Ich freu' mich wahnsinnig! Ich darf den Jenaer Glas Eierkoch Gr. 2 testen. Vielen Dank
dafür an Grimm Landshut! Da sieht man wieder einmal, wie schön es ist, ein
Geschäft vor Ort mit einem Ansprechpartner zu haben. Genau aus diesem Grund
habe ich mich letztes Jahr entschieden, meine KitchenAid nicht im Internet zu
bestellen, sondern in diesem Fachgeschäft und ich werde das auch mit dem Zubehör so
beibehalten. Ich schätze guten Service. Nette Kontakte machen das Leben viel
freundlicher.
Bestellen durfte ich den Artikel zweimal über den Onlineshop
www.derhobbykoch.de von Grimm Landshut.
Die Seite ist übersichtlich aufgebaut und die Bestellung ging einfach, schnell
und reibungslos. Man muss sich nicht zwingend registrieren, sondern kann auch
als Gast bestellen. Die Variante, die ich gewählt habe. Nach Eingabe der
persönlichen Daten erhält man eine kurze Übersicht über die Versandoptionen und
kann anschließend die bevorzugte Zahlungsweise wählen. Schade finde ich, dass
man nicht auf Rechnung zahlen kann.
Nach der Bestätigung aller Angaben ist der Bestellvorgang auch
schon abgeschlossen. Nach kurzer Zeit hatte ich auch die Bestätigungs-eMail
meiner Bestellung im Postfach. Jetzt freu ich mich auf mein neues Spielzeug!
Ein Comeback? Meine Mama, die beste Mama von allen, kennt
den Eierkoch noch von früher. Das hat mich überrascht. Sie hat sich daran
erinnert, dass er immer recht praktisch war, weil man gleich sieht, wie weit das
Ei ist und man nicht eine heiße Schale abpulen muss, die man dann überall auf dem Frühstücksteller herumliegen hat. Warum ist er wohl aus
der Mode gekommen? Jetzt bekommt er sein Comeback. Darin nur ein Ei zu kochen
ist mir auf Dauer zu langweilig. Ich will mehr! Aber es war ein guter und leckerer Anfang.
Optisch richtig niedlich, formschön und zeitlos. Auf dem
Frühstückstisch macht er sich richtig gut. Ich finde es immer schön, wenn man
in den Dingen, in denen man zubereitet, auch gleich servieren kann.
Der Clou an dem Eierkoch ist der Deckel mit Spange.
Dadurch eignet er sich sehr gut für das Frühstücksei oder auch
Eierstich oder eine Art Omelett. Ohne Deckel kann man ihn wie jedes Auflaufförmchen verwenden, oder
eine Tasse. Darin ein Soufflee zubereiten, einen kleinen Kuchen backen oder ein
kleines Gratin. Nur kann man in einem Auflaufförmchen kein Frühstück
zubereiten. Der Eierkoch ist daher also wesentlich vielseitiger. So etwas mag
ich!
"English breakfast" Mein erster Probelauf.
REZEPT
Zutaten:
(für ein Jenaer Glas Eierkoch Gr. 2)
2 EL Heinz Bohnen in Tomatensauce (1 Dose reicht für
ungefähr 6 Portionen)
etwas salzige oder normale Butter
Bärlauch Salz
Pfeffer
frische Kräuter
1 Ei
Zuerst habe ich das Gläschen und die Deckelinnenseite mit der
salzigen Butter eingefettet. Dann die Bohnen hineingefüllt, gewürzt, ein wenig
umgerührt und das Ei hineingeschlagen. Kleiner Tipp: Beim ersten Versuch
hab ich das Ei einfach hineingeschlagen. Da ist das Eidotter im Eiweiß
untergegangen. Beim zweiten Mal hab ich zuerst das Eiweiß hineinlaufen lassen
und dann das Eidotter zuletzt hineingegeben. So sieht man es nachher mehr.
Nochmals mit ein wenig Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben frische Kräuter,
also etwas Liebe, hinzugeben. Das schadet in der Küche nie! An frischen
Kräutern darf man nie nie nie sparen.
Bei meinem ersten Versuch habe ich das Glas im kochenden
Wasserbad (es sollte ca. 2/3 im Wasser stehen) auf der Herdplatte zubereitet.
Das zweite Mal bei 180°C Umluft im Backofen. Zeitlich nimmt es sich nichts. Es
hat beide Male 23 - 25 Minuten gebraucht. Je nachdem, wie fest man das Ei
möchte.
Wichtig ist, sowohl Wasser als auch Backofen mit dem Glas gemeinsam zu
erwärmen, damit es keinen Temperaturschock bekommt. Dadurch kann das Glas
kaputt gehen.
