Selbst zu buttern war für mich wirklich ein kleines
Highlight. Mir passiert es hin und wieder immer noch, dass ich Sahne
überschlage. Sehr ärgerlich natürlich. Vor allem passiert das immer dann, wenn
man es gerade besonders gut hinbekommen möchte. Natürlich hat man dann gleich
im Kopf „Na toll, Butter fabriziert!“. Dann kam mir der Gedanke, dass Butter
doch was Gutes ist und ob die Sahne nun wirklich kaputt ist oder ob man
tatsächlich richtige Butter daraus machen kann. Wie schön, dass das Internet
alles weiß und jetzt bin ich schlauer und hab selbst gebuttert! Ich fand es
wirklich faszinierend. Ganz gebannt hab ich meiner Kitty zugeschaut wie aus
flüssiger Sahne perfekte Schlagsahne wurde und – ja, es tat mir kurz weh – die
perfekte Schlagsahne anfing zu flocken. Jetzt war das Kind ja eh schon in den
Brunnen gefallen. Die Kitty rührte weiter und es trennte sich immer mehr die
Butter von der Molke. Ich war begeistert wie ein Kind zu Weihnachten!
Mit meinem kleinen Kräutergarten erschließen sich mir jetzt
ganz neue Wege. Natürlich kann man auch Butter kaufen, sie weich werden lassen
und dann Kräuterbutter daraus machen. Aber selbst zu Buttern ist doch viel
cooler, mal ehrlich! Man hat eine wunderbare Butter und ein Glas leckere Molke.
Preislich nimmt es sich kaum was, das muss man schon eingestehen und es kommt
natürlich auch drauf an, welchen Preis man als Grundlage nimmt. Aber die Butter
schmeckt wirklich gut und sahnig und man weiß, was drin ist.
Für meine erste Butter hab ich ein Kräutertöpfchen mit
Thymian geköpft. Aber das war mir dann zu langweilig und darum hab ich nochmal
gebuttert. Knoblauchbutter find ich sehr lecker, aber frischer Knoblauch ist
oft recht scharf, bissig und verursacht Mundgeruch. Warum den Knoblauch also
nicht grillen? Gegrillter Knoblauch ist super und weil ich auf Lavendel kaum
verzichten kann, ist dieser auch noch dabei. Selbstverständlich, dass ich das
mit euch teile, oder?
REZEPT
Zutaten:
1 Becher Sahne
1 Knoblauchknolle
Olivenöl
Lavendelsalz (oder normales Salz)
Pfeffer
getrocknete Lavendelblüten
außerdem:
Alufolie
kleine Gläser oder ähnliches
Spritzbeutel mit Rosentülle
Für den gegrillten Knoblauch schneidet Ihr von der Knolle
einen Deckel ab, damit die Zehen angeschnitten sind. Diese Knolle legt ihr, mit
der Schnittstelle nach oben, auf ein Stück Alufolie, würzt sie mit Lavendelsalz,
Pfeffer und etwas Olivenöl und wickelt die Knolle in der Alufolie gut ein. Das
Päckchen kommt bei 160°C für ca. 1,5 Std in den Ofen.
Wenn Ihr ihn dann aus dem Ofen holt und das Päckchen öffnet
(vorsichtig – heiß!) werdet Ihr begeistert sein. Der Knoblauch ist goldbraun
und duftet herrlich. Die Knoblauchknolle wäre so schon eine schöne Beilage.
Aber wir wollen mehr!
Ihr könnt jetzt mit einer Kuchengabel die Knoblauchzehen aus
der Schale ziehen. Ich kann nur sagen, dass mein Magen dabei geknurrt hat und
ich musste einfach ein bisschen probieren. Wenn sich nicht alle Zehen ganz
herauslösen lassen, macht das überhaupt nichts. Die Zehen müssen zu einem
feinen Püree gehackt werden, bevor sie unter die Butter gerührt werden. Achtet darauf,
dass keine Stückchen mehr bleiben, sonst ist hinterher die Rosentülle
verstopft. Ihr müsst den Knoblauch wirklich ganz fein hacken.
Nun zur Butterherstellung. Ich hab die Sahne mit meiner
KitchenAid gerührt. Ich empfehle den Flachrührer, da am Ende ein
Butterklumpen entsteht und die Sahne eh nicht der Star ist und besonders schön
werden muss. Für Schlagsahne verwende ich sonst normalerweise den Schneebesen. Natürlich
könnt Ihr die Butter auch mit einem normalen Rührgerät oder sogar in
einem sauberen Gurkenglas durch stetiges Schütteln herstellen.
