1 Weizenmehl mit Dinkel- oder Roggenmehl. Das macht den Boden schön herzhaft. Die weiche Butter wird in Flöckchen auf dem Mehlrand verteilt und das Ei darf in die Mulde flutschen. Mit den Knethaken des Rührgeräts werden die Zutaten von der Mitte aus zusammengeknetet und dann nochmal ordentlich per Hand zu einem glatten Mürbteig verarbeitet. Nach diesen Strapazen, darf sich die Teigkugel, in Frischhaltefolie eingewicket, für 30 Minuten im Kühlschrank ausruhen. Die Wartezeit kann man gut mit der Füllung überbrücken.

Füllung:
1kg Zwiebeln
2 x 75g magere Schinkenwürfel
frisch gehackte Petersilie

1 Becher Schmand
3 Eier
Schuss Milch
Muskat, Pfeffer, Salz, gemahlener Kümmel

3-4 EL Semmelbrösel

Die Zwiebeln müssen natürlich geschält und in Scheiben gehobelt werden. Augen zu und durch! Nein, "zu" lieber nicht, nicht dass sich noch jemand schneidet. Die Zwiebeln in zwei oder drei Portionen in der Pfanne mit wenig neutralem Öl glasig "schmelzen". Also leicht anbraten, aber ohne sie allzu braun werden zu lassen. Dann wird der Schinken ohne Zugabe von Öl in der Pfanne angeröstet und die Zwiebeln nochmal kurz mitgeschwenkt. Die frische Petersilie darf jetzt auch mit drunter. Ich hatte diesmal leider keine zur Hand. Aber über frische Kräuter geht nichts! Die Pfanne kann man jetzt auf die Seite stellen.

Schmand, Eier, Milch und Gewürze im Shaker oder mit dem Schneebesen zu einer homogenen Soße mixen. Nicht zu zaghaft mit den Gewürzen sein. Die Soße muss die Zwiebeln mitwürzen.


Jetzt muss der Teig wieder ran. Auf Mehl wird er rund (größer als die Form) ausgerollt. Um die Mürbteigplatte heil in die Form zu bekommen, ist eine Fleximatte hilfreich. Man kann sie einfach unter die ausgerollte Teigplatte schieben, die Form kopfüber in die Mitte legen und alles miteinander umdrehen. Dann wird der Teig in die Form gedrückt und der Rand gleichmäßig geformt. Mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen und die Semmelbrösel auf dem Boden verteilen, dann die Zwiebeln mit dem Schinken einfüllen und die Soße darüber geben. Jetzt noch den zweiten Teil der Zwiebelwürfel darauf verteilen und dann kann das gute Stück auch schon in den vorgeheizten Ofen. Bei 220°C auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten goldbraun backen.

Ich empfehle noch etwas "frisches", wie Gurkensalat dazu und natürlich der gute Wein.

Guten Appetit euch allen und glückliches genießen!