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Zucchinischwemme # 4 - Locker fluffiger und saftiger Zucchini-Walnuss-Kuchen

Also das ist wieder ein richtiges Zucchini-Highlight! Dieser Kuchen ist so wunderbar fluffig und saftig; ich bin ganz hin und weg! Der macht süchtig. Eindeutig!

Zucchini Walnuss Gugl
 
Zucchini in Kuchen zu verarbeiten, dürfte für viele kein neuer Gedanke mehr sein. Gemüse und Süß kennt man schon vom Möhrenkuchen oder Rüblikuchen. Geraspelt unter den Teig gemischt und mitgebacken, macht dieses wunderbare Gemüse den Kuchen schön saftig und zart. Aber ich will hier auch nicht das Rad neu erfinden. Dennoch habe ich es bis jetzt nie ausprobiert. „Never change a winning Team“ dachte ich mir. Kuchen ist auch ohne Gemüse top! Aber ebenso heißt auch, dass Gelegenheit Diebe macht. Nun, ich habe jetzt die Gelegenheit und zwar in Form von fleißig wachsenden Zucchini in meinem Garten. Und was ich stehle? Vielleicht ein klein wenig die uneingeschränkte Treue in meine Standardrezepte. Wobei das Eine nicht das Andere ersetzen muss. Vielmehr ist der Zucchinikuchen eine willkommene Erweiterung und darüber bin ich immer froh. Mit den eigenen Klassikern ist das nämlich so eine Sache. Man vergisst manchmal sogar über den Tellerrand zu schauen. Erst wenn man dazu gezwungen ist fällt einem auf, dass es hinter dem Horizont weiter geht. Und das ist auch gut so. Verdammt gut! Darüber, dass ich diesen Zucchini-Nuss-Kuchen entdeckt habe, bin ich richtig happy!

Meine Entscheidung fiel auf eine Kombination mit Nüssen. Genauer gesagt Walnüsse, denn davon habe ich auch noch einen ganzen Korb aus dem elterlichen Garten zu Hause stehen. Passt also wunderbar. Natürlich könnt Ihr auch andere Nüsse verwenden. Was Ihr mögt oder gerade da habt. Es macht sich auch sicher gut, die Nüsse durch Schokostreusel zu ersetzen. Das möchte ich auf jeden Fall auch noch ausprobieren. Ich glaube, wenn in diesem Kuchen auch noch Schokolade drin ist, bin ich so hin und weg, dass man mich gar nicht mehr ansprechen braucht.

Zucchini Walnuss Kuchen

Luftiger Kuchen

Einen großen Vorteil hat das Backen mit Öl im Gegensatz zu Butter ja auf alle Fälle. Man kann spontan backen, ohne darauf warten zu müssen, dass die Butter weich wird. Was, erstaunlicherweise, auch bei diesem tropischen schwülen Wetter der letzten Wochen dauert. Mir war das anfangs nämlich etwas unsympathisch und ich wusste nicht so recht, ob mir ein Kuchen mit Öl gefällt. Öl statt Butter? Aber, das Resultat ist super und es fehlt mir kein Buttergeschmack.  Das war also schon der zweite Blick über den sommerlichen Horizont. Zurzeit regnet es ja allerdings leider immer wieder. Ich hoffe der Sommer noch einmal zu uns zurück!

Gugelhupf

Das Rezept passt sowohl für eine Kastenform als auch für einen Guglhupf. Wobei der dann doch nicht ganz voll wird. Ich hab den Kuchen auch schon mit Zutaten hochgerechnet auf vier Eier gebacken. Da ich aber das Backpulver bei einem Päckchen belassen habe, war er nicht ganz so locker. Aber trotzdem lecker! Fluffig ist mir aber lieber und daher bleibe ich doch lieber bei der kleineren Menge oder werde nächstes Mal noch Backpulver dazu geben. Ich hatte 350 g Zucker, 4 Eier, 1 Pk. Backpulver, 180 ml Sonnenblumenöl, 1,5 TL Zimt, 300 g Zucchini, 140 g Walnüsse und 350 g Mehl verwendet. Vorstellen möchte ich Euch aber die saftige, lockere und fluffige Variante.

