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Kleine wunderbare Windbeutel - Küsschen mit Toffifee-Mousse und Crème Anglaise

Heute bekommt Ihr alle ein himmlisches süßes Küsschen von mir. Ein kleines Küsschen in Form eines kleinen Windbeutelchens, gefüllt mit einer Toffifee-Mousse. Das klingt schon gut, oder? In Toffifee vereint sich ja Schokolade, Karamell und Nuss. Das ist in Kombination eine Wucht. Als Mousse, die man in ein kleines Windbeutelchen gefüllt hat, ist das zum Träumen und Schwelgen. Alternativ habe ich auch das Rezept für Crème Anglaise für Euch, eine klassische Vanillecrème, die ebenso lecker schmeckt.

Brandteig Rezept für gefüllte Windbeutel

Ich höre immer wieder, dass Brandteig so schwierig ist und es viele gar nicht erst versuchen , aber vielleicht kann ich denjenigen heute etwas Eurer Angst nehmen. Ich muss gestehen, dass ich mich vor meinem ersten Mal überhaupt nicht mit Brandteig auseinander gesetzt habe und nicht wie sonst verschiedene Rezepte studiert und das ausprobiert, das mir am ehesten zusagt. Mit diesem Rezept hatte ich wohl einfach großes Glück, denn die Windbeutel sind schon beim ersten Mal auf Anhieb gelungen. Da bleibe ich natürlich dabei und teile es gerne mit Euch. Es war ganz unspektakulär bei einer Croquembouche-Form dabei, die ich mir mal gekauft habe. Das ist ein Kegel, der aus vielen kleinen Windbeuteln, die mit Karamell zusammen geklebt werden, besteht. Das sieht wunderschön aus! Aber aus den Windbeuteln einen Croquembouche zu machen, ist ein ganz anderes Thema. Mein erster und einziger Versuch war so la la und bevor ich mir nicht endlich mal ein ordentliches Zuckerthermometer gekauft habe, wird es auch keinen zweiten Versuch geben. Aber wenn, dann lasse ich Euch daran teilhaben!

Die Windbeutel sind aber wirklich ganz einfach zu machen und womit Ihr sie füllt, könnt Ihr Eurer Fantasie überlassen. Dafür eignet sich so ziemlich jede Crème, Mousse oder auch einfach nur geschlagene Sahne.

An dieser Stelle sollte ich Euch wohl auch sagen, dass von meiner Toffifee-Mousse etwas übrig bleibt. Zwei kleine Dessertschälchen, die aber nicht lange halten, weil die leckere Mousse sehr schnell vergenusswurschtelt wird. Die Menge der Crème Anglaise dagegen geht  auf. Sie entstammt schließlich auch dem Originalrezept. Der Croquembouche wird für 12 Personen gerechnet, ich habe nur ein Drittel der Menge gemacht. Ja, was soll ich sagen? Rein rechnerisch hätte 1/3 des Rezeptes für 4 Personen gereicht. Aber mein Eheschatz und ich, konnten diese Menge auch zu zweit sehr gut bewältigen. War einfach zu lecker!

ChoQlate – Variationen von Zartbitterer Versuchung

Letzte Woche war eine süße Woche. Ich habe kleine Geister Cakepops für Halloween vorbereitet und das gewonnene Schokoladenset ausprobiert, von dem ich in meinem letzten Post berichtet hab. Es hat wirklich großen Spaß gemacht. Die Schokolade ist herrlich unkompliziert gemacht und schmeckt wunderbar… oder hat wunderbar geschmeckt. Sie hat nicht lange gehalten; die Verführung war zu groß.