Der Vorteil vom Wasserbad ist, dass der Metallbügel nicht so
heiß wird, wie im Backofen. Dafür braucht man aber einen kleinen Topf extra.
Dazu passt ein Toast mit gesalzener Butter super oder
knusprig rausgebackener Bacon oder Bratwürschtl oder alles.
Mhhh, jetzt kann man das leckere Frühstück einfach aus dem hübschen Glas
löffeln. Super find ich immer Dinge, in denen man Kochen, Servieren und sie hinterher einfach in die Spülmaschine
stellen kann. Einwandfrei. Ein kleines Highlight beim Osterbrunch.
Mal schauen, was ich als nächstes damit probiere …
Schaut einfach in die Kategorie „Eierkoch“.
Bis dahin wünsch ich euch einen genussvollen Start in den Tag!
Eure Marion
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Frühstückglücklichmachende Toastmuffins mit Schinken und Ei
Das Frühstück, heißt es, ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Ich gebe zu, dass ich das unter der Woche vernachlässige. Umso schöner ist ein reich gedeckter Frühstückstisch am Wochenende, wenn man mit dem Eheschatz gemeinsam frühstückt. Und noch schöner ist es, wenn man sich mit lieben Freunden für die Food&Life verabredet hat und zuvor gemeinsam ausgiebig genießt.
Eine sehr schöne Messe, die in die Heim&Handwerk integriert ist, und bei der man viele neue Betriebe mit leckeren Produkten kennen lernen darf. Darunter waren Brennereien, Brauereien, Kaffeeröster, Metzger, Käser, Feinkost und viele Winzer mit schönen Weinen. Diese waren unser Hauptziel, um Beute zu machen. Normalerweise sind es ja die Männer, die dem Ruf „Jäger und Sammler“ nachkommen. Ich breche da wohl aus der Reihe, denn um die Lücken in unserem Weinregal aufzufüllen, gehe ich auch sehr gerne auf die Jagd. Viel freier Platz im Weinregal ist einfach nicht schön. Frau will ja auch gerne die freie Auswahl haben (damit wir dann wieder ewig brauchen, um uns zu entscheiden). Aber wir wollen die Auswahl und jetzt haben wir sie wieder. Ganz besonders gefallen haben mir die Weine vom Weingut Trockene Schmitts in Randersacker. Franken ist eh ein ganz tolles Weingebiet und ich durfte schon einiges aus dieser tollen Region genießen. Der nächste Franken-Wein-kauf-Urlaub wird sicher einen eigenen Artikel wert sein.
Was mich an den Weinen vom Weingut Trockene Schmitts so fasziniert hat, war das pure Kopfkino. Die Weine sind toll und auch Preis-Leistung passt. Wie es auf ihrer Homepage schon so treffend heißt (und es auch der Name verrät), erzeugt dieses Weingut ausschließlich trockene Weine. Aber, und das ist entscheidend, sie sind nicht sauer. Ich genieße gerne trockene Weine, aber sauer dürfen sie nicht sein. „Konsequent. Trocken. Genießen.“ lautet der Slogan. „Wir erzeugen ausschließlich naturreine durchgegorene Weine, die nie angereichert, also ohne jeglichen Zuckerzusatz versehen sind. Garantiert! Sie erhalten naturbelassene authentische Spiegelbilder der jeweiligen Sorte, der Lage und des Jahrgangs. Der Grund, warum unsere Weine so bekömmlich sind!“
Na, wenn das nicht zu meinem Geschmack passt. Vielleicht ist es dem ein oder anderen auch schon passiert, dass man einen guten Schluck getrunken hat und ein Bild im Kopf entstanden ist. Beim 2009er Rand. Scheurebe Sekt Brut Nature musste ich an frische Luft denken, eine Waldlichtung und einen rauschenden Bach mit klarem Wasser. Es wird ein besonderer Anlass sein, wenn wir diesen Sekt aus dem Keller holen.
Bei all dem flüssigen Genuss braucht’s natürlich ein gutes Frühstück, mit einer guten Grundlage. Es war ein Rezept aus einer Lecker Bakery, das ich ausprobiert und leicht abgewandelt habe. Statt Bacon habe ich einen Wacholderschinken gewählt. Zum einen ist der magerer und zum anderen sabscht das Ei nicht durch und sie können so auch schon vorbereitet werden, bis sie in den heißen Ofen kommen. Ok, er wird vielleicht etwas dunkler am Rand, aber das ist vertretbar. Bacon ist zwar schon eine feine Sache, na ja eher eine rustikale leckere Sache, aber der Punkt ist, er muss richtig knusprig ausgebraten werden.
Bevor ich aber auf das Rezept komme, möchte ich noch Madavanilla erwähnen. Ich kenne diesen Betrieb schon seit einiger Zeit von Empfehlungen durch Freunde und anderen Messen und ich kaufe dort sehr gerne. Vor allem Vanille. Ich esse gerne süßes und ich liebe Kuchen und ich liebe das Backen. Vergesst diese aromalosen überteuerten Vanilleschoten aus dem Supermarkt. Hier bekommt man ganz wundervolle, frische, volle, aromatische Vanilleschoten, die noch richtig viel Mark enthalten, das immer noch leicht ölig ist. Das klingt doch toll, nicht? Ihre familieneigenen Plantagen in Madagaskar machen den Preis ihrer Bourbon Vanille unschlagbar. Ungefähr ein Drittel des Supermarktpreises. Man darf auch nicht vor größeren Verpackungen zurückschrecken. Ich lagere sie in einer luftdichten Tüte in einem Schraubglas in einer dunklen Tüte in meiner Speis. Und sie haben sich jetzt locker schon fast drei Jahre gehalten. Auf der Messe bekam ich aber auch den Tipp, sie einzufrieren. Schaut’s euch an. Jeder, der gerne kocht und bäckt, wird genauso begeistert sein wie ich. Und außerdem sind es ganz liebe und freundliche Menschen.
Aber jetzt gibt’s endlich das Rezept. Es ist zwar nur ein kleines, aber sie sind ebenso lecker, wie sie auch schnell und einfach gemacht sind. Außerdem ist alles dabei, was das Frühstücksherz begehrt und Vorfreude schürt.
REZEPT
Zutaten für ein 6er Muffinblech:
ausgebuttertes Muffinblech
6 Scheiben Toast (z.B. American Toast, weil sie größer sind)
etwa 1 Stich Butter pro Toast
6 Scheiben Schinken (z.B. Wacholderschinken)
6 Eier
frisch gemahlener Pfeffer
Salz (z.B. Bärlauchsalz)
Den Backofen auf 175°C Umluft (für dieses Rezept von mir bevorzugt) oder 200°C E-Herd vorheizen.
Die Toastscheiben mit einem Nudelholz dünn ausrollen und jeweils einseitig mit Butter bestreichen. Mit der Butterseite nach unten, vorsichtig damit sie nicht reißen, in die Muffinmulden drücken. Den Rand dazu etwas falten.
Jede Toastmulde mit einer Scheibe Schinken auslegen und ein Ei in jede Mulde aufschlagen.
Im heißen Backofen für 10 - 15 Minuten backen lassen, je nachdem wie fest ihr das Ei haben wollt. Die Toastmuffins kurz ruhen lassen und dann vorsichtig aus den Mulden heben. Die Eier mit frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Salz würzen und servieren.
Ich wünsch Euch einen genussreichen Morgen!
Eure Marion
Eine sehr schöne Messe, die in die Heim&Handwerk integriert ist, und bei der man viele neue Betriebe mit leckeren Produkten kennen lernen darf. Darunter waren Brennereien, Brauereien, Kaffeeröster, Metzger, Käser, Feinkost und viele Winzer mit schönen Weinen. Diese waren unser Hauptziel, um Beute zu machen. Normalerweise sind es ja die Männer, die dem Ruf „Jäger und Sammler“ nachkommen. Ich breche da wohl aus der Reihe, denn um die Lücken in unserem Weinregal aufzufüllen, gehe ich auch sehr gerne auf die Jagd. Viel freier Platz im Weinregal ist einfach nicht schön. Frau will ja auch gerne die freie Auswahl haben (damit wir dann wieder ewig brauchen, um uns zu entscheiden). Aber wir wollen die Auswahl und jetzt haben wir sie wieder. Ganz besonders gefallen haben mir die Weine vom Weingut Trockene Schmitts in Randersacker. Franken ist eh ein ganz tolles Weingebiet und ich durfte schon einiges aus dieser tollen Region genießen. Der nächste Franken-Wein-kauf-Urlaub wird sicher einen eigenen Artikel wert sein.
Was mich an den Weinen vom Weingut Trockene Schmitts so fasziniert hat, war das pure Kopfkino. Die Weine sind toll und auch Preis-Leistung passt. Wie es auf ihrer Homepage schon so treffend heißt (und es auch der Name verrät), erzeugt dieses Weingut ausschließlich trockene Weine. Aber, und das ist entscheidend, sie sind nicht sauer. Ich genieße gerne trockene Weine, aber sauer dürfen sie nicht sein. „Konsequent. Trocken. Genießen.“ lautet der Slogan. „Wir erzeugen ausschließlich naturreine durchgegorene Weine, die nie angereichert, also ohne jeglichen Zuckerzusatz versehen sind. Garantiert! Sie erhalten naturbelassene authentische Spiegelbilder der jeweiligen Sorte, der Lage und des Jahrgangs. Der Grund, warum unsere Weine so bekömmlich sind!“
Na, wenn das nicht zu meinem Geschmack passt. Vielleicht ist es dem ein oder anderen auch schon passiert, dass man einen guten Schluck getrunken hat und ein Bild im Kopf entstanden ist. Beim 2009er Rand. Scheurebe Sekt Brut Nature musste ich an frische Luft denken, eine Waldlichtung und einen rauschenden Bach mit klarem Wasser. Es wird ein besonderer Anlass sein, wenn wir diesen Sekt aus dem Keller holen.
Bei all dem flüssigen Genuss braucht’s natürlich ein gutes Frühstück, mit einer guten Grundlage. Es war ein Rezept aus einer Lecker Bakery, das ich ausprobiert und leicht abgewandelt habe. Statt Bacon habe ich einen Wacholderschinken gewählt. Zum einen ist der magerer und zum anderen sabscht das Ei nicht durch und sie können so auch schon vorbereitet werden, bis sie in den heißen Ofen kommen. Ok, er wird vielleicht etwas dunkler am Rand, aber das ist vertretbar. Bacon ist zwar schon eine feine Sache, na ja eher eine rustikale leckere Sache, aber der Punkt ist, er muss richtig knusprig ausgebraten werden.
Bevor ich aber auf das Rezept komme, möchte ich noch Madavanilla erwähnen. Ich kenne diesen Betrieb schon seit einiger Zeit von Empfehlungen durch Freunde und anderen Messen und ich kaufe dort sehr gerne. Vor allem Vanille. Ich esse gerne süßes und ich liebe Kuchen und ich liebe das Backen. Vergesst diese aromalosen überteuerten Vanilleschoten aus dem Supermarkt. Hier bekommt man ganz wundervolle, frische, volle, aromatische Vanilleschoten, die noch richtig viel Mark enthalten, das immer noch leicht ölig ist. Das klingt doch toll, nicht? Ihre familieneigenen Plantagen in Madagaskar machen den Preis ihrer Bourbon Vanille unschlagbar. Ungefähr ein Drittel des Supermarktpreises. Man darf auch nicht vor größeren Verpackungen zurückschrecken. Ich lagere sie in einer luftdichten Tüte in einem Schraubglas in einer dunklen Tüte in meiner Speis. Und sie haben sich jetzt locker schon fast drei Jahre gehalten. Auf der Messe bekam ich aber auch den Tipp, sie einzufrieren. Schaut’s euch an. Jeder, der gerne kocht und bäckt, wird genauso begeistert sein wie ich. Und außerdem sind es ganz liebe und freundliche Menschen.
Aber jetzt gibt’s endlich das Rezept. Es ist zwar nur ein kleines, aber sie sind ebenso lecker, wie sie auch schnell und einfach gemacht sind. Außerdem ist alles dabei, was das Frühstücksherz begehrt und Vorfreude schürt.
REZEPT
Zutaten für ein 6er Muffinblech:
ausgebuttertes Muffinblech
6 Scheiben Toast (z.B. American Toast, weil sie größer sind)
etwa 1 Stich Butter pro Toast
6 Scheiben Schinken (z.B. Wacholderschinken)
6 Eier
frisch gemahlener Pfeffer
Salz (z.B. Bärlauchsalz)
Den Backofen auf 175°C Umluft (für dieses Rezept von mir bevorzugt) oder 200°C E-Herd vorheizen.
Die Toastscheiben mit einem Nudelholz dünn ausrollen und jeweils einseitig mit Butter bestreichen. Mit der Butterseite nach unten, vorsichtig damit sie nicht reißen, in die Muffinmulden drücken. Den Rand dazu etwas falten.
Jede Toastmulde mit einer Scheibe Schinken auslegen und ein Ei in jede Mulde aufschlagen.
Im heißen Backofen für 10 - 15 Minuten backen lassen, je nachdem wie fest ihr das Ei haben wollt. Die Toastmuffins kurz ruhen lassen und dann vorsichtig aus den Mulden heben. Die Eier mit frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Salz würzen und servieren.
Ich wünsch Euch einen genussreichen Morgen!
Eure Marion
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