Es gibt nicht viel zu tun, außer zu rühren. Anfangs auf
einer langsamen Stufe, damit die Sahne nicht so spritzt. Aber sobald sie fester
wird, könnt Ihr die Geschwindigkeit erhöhen. Ihr macht ganz einfach
Schlagsahne, hört dann aber nicht auf. Ihr rührt weiter und dann ist es auch
gleich passiert. So sieht überschlagene Sahne aus:
Aber keine Panik. Diesmal soll es so sein. Ihr schlag
einfach weiter und dadurch trennt sich immer mehr die Butter von der süßen
Molke. Die Butterflocken sind schon deutlich zu erkennen.
Durch weiteres Rühren wird aus den Flocken von selbst ein
großer Klumpen Butter. Wenn es so weit ist, könnt ihr aufhören zu rühren.
Gießt die Molke durch ein Sieb in eine Schüssel ab. Sie schmeckt wirklich lecker und
muss nicht weggeschüttet werden. Wenn noch kleine Butterstückchen mit im Sieb
hängen, drückt Ihr die einfach an den großen Klumpen. Lasst die Butter in eurer
Rührschüssel, weil sie jetzt noch gewaschen wird. Dazu gebt Ihr einfach kaltes
Wasser über den Butterklumpen, bis dieser bedeckt ist. Dann schwenkt Ihr die
Schüssel, um die übrige Molke auszuwaschen. Dieses Wasser könnt Ihr wegschütten.
Wiederholt den Vorgang 3 - 4 mal, bis das Wasser klar bleibt. Dann könnt Ihr
die Butter mit einem Küchenpapier abtupfen und weiterverarbeiten. Die Butter
ist fertig!
So wie die Butter jetzt ist, eignet sie sich wunderbar fürs
Frühstück oder zum Backen, aber wir möchten ja Würzbutter daraus machen. Darum
wird sie gleich weiterverarbeitet ohne sie nochmal kühl zu stellen. Sie ist
jetzt schön weich und hat dafür die richtige Konsistenz. Gebt das abgekühlte
Knoblauchpüree zur Butter und vermengt es gut mit einer Gabel. Schmeckt mit
Lavendelsalz ab und verrührt alles gut miteinander, bis Ihr zufrieden seid.
Ihr könnt die Butter jetzt in eine kleine Schüssel streichen
und gleich verwenden, oder in ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
Ihr könnt sie auch in Eiswürfelformen geben und einfrieren. Vergesst aber
nicht, noch ein paar getrocknete Lavendelblüten darüber zu streuen. Das sieht
nicht nur dekorativ aus, sondern gibt ein leichtes Aroma ab, ohne dass es parfümiert
wirkt.
Ich wollte aus der Butter schöne Rosenblüten spritzen und
hab die Masse dazu in einen Spritzbeutel mit Rosentülle gefüllt. Je nachdem wie
weich die Masse ist, schadet es nicht, den Spritzbeutel nochmal kurz in den
Kühlschrank zu legen.
Kleine Gläser habe ich mit ein wenig Alufolie überschlagen.
Auf deren Deckel hab ich die Rose aufgespritzt, ein paar Lavendelblüten darüber
gestreut und samt Glas in den Gefrierschrank gestellt, bis ich mit meinen
Blüten durch war. Dadurch werden die Blüten stabil und man kann sie gut
verpacken ohne die Blüte zu zerstören. Mit einem Brotzeitmesser hab ich dann
die festen Butterblüten vom Glas genommen und in vorbereitete Stückchen
Alufolie verpackt und diese eingefroren.
Sind die Blüten nicht schön? Sie können aus dem Gefrierfach direkt angerichtet werden, ohne
sie vorher aufzutauen.
Wenn Ihr eine Anleitung braucht, wie man eine Butterrose spritzt,
dann empfehle ich euch bei YouTube zu stöbern. Da gibt es einige Videos, die
das sehr schön zeigen. Sucht zum Beispiel nach „piping icing rose“. Es schadet
auch nicht, verschiedene Videos anzuschauen um die für sich beste Technik zu
finden.
Jetzt wünsch ich euch viel Spaß und guten Appetit und ein
genüssliches Essen!
Eure Marion
11 Fragen - 11 Antworten - 11 Fakten - Ich wurde getaggt!
Es ist jetzt doch schon eine Weile her, dass ich getaggt wurde. Das bedeutet, ich gebe 11 Fakten zur meiner Person preis, beantworte 11 Fragen vom Tagger, tagge wiederum 11 Blogs und stelle neue 11 Fragen die dann wieder beantwortet werden müssen. Eine schöne Spielerei um kleine Blogs bekannter zu machen und um neue Blogs kennen zu lernen und da gibt es so viele schöne. Ich hab angefangen mich durchzuwühlen und was ich da so entdeckt habe hat mir sehr gefallen. Aus diesem Grund:
Vielen lieben Dank an die Küchenchefin, dass du mich getaggt hast. Entschuldige, wenn es nun etwas gedauert hat!
11 Fakten zur meiner Person:
11 Antworten zu die Küchenchefin:
Lieber süß oder salzig?
süß
Trinkst du am Morgen lieber Tee oder Kaffe?
Kaffee, mit viel Milch und ohne Zucker.
Isst du lieber Schoko- oder Vanillepudding?
Schoko.
Was ist dein Lieblingsgericht?
Schwer sich da zu entscheiden. Aber ich esse gerne Schinkennudeln. Ganz einfach mit gekochten Spiralnudeln und gutem Kochschinken mit Butter in der Pfanne angeschwenkt. Aber da gibts noch sooo viel mehr!
Das beste/wichtigste Gewürz ist für dich?
Salz.
Welches Lebensmittel magst du gar nicht bzw. was würdest du nie mehr Essen?
Innereien und in Insekten.
Dein schrecklichstes Ess-Erlebnis?
Da musste ich wirklich lange überlegen, aber als erstes kamen mir die Schnecken in Kräutersoße in den Sinn, die ich mal als Kind gegessen hab. Zum Glück hab ich da noch nicht umrissen, was ich da gegessen hab.
Woher nimmst du dir deine Rezeptideen?
Aus Zeitschriften, Kochbüchern oder auch Kochsendungen.
Hast du einen Lieblings-Foodblog bzw. Küchenheld?
"Mein Küchenheld" trifft wohl am ehesten auf Tim Mälzer zu. Durch seine Sendung hab ich viel gelernt. Aber ich schätze auch andere Köche, wie Christian Rach.
Wen würdest du gerne einmal zu Essen einladen?
Ich lade immer wieder gerne aufs Neue liebe Freunde zum Essen ein.
Mit was solltest du dringend aufhören?
hm... da fällt mir absolut nichts ein!
11 Fragen an die Getaggten:
11 Blogger:
Viel Spaß! Eure Marion
Vielen lieben Dank an die Küchenchefin, dass du mich getaggt hast. Entschuldige, wenn es nun etwas gedauert hat!
11 Fakten zur meiner Person:
- Ich bin ein absoluter Genussmensch und liebe gutes Essen.
- Ich bin ein großer Fan von Peggy Porschen. Ihre Torten sind ein Traum und der Besuch in ihrem Parlour war für mich ein großes Highlight.
- Ich liebe schöne Kochbücher und Kochzeitschriften.
- Ich koche und backe seltenst genau nach Rezept.
- Ich backe noch lieber, als dass ich koche.
- Ich trinke sehr gerne Wein (vorallem aus Franken), auch mal ein Bier und guten Whiskey
- Meine liebste Backform sind die kleinen Gugelhüpfle.
- Ich habe dieses Jahr viele Babies. Ich ziehe Chili, Paprika und Tomaten groß und anderes und bin ganz verliebt.
- Lavendel in der Küche ist meine persönliche große Entdeckung.
- Ich bestell in Lokalen meist das selbe, solang ich neues noch nicht bei anderen gesehen und evlt. probieren konnte.
- Das Wichtigste zum Schluss: Ich bin mit dem besten Ehemann der Welt verheiratet ;)
11 Antworten zu die Küchenchefin:
Lieber süß oder salzig?
süß
Trinkst du am Morgen lieber Tee oder Kaffe?
Kaffee, mit viel Milch und ohne Zucker.
Isst du lieber Schoko- oder Vanillepudding?
Schoko.
Was ist dein Lieblingsgericht?
Schwer sich da zu entscheiden. Aber ich esse gerne Schinkennudeln. Ganz einfach mit gekochten Spiralnudeln und gutem Kochschinken mit Butter in der Pfanne angeschwenkt. Aber da gibts noch sooo viel mehr!
Das beste/wichtigste Gewürz ist für dich?
Salz.
Welches Lebensmittel magst du gar nicht bzw. was würdest du nie mehr Essen?
Innereien und in Insekten.
Dein schrecklichstes Ess