Schokolade zum selber machen Set

Zuerst habe ich eine kleine Inventur in meiner Speis gemacht. Womit konnte ich meine Schokolade aufhübschen? Wenn ich schon meine eigene Schokolade machen kann, möchte ich etwas Besonderes daraus machen. Es gibt wenig, was nicht mit Schokolade harmoniert. Süß und scharf, salzig und deftig, fruchtig und nussig. Ein Stückchen Zartbitter in einer Soße für gebratenes Rinderfilet oder in Chili con Carne geben den letzten Schliff, das gewisse Etwas. Und „Mole“ kommt auch nicht ohne Schokolade aus. Ich liebe diese Mischung der Aromen, unterschwellig, dezent. Man weiß nicht genau, was es ist, aber es ist da. Die Kombination aus Schokolade und Chili finde ich auch immer wieder große Klasse und himmlisch, wenn sie eine süße, fruchtige Sommererdbeere umhüllt. Ein prickeln auf den Lippen, zwischen all den süßen Aromen. Mehr muss es nicht sein.

Selbstgemachte Schokoladentaler

Ich liebe Schokolade aber auch klassisch. Nüsse, Kokos, Karamell, Früchte, Kandiertes, geröstete Nüsse, Keks, … So viele Möglichkeiten und so viele Ideen! Was beim ersten Versuch daraus geworden ist, möchte ich Euch hier zeigen und gleich ein „Dankeschön“ an den Mann bringen. Denn ohne die Liebe zu gutem Salz und Gewürzen eines sehr guten und lieben Freundes hätte ich nicht immer so tolle Gewürzsalze in meiner Küche und auch keinen Lavendelzucker oder ganz besondere Chiliflocken, die nicht nur scharf, sondern wunderbar fruchtig sind, und sehr geschmacksintensiv.

selbstgemachte Schokolade Zartbitter


ChocQlate - Eine glückliche Schokoladengewinnerin

Wenn ich Schokolade gewinnen kann, dann lasse ich mir das natürlich nicht entgehen. Ohne Schokolade geht’s nicht im Leben. Süße kleine Genuss- und Glücksmomente. Schokolade hat nicht viel Konkurrenz. Schokolade ist die Königin des süßen Genusses.  Mein Brownie "Chocolate'n Nuts", dachte ich mir, passt als Schokoidee wunderbar und ich hatte Glück! Gewonnen habe ich ein 1000 g Schokoladenset und zwei Formen, die ich mir aussuchen durfte. Vielen Dank an eine liebe Freundin, die mich auf dieses Gewinnspiel aufmerksam gemacht hat und denen, die mir ihre Stimme gegeben haben! Und natürlich ein ganz großes Dankeschön an CHOCQLATE für dieses wundervolle Päckchen!

Es war der letzte Montag, als ich die Nachricht in meinem Postfach hatte. Was für ein schöner Wochenstart! Letzten Samstag hat mich die Postbotin dann erlöst und ich hielt mein Päckchen in den Händen! Juhuuu! Es hat schon so viel Spaß gemacht, es auszupacken. Alles so hübsch verpackt, schöne Farben und ein ganz tolles Design. Irgendwie hat man das Gefühl, dass da viel Herz drin steckt und das steckt an! Wenn ich meine eigene Schokolade herstelle, werde ich auch ganz viel Herz und Liebe hineinzaubern. Das ist eh die beste Zutat in der Küche und die schmeckt man bestimmt raus. Himmlisch war der Duft, der aus meinem Päckchen kam… mmh! Schokolade ist an sich ja schon toll, aber seine eigene Schokolade zu machen, das muss doch gigantisch sein! Ein Päckchen für viel Vorfreude auf viele kleine Glücksmomente. Ich freu mich darauf, loszulegen und Rezepte zu testen. Was wird wohl meine liebste Kombination sein? Werde ich mich überhaupt entscheiden können?

Schokolade selbst machen

Schokolade zum selber machen

Die Idee, meine eigene Schokolade herstellen zu können, ist richtig schön. Es gibt wie bei allen anderen Lebensmitteln so viel Massenware und auch wenn auf der Verpackung die Zutatenliste steht, weiß man doch nie wirklich, was drin ist. Und im Hinterkopf echot der letzte Lebensmittelskandal. Der Trend, seine Lebensqualität durch hochwertige Lebensmittel zu steigern, hört zum Glück nicht auf. Selbst machen ist angesagt. Den verpackten Einheitsbrei haben wir über. Zumindest geht es mir oft so. Darum koche und backe ich auch so gerne. Ich mache meine Nudeln meistens selbst und auch mein Eis. Das heißt nicht, dass man alles andere gleich verteufeln muss, aber selbstgemacht schmeckt es doch immer am besten. Die Arbeit lohnt sich und vor allem weiß man ganz genau, was drin ist. Hier sind es genau 5 Grundzutaten: handgemahlene, nicht geröstete Kakaobohnen, Kakaopulver, Kakaobutter, Agavendicksaft und Vanille. Die Schokolade ist somit frei von Zusatzstoffen, sie ist sowohl lactosefrei als auch vegan und enthält keinen raffinierten Zucker. Die sechste Zutat ist Fantasie. Mach ich herbe oder süße Schokolade? Womit kann ich die Schokolade aufpeppen? Früchte? Nüsse? Gewürze? vielleicht Chiliflocken? Die Qual der Wahl. Ich bin selbst gespannt, was daraus wird!

Ich werde Euch auf jeden Fall mit vielen Fotos berichten! Bis dahin kann ich Euch die Homepage von CHOCQLATE empfehlen. Sie ist ganz hübsch gemacht und lädt zum Verweilen ein. Ich werde auf jeden Fall noch etwas stöbern, bevor ich selbst den Schokolöffel schwinge.

Genussvolle Grüße bis dahin und bis bald!
Eure Marion

Brownie "Chocolate 'n Nuts" - Die Geschichte einer süßen Schokosünde und kleinen Glücksgenussmomenten

Wie hieß es auf einem Plakat mal so schön? „Schokolade ist Gottes Entschuldigung für Brokkoli“. Es wäre nicht sehr nett, wenn man eine Entschuldigung nicht annehmen würde! Es musste einfach mal wieder was Süßes sein. An heißen Tagen kommt das Backen bei mir leider viel zu kurz. So gerne ich auch koche und backe, aber bei über 30°C finde ich es nicht besonders prickelnd, vor einem heißen Backofen zu stehen.

Amerikanische Brownie

Diese Brownies sind voll mit Nüssen und kleinen halbflüssigen Schokoinseln. Wenn das Blech frisch aus dem Ofen kommt, blubbern sie einem an manchen Stellen schon entgegen, wie kleine Schokovulkane. Ich kann da nicht widerstehen. Im Wasserbad hat schon die geschmolzene Kuvertüre auf mich gewartet, die ich auf die Brownies streichen wollte. Aber es kam alles anders. Ich konnte nicht widerstehen und musste den warmen Kuchen anschneiden und mir ein Stück mopsen, solange die Schokolade im Inneren noch flüssig ist und zerläuft. Dann hat mich die Kuvertüre angelächelt und so löffelte ich etwas davon über meinen Brownie und setzte dann noch ein zweites Stückchen obendrauf. Ein herrlicher Anblick von süßer Schokosünde. Mit ein wenig weißem Puderzucker oben drüber, sah es dann auch etwas unschuldiger aus.

Browniekuchen

Aber ich durfte ja noch nicht. Ich wollte meine Schokosünde erst für Euch fotografieren. Das war schon etwas gemein, wie mich die flüssige Kuvertüre die ganze Zeit über verführerisch angelächelt hat. Und sie hat letztendlich gewonnen. Ok, ich war papp satt! Es hätte kein Minzblatt mehr reingepasst. Aber das war es wert und der Brownie war als Alibi für die flüssige Schokolade sehr überzeugend.

Manchmal muss man sich so etwas Leckeres einfach gönnen und dann ist es ein kleiner Glücksmoment. Wenn es im Haus nach frisch gebackenem Kuchen und Schokolade duftet, wundert sich mein Herr Eheschatz auch nicht, dass ich bis über beide Ohren grinse.

Brownie mit geschmolzener Schokolade und Nüssen

Die Brownies machen sich aber nicht nur frisch aus dem Ofen ausgezeichnet. Sie sind schnell gemacht und halten sich in einer Tupper auch ein paar Tage, ohne trocken zu werden. Ich mach sie gerne nach Festtagen, wenn viel Schokolade übrig geblieben ist. Neben Schokodrops kann man nämlich so ziemlich alles unter den Teig mischen. Da brauche ich dann gerne Osterhasen, – Eier und Nikoläuse oder den Rest einer Schachtel Pralinen auf. Natürlich ergeben aber Schokodrops die schönsten Schokoinseln.

Das Buch aus dem das ursprüngliche Rezept stammt, habe ich schon gute zehn Jahre. Als gerade Muffins modern wurden, gab es das mit einem 6er Muffinblech im Buchladen. Ich glaube, es war sogar mein erstes eigenes Backbuch und eine meiner ersten Backformen. Die Rezepte in diesem Buch sind Klassiker und ich nehme es immer wieder gerne zur Hand. Darf ich also vorstellen? „Amerikanische Brownies“.

Brownie-Zutaten

REZEPT

Zutaten:
250 g feiner Backzucker
180 g Mehl
130 g herbes Kakaopulver
½ TL Rosensalz (oder normales)
½ TL Backpulver
150 g zerlassene Butter
4 Eier
Vanillemark (von einer Schote)
200 g Schokoladenchips oder Tropfen. Zartbitter, Vollmilch, Weiß oder gemischt, ganz nach Geschmack
100 g gehackte Walnusskerne (oder andere Nüsse)

Puderzucker zum Bestreuen oder Kuvertüre (ca. 250 g) zum Glasieren.

Bereitet ein Backblech von ungefähr 32 x 22 cm vor, indem Ihr es mit Backpapier auslegt. Wenn Ihr ein größeres verwendet, wird der Teig natürlich dünner und Ihr müsst die Backzeit reduzieren.

Röstet die Nüsse in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett, bis sie duften und lasst sie dann abkühlen. Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Es werden zwei Schüsseln benötigt. Eine für die trockenen Zutaten und eine für die Feuchten. Nehmt für die Trockenen eine größere Schüssel, denn es kommt dann noch die flüssige Mischung dazu.

Siebt also Mehl und Kakao in eine Rührschüssel, gebt Zucker, Salz und Backpulver dazu und mischt alles gut durch. In einer zweiten Schüssel versprudelt Ihr die zerlassene Butter, die Eier und das Vanillemark mit einem Schneebesen. Die Butter darf nicht heiß sein, sonst stocken die Eier! Um mir einen extra Topf zu sparen, verwende ich für die flüssigen Zutaten eine Schüssel, die mikrowellengeeignet ist. Darin schmelze ich die Butter, bis sie gerade flüssig ist und gebe dann die restlichen Zutaten dazu.

Gebt die flüssige Mischung zu der Trockenen und verrührt beides nur so lange, bis alles gerade vermengt ist. Kleinere Klumpen stören nicht. Hebt Schokochips und Nüsse unter den Teig und verteilt Ihn dann gleichmäßig auf dem Backblech.

Beim Backen verwende ich Ober-/Unterhitze lieber als Umluft. Bei 180°C 25 – 30 Minuten backen.

Wenn Ihr geduldiger seid als ich, hebt Ihr den Kuchen mit dem Backpapier aus dem Blech und lasst ihn auf einem Kuchengitter abkühlen. Währenddessen könnt Ihr die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Wie Ihr weiter vorgehen wollt, liegt ganz bei Euch. Ihr könnt den gesamten Kuchen bestreichen bzw. bestäuben oder ihn vorher in Brownies schneiden und diese dann sogar komplett in Kuvertüre tauchen, dann werdet Ihr aber mehr davon brauchen.

Lauwarmer Brownie mit geschmolzener Schokolade

Ich wünsche Euch kleine glückliche Genussmomente!
Eure Marion


Heißes für die kalten Tage: Dreierlei Tassen-Schokolade am Stiel

Nachdem der Winter doch noch so schön weiß zurückgekommen ist, gibt’s von mir noch kleine Seelenschmeichler zum Einmummeln. Mit einer Tasse heißer Schokolade in der Hand den gezuckerten Garten anschauen, das hat doch was.

heiße Trinkschokolade

Man macht sich einfach eine große Tasse mit guter Milch heiß und löst dann darin eine Trinkschokolade auf und genießt. Die kann man natürlich für sich selbst herstellen, aber die kleinen Tassenschokoladen am Stiel sind auch charmante Mitbringsel und ein kleines Dankeschön für eine Einladung. Ich bin mir sicher, dass die jedes Herz erwärmen. Ihr könnt unzählige Varianten probieren und auf die Schokolade packen, was euch gerade gefällt. Auch Dinge, die sich in der heißen Milch nicht auflösen, machen Spaß und geben Geschmack ab. Man fischt sie dann einfach mit dem Löffel heraus und isst sie so.

Bei mir fanden endlich mal meine Mini-Cupcakebleche ihren ersten Einsatz. Ich hab die Mulden mit den passenden Papierförmchen ausgelegt. Das geht schnell und sauber und die Größe ist ideal. Außerdem braucht ihr noch etwas, das ihr in die Schokolade stecken könnt. Ich habe Trinkhalme und Essstäbchen verwendet. Diese Einwegholzstäbchen, die man immer mitbekommt, wenn man sich Sushi holt. Die Trinkhalme finde ich einfach nur hübsch und die Roten erinnern mich an Zuckerstangen. Außerdem sind sie unheimlich praktisch, weil man ja gleich mit ihnen trinken kann. Dann verbrennt man sich auch die Schnute nicht so, wenn man so ungeduldig ist wie ich.

Drei Sorten heiße Tassen-Schokolade am Stiel

Meine Varianten : Zartbitterschokolade mit kandierter Ananas, Zartbitterschokolade mit Marshmellow und weiße Schokolade mit Candy

Ihr könnt die Schokolade direkt würzen (z.B. mit etwas Zimt oder Chili) oder wie ich es hier gemacht hab, einfach etwas oben darüber geben. Seid einfach ein wenig kreativ.

REZEPT

Mini-Cupcakebleche
Papierförmchen für Mini-Cupcakes
Zartbitterkuvertüre, gehackt oder in Drops
weiße Kuvertüre, gehackt oder in Drops
Stückchen von kandierter Ananas
kleinere Marshmellows
gestreifte Zuckerstangen oder bunt gestreifte Bonbons
Trinkhalme
Holzstäbchen

Statt Kuvertüre könnt ihr auch jede andere Schokolade nehmen. Mir persönlich schmeckt sie einfach am besten, aber es sollte auch eine gute Qualität sein.

Das richtige Temperieren von Schokolade ist für mich immer wieder eine neue Herausforderung. Ich hab leider kein geeignetes Thermometer, aber das steht weit oben auf meiner Wunschliste. Eine liebe Bekannte hat mir mal eine Methode erklärt, nach der ich die Schokolade schmelze. Bis jetzt ist die Trefferquote recht hoch. Allerdings muss ich eingestehen, dass ich dem Halten der Temperatur so meine Schwierigkeiten habe. Also üben, üben, üben!

weiße Trinkschokolade mit Zuckerstange am Stiel

Bereitet als erstes das Topping vor. Die kandierte Ananas in kleine Stücke schneiden, die Bonbons oder Zuckerstangen in einen Gefrierbeutel geben und mit etwas schwerem grob zerstoßen. Der Stößel des Mörsers, Pfanne oder Fleischklopfer. Die Marshmellows solltet ihr gleich von unten auf die Trinkhalme schieben, weil sie eine klebrige Spur hinterlassen. Schiebt sie nur so weit hoch wie notwendig.

Stellt für die Schokolade ein Wasserbad mit einer passenden Metallschüssel auf. Gebt ungefähr 2/3 der dunklen Kuvertüre hinein und schmelzt sie langsam auf mittlerer Hitze, rührt immer wieder mal um. Wenn sie schön flüssig ist und alles geschmolzen, dann nehmt den Topf von der Hitze und gebt das restliche 1/3 an Schokolade dazu und rührt es unter, bis sich diese ebenfalls aufgelöst hat. Durch dieses Impfen kühlt die Schokolade ab. Jetzt ist es wichtig den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, damit sie hinterher schön glänzt. Tippt mit dem Finger in die Schokolade und dann die Schokolade an eure Lippen. Ihr solltet keine Temperatur spüren. Weder warm noch kalt. Die Schokolade müsste dann passen und am Rand der Metallschüssel fängt sie vielleicht auch schon an etwas anzuziehen. Mit einer Messerspitze oder einer Teigkarte kann man einen weiteren Test machen. Eine kleine Spitze in die Schokolade tauchen und abwarten wie die dünne Schicht anzieht und ob sie schön glänzt.

Selbstgemachte heiße Trinkschokolade am Stiel

Dann gießt die Schokolade in eure vorbereiteten Förmchen. Fang am besten mit den Marshmellows an. Die eigenen sich für den Anfang hervorragend, weil sie nicht umfallen können, wenn die Schokolade noch nicht angezogen ist. Für die anderen Trinkhalme muss die Schokolade unter Umständen etwas anziehen, damit der Trinkhalm nicht umfällt. Wobei die sehr leicht sind. Das Problem mit dem Umfallen hatte ich eher mit den Sushi Stäbchen. Wenn dann überall ein Trinkhalm drin ist, dann kann das Topping auf der Schokolade verteilt werden. Dasselbe Spiel mit der weißen Schokolade. Dann muss alles nur noch auskühlen und fest werden, aber bitte nicht in den Kühlschrank damit. Eine kühle Speis ist perfekt.

Wenn die Tassenschokoladen fest sind, könnt Ihr die Papierförmchen vorsichtig abziehen und sie verpacken.

Dreierlei heiße Trinkschokolade zum Verschenken

Heiße Trinkschokolade

Ich werde mir eine heiße Schokolade machen und die schöne Schneedecke im Garten beobachten, während ich sie genieße. Euch wünsche ich viel Spaß bei der Herstellung, beim Verschenken und selbst genießen.

Auf einen schönen Winter, der endlich da ist! Eure Marion



verdammt gute Karamellcupcakes

Auf einmal waren sie da, diese kleinen Sündereien. In meiner Küche feierte der Cupcake mit dieser leckeren Variante sein Debüt. Er ist jede Sünde wert und hält sich im Kühlschrank auch sehr gut frisch. Schön zum Vorbereiten. Also genießen wir etwas höllisch Gutes und hoffen trotzdem in den Himmel zu kommen!


Wart ihr schon mal in London? Eine ganz wundervolle Stadt, kann ich euch sagen. Voller Inspiration, trotzdem "echt" und bodenständig und mit ganz tollen, freundlichen, individuellen Menschen. In London kam ich auch in den Genuss meines ersten Cupcakes. Überhaupt kann man in dieser Stadt gut essen. Da tut es gut zu Fuß unterwegs zu sein. Es war leider nicht dieser hier, wenn ich auch das Originalrezept aus London mitgebracht habe. Dieses Rezept habe ich etwas auf unseren Geschmack "eingedeutscht". Also keine Scheu, sondern rühren, backen und in Genuss schwelgen!

REZEPT
(24 Stück)

Dulce de leche:
1 Dose gezuckerte Kondensmilch

Ich habe ein russisches Produkt mit 397g verwendet, weil das die einzige bereits gezuckerte Kondensmilch war. Die ganze Dose geschlossen für ca. 3 Stunden kochen. Mehr nicht! Die Dose muss mit Wasser bedeckt sein und der Topf somit groß genug. Feines Karamell, ganz einfach hergestellt.

Frosting:
100g doppelrahm Frischkäse
(ich schwöre auf Philadelphia)
100g weiche Butter
250g Puderzucker
60 dulce de leche

Den Frischkäse in eine eigene Schüssel geben, glatt rühren und auf höchster Stufe richtig aufschlagen. In einer weiteren Schüssel die Butter cremig rühren, Puderzucker dazusieben und miteinander hell und cremig schlagen. Hier könnt ihr euch austoben solange es die Geduld erlaubt. Schlagen, Schlagen auf höchster Rührstufe, das macht das Frosting schön fluffig und nicht so schwer. Dann kommt die dulce de leche dazu, die ebenfalls gut untergerührt werden muss und es darf ruhig wieder richtig aufgeschlagen werden. Jetzt darf auch der aufgeschlagene Frischkäse auf niedrigster Stufe untergerührt werden, nur bitte nicht zu lange, sonst trennt sich die Creme wieder und das wäre viel zu schade.

Teig:
290g Datteln, entsteint und krümelig gehackt
145g geröstete und fein gehackte Walnüsse
Mark von 2 Vanilleschoten
130g weiche Butter
240g brauner Zucker
290g Mehl
1 1/2 TL Natron
1 Packung Backpulver
1 Prise Salz
3 große Eier

Damit der Teig nicht so lange Zeit zum Quellen hat, ist es ratsam die Backform zuerst mit Papierförmchen auszulegen, bzw. zu buttern und auszustreuen, bevor man ihn zubereitet.

Da man zwei Schüsseln braucht, beginne ich damit, die Mehlmischung herzustellen. So wird also in einer Schüssel Mehl, Salz, Natron und Backpulver gründlich gemischt und in die zweite Schüssel gesiebt. Somit ist die erste wieder frei. Darin die Butter glatt rühren und mit dem Zucker und dem Mark der Vanille cremig aufschlagen. Langes schlagen auf höchster Rührstufe macht den Teig fluffig. Die Eier in einer Tasse aufschlagen und miteinander leicht anquirrlen. Diese dann laaangsam in die Buttercreme rühren, auf niedrigster Stufe. Gibt man die Eier zu schnell in die Creme, gerinnt die Masse. Sollte das passieren, gibt man 2-3 EL der Mehlmischung dazu. Darauf achten, dass die Eier gut eingearbeitet sind. Ist die Eiermasse schön homogen, kann man sie nochmals auf höchster Rührstufe kräftig aufschlagen..
Jetzt werden Datteln und Walnüsse gründlich untergehoben. Bitte nur unterheben, nicht rühren. Sonst werden die Datteln zu Brei. Zum Schluss das Mehl dazusieben und ebenfalls kurz unterheben. Gerade so, dass alles feucht ist und keine Mehlklumpen im Teig sind.

Die Förmchen zu 2/3 mit Teig befüllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober- /Unterhitze 15-20 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn sie golbraun sind und wenn die sie Stäbchenprobe bestehen.

Lasst die Küchlein in der Form ca. 15 Minuten abkühlen bevor ihr sie aus der Form holt und sie auf einem Kuchengitter auskühlen lasst.


Mit einem Kugelausstecher wird nun ein kleines Loch aus den Küchlein ausgestochen, in die die übrige dulce de leche gefüllt wird. Die ausgehölte Kappe kann wieder aufgesetzt werden, auch wenn sie etwas über steht. Nun kann das Frosting aus dem Kühlschrank und mit Hilfe eines Spritzbeutels und Tülle, nach eurem Geschmack, werden aus Muffins Cupcakes.


Fröhliches Genießen!