KitchenAid in Aktion

ChoQlate – Variationen von Zartbitterer Versuchung

Letzte Woche war eine süße Woche. Ich habe kleine Geister Cakepops für Halloween vorbereitet und das gewonnene Schokoladenset ausprobiert, von dem ich in meinem letzten Post berichtet hab. Es hat wirklich großen Spaß gemacht. Die Schokolade ist herrlich unkompliziert gemacht und schmeckt wunderbar… oder hat wunderbar geschmeckt. Sie hat nicht lange gehalten; die Verführung war zu groß.

Schokolade zum selber machen Set

Zuerst habe ich eine kleine Inventur in meiner Speis gemacht. Womit konnte ich meine Schokolade aufhübschen? Wenn ich schon meine eigene Schokolade machen kann, möchte ich etwas Besonderes daraus machen. Es gibt wenig, was nicht mit Schokolade harmoniert. Süß und scharf, salzig und deftig, fruchtig und nussig. Ein Stückchen Zartbitter in einer Soße für gebratenes Rinderfilet oder in Chili con Carne geben den letzten Schliff, das gewisse Etwas. Und „Mole“ kommt auch nicht ohne Schokolade aus. Ich liebe diese Mischung der Aromen, unterschwellig, dezent. Man weiß nicht genau, was es ist, aber es ist da. Die Kombination aus Schokolade und Chili finde ich auch immer wieder große Klasse und himmlisch, wenn sie eine süße, fruchtige Sommererdbeere umhüllt. Ein prickeln auf den Lippen, zwischen all den süßen Aromen. Mehr muss es nicht sein.

Selbstgemachte Schokoladentaler

Ich liebe Schokolade aber auch klassisch. Nüsse, Kokos, Karamell, Früchte, Kandiertes, geröstete Nüsse, Keks, … So viele Möglichkeiten und so viele Ideen! Was beim ersten Versuch daraus geworden ist, möchte ich Euch hier zeigen und gleich ein „Dankeschön“ an den Mann bringen. Denn ohne die Liebe zu gutem Salz und Gewürzen eines sehr guten und lieben Freundes hätte ich nicht immer so tolle Gewürzsalze in meiner Küche und auch keinen Lavendelzucker oder ganz besondere Chiliflocken, die nicht nur scharf, sondern wunderbar fruchtig sind, und sehr geschmacksintensiv.

selbstgemachte Schokolade Zartbitter


Cheesecake-Dessert mit einer wunderhübscher Apfelrose

Ist das nicht wunderhübsch? In diese Apfelrose hab ich mich gleich verliebt, als ich sie gesehen hab. „Das brauch ich auch!“, „Die muss ich haben!“. Es kursieren ja oft dieselben Rezepte in den digitalen Weiten und auch das Originalrezept tauchte schon öfter auf, darum wollte ich etwas anderes mit dieser schönen Apfelrose dekorieren. Ich war eh auf der Suche nach einem Dessert und die Antwort lautete bald „Cheesecake!“. Den typischen Käsekuchen (man muss lispeln, wenn man das ausspricht) mag ich nicht besonders aber die amerikanische Variante find ich super. Cheesecake geht immer und ist so wandlungsfreudig. Mit Obst mag ich ihn besonders gern. Apfel und Käsekuchen passt daher meiner Meinung nach ganz wunderbar zusammen, genauso wie Nüsse zu Apfel passt. Und so war mein Dessert geboren: Ein Käse-Nusskuchen mit dieser hübschen Apfelrose. Zugegeben, etwas mächtig, aber Cheesecake-Fans kommen hier sicher auf Ihre Kosten, denn wir haben einen saftigen und nussigen Kuchen mit einer cremigen Käsekuchenhaube und dazu den süß-säuerlichen Apfel.

Apfelcheesecake mit Nusskuchen

Ein Dessert sollte hübsch sein, weil es verführen muss. Natürlich muss es auch schmecken. Es ist der krönende Abschluss eines guten Essens, der das Genießerherz nochmal höher schlagen lässt. Diese Apfelrose leistet da eine einwandfreie Arbeit und natürlich kann man sie auch bei anderen Desserts einsetzen.

Ich hab mich für kleine Sturzgläser (230 ml) als Backform entschieden, denn ich finde es nett, wenn jeder seine eigene kleine Portion hat. Außerdem sieht man die Schichten wunderbar durch und so ein Gläschen hat die perfekte Größe. Normalerweise backe ich darin „Kuchen im Glas“, die ich frisch und heiß aus dem Ofen verschraube und so haltbar mache. Das ist etwas ganz tolles, aber ein anderes Thema. Ihr könnt als Form natürlich verwenden, was Euch gefällt, aber beachtet bitte die Backzeit, wenn sich die Größe ändert!

Käsekuchen Apfelblüte

REZEPT

Zutaten:
(ca. 7 Stück)
ca. 2 - 3 rote Äpfel
½ l Apfelsaft
250 g Zucker
etwas Zitronensaft

80 g weiche Butter
165 g Rohrzucker
Abrieb einer Orangenschale
2 Eier
50 ml Milch
100 g Mehl
80 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver

500 g Ricotta
2 Eigelbe
70 g Zucker

Alles beginnt mit der Apfelrose. Stellt Euch eine Schüssel mit Wasser und etwas Zitronensaft zurecht. Äpfel waschen, halbieren, den Strunk herausschneiden und das Kerngehäuse mit einem Kugelausstecher ausstechen. Schneidet oder hobelt die Äpfel in dünne Scheiben und legt diese gleich in das Zitronenwasser, damit sie nicht braun werden. Ich bevorzuge den Hobel, weil die Scheiben dann schön dünn und gleichmäßig werden. Aus einem Apfel bekomme ich ca. 40 halbe Scheiben heraus und kann damit 3 Rosen mit je 13 Scheiben machen.

rote Äpfel

Apfelscheiben in Zitronenwasser für Apfelrose

Gebt Apfelsaft und Zucker in einen flachen Topf und bringt es einmal zum Kochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dreht dann auf mittlere Hitze zurück. Stellt Euch ein Sieb in einer Schüssel bereit und gebt dann portionsweise mit einem Schaumlöffel die Apfelscheiben in den Apfelsaft. Lasst sie kurz darin ziehen, bis sie gerade biegsam sind. Das geht ziemlich fix und beachtet, dass sie noch etwas nachziehen. Sie sollen nicht zu weich werden und zerkochen! Holt sie dann wieder mit der Schaumkelle aus dem Topf und legt sie in das Sieb. Wenn Ihr mit den Apfelscheiben durch seid, lasst den Apfel-Zucker-Saft weiter köcheln und ein reduzieren (auf ungefähr die Hälfte), bis daraus ein Sirup geworden ist.

Währenddessen legt Ihr die Apfelscheiben aus. Dazu könnt Ihr zum Beispiel ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verwenden aber ebenso eine andere Unterlage oder Matte. Legt nun die Apfelscheiben so aus, dass sie sich bei der Hälfte überlappen. Je nachdem wie groß Eure Apfelblüte werden soll, 12 bis 15 Scheiben. So können sie auf den weiteren Einsatz warten. Den Abtropfsaft gebt Ihr wieder zurück in den Topf. Wenn Ihr sie eher vorbereiten wollt, dann deckt die abgekühlten Apfelscheibenbahnen mit Klarsichtfolie ab und stellt sie kühl.

In Apfelsirup blanchierte Apfelscheiben für Apfelrose

Nun zum Käse-Nusskuchen. Die Gläser hab ich ausgefettet und mit Semmelbröseln ausgestreut. Da sie aber nicht gestürzt werden, könnt Ihr Euch diesen Arbeitsschritt auch sparen. Heizt den Backofen auf 180°C O|U vor.

Gebt die weiche Butter mit dem Rohrzucker und dem Abrieb der Orangenschale in eine Schüssel und schlagt sie 3 bis 4 Minuten cremig auf. Rührt dann nach und nach die zwei Eier und die Milch unter. Siebt das Mehl mit dem Backpulver in die Schüssel und gebt die Haselnüsse dazu. Rührt alles kurz unter, bis alles gerade ordentlich miteinander vermischt ist und teilt den Teig auf Eure Förmchen auf.

Für die Käsecreme verrührt Ihr den Ricotta mit den Eigelben und dem Zucker zu einer glatten Creme und verteilt diese auf dem Kuchenteig. Wenn Ihr gerade keine andere Verwendung für die zwei Eiklar habt, dann friert sie in einer kleinen Tupper ein. Das geht mit Eiweiß wunderbar und bald ist eh wieder Plätzchenzeit. Da findet Ihr dafür sicher eine Verwendung für Baiserbusserln oder dergleichen.

Die Apfelscheibenbahnen rollt Ihr jetzt von links nach rechts auf. Diese Rolle setzt Ihr Euch dann auf die Fingerspitzen und bringt die Blüte vorsichtig in Form, indem Ihr sie von innen aus etwas öffnet. Dann setzt Ihr die Blüte vorsichtig auf die Käsecreme. Stellt die Gläser auf den Rost in den heißen Ofen, ohne dass sie sich berühren und backt sie für 25 bis 30 Minuten.

Wenn Ihr sie dann aus dem Ofen holt, lasst die Kuchen etwas auskühlen und bepinselt die Apfelrosen dann mit dem warmen Apfelsirup. So glänzen sie schön und strahlen Euch entgegen. Zauberhaft!

Apfelrose für Käsekuchen im Glas

Jetzt braucht Ihr nur noch einen Löffel.
Viel Spaß beim Nachbacken, Apfelrosen drehen und Genießen!
Eure Marion


Brownie "Chocolate 'n Nuts" - Die Geschichte einer süßen Schokosünde und kleinen Glücksgenussmomenten

Wie hieß es auf einem Plakat mal so schön? „Schokolade ist Gottes Entschuldigung für Brokkoli“. Es wäre nicht sehr nett, wenn man eine Entschuldigung nicht annehmen würde! Es musste einfach mal wieder was Süßes sein. An heißen Tagen kommt das Backen bei mir leider viel zu kurz. So gerne ich auch koche und backe, aber bei über 30°C finde ich es nicht besonders prickelnd, vor einem heißen Backofen zu stehen.

Amerikanische Brownie

Diese Brownies sind voll mit Nüssen und kleinen halbflüssigen Schokoinseln. Wenn das Blech frisch aus dem Ofen kommt, blubbern sie einem an manchen Stellen schon entgegen, wie kleine Schokovulkane. Ich kann da nicht widerstehen. Im Wasserbad hat schon die geschmolzene Kuvertüre auf mich gewartet, die ich auf die Brownies streichen wollte. Aber es kam alles anders. Ich konnte nicht widerstehen und musste den warmen Kuchen anschneiden und mir ein Stück mopsen, solange die Schokolade im Inneren noch flüssig ist und zerläuft. Dann hat mich die Kuvertüre angelächelt und so löffelte ich etwas davon über meinen Brownie und setzte dann noch ein zweites Stückchen obendrauf. Ein herrlicher Anblick von süßer Schokosünde. Mit ein wenig weißem Puderzucker oben drüber, sah es dann auch etwas unschuldiger aus.

Browniekuchen

Aber ich durfte ja noch nicht. Ich wollte meine Schokosünde erst für Euch fotografieren. Das war schon etwas gemein, wie mich die flüssige Kuvertüre die ganze Zeit über verführerisch angelächelt hat. Und sie hat letztendlich gewonnen. Ok, ich war papp satt! Es hätte kein Minzblatt mehr reingepasst. Aber das war es wert und der Brownie war als Alibi für die flüssige Schokolade sehr überzeugend.

Manchmal muss man sich so etwas Leckeres einfach gönnen und dann ist es ein kleiner Glücksmoment. Wenn es im Haus nach frisch gebackenem Kuchen und Schokolade duftet, wundert sich mein Herr Eheschatz auch nicht, dass ich bis über beide Ohren grinse.

Brownie mit geschmolzener Schokolade und Nüssen

Die Brownies machen sich aber nicht nur frisch aus dem Ofen ausgezeichnet. Sie sind schnell gemacht und halten sich in einer Tupper auch ein paar Tage, ohne trocken zu werden. Ich mach sie gerne nach Festtagen, wenn viel Schokolade übrig geblieben ist. Neben Schokodrops kann man nämlich so ziemlich alles unter den Teig mischen. Da brauche ich dann gerne Osterhasen, – Eier und Nikoläuse oder den Rest einer Schachtel Pralinen auf. Natürlich ergeben aber Schokodrops die schönsten Schokoinseln.

Das Buch aus dem das ursprüngliche Rezept stammt, habe ich schon gute zehn Jahre. Als gerade Muffins modern wurden, gab es das mit einem 6er Muffinblech im Buchladen. Ich glaube, es war sogar mein erstes eigenes Backbuch und eine meiner ersten Backformen. Die Rezepte in diesem Buch sind Klassiker und ich nehme es immer wieder gerne zur Hand. Darf ich also vorstellen? „Amerikanische Brownies“.

Brownie-Zutaten

REZEPT

Zutaten:
250 g feiner Backzucker
180 g Mehl
130 g herbes Kakaopulver
½ TL Rosensalz (oder normales)
½ TL Backpulver
150 g zerlassene Butter
4 Eier
Vanillemark (von einer Schote)
200 g Schokoladenchips oder Tropfen. Zartbitter, Vollmilch, Weiß oder gemischt, ganz nach Geschmack
100 g gehackte Walnusskerne (oder andere Nüsse)

Puderzucker zum Bestreuen oder Kuvertüre (ca. 250 g) zum Glasieren.

Bereitet ein Backblech von ungefähr 32 x 22 cm vor, indem Ihr es mit Backpapier auslegt. Wenn Ihr ein größeres verwendet, wird der Teig natürlich dünner und Ihr müsst die Backzeit reduzieren.

Röstet die Nüsse in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett, bis sie duften und lasst sie dann abkühlen. Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Es werden zwei Schüsseln benötigt. Eine für die trockenen Zutaten und eine für die Feuchten. Nehmt für die Trockenen eine größere Schüssel, denn es kommt dann noch die flüssige Mischung dazu.

Siebt also Mehl und Kakao in eine Rührschüssel, gebt Zucker, Salz und Backpulver dazu und mischt alles gut durch. In einer zweiten Schüssel versprudelt Ihr die zerlassene Butter, die Eier und das Vanillemark mit einem Schneebesen. Die Butter darf nicht heiß sein, sonst stocken die Eier! Um mir einen extra Topf zu sparen, verwende ich für die flüssigen Zutaten eine Schüssel, die mikrowellengeeignet ist. Darin schmelze ich die Butter, bis sie gerade flüssig ist und gebe dann die restlichen Zutaten dazu.

Gebt die flüssige Mischung zu der Trockenen und verrührt beides nur so lange, bis alles gerade vermengt ist. Kleinere Klumpen stören nicht. Hebt Schokochips und Nüsse unter den Teig und verteilt Ihn dann gleichmäßig auf dem Backblech.

Beim Backen verwende ich Ober-/Unterhitze lieber als Umluft. Bei 180°C 25 – 30 Minuten backen.

Wenn Ihr geduldiger seid als ich, hebt Ihr den Kuchen mit dem Backpapier aus dem Blech und lasst ihn auf einem Kuchengitter abkühlen. Währenddessen könnt Ihr die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Wie Ihr weiter vorgehen wollt, liegt ganz bei Euch. Ihr könnt den gesamten Kuchen bestreichen bzw. bestäuben oder ihn vorher in Brownies schneiden und diese dann sogar komplett in Kuvertüre tauchen, dann werdet Ihr aber mehr davon brauchen.

Lauwarmer Brownie mit geschmolzener Schokolade

Ich wünsche Euch kleine glückliche Genussmomente!
Eure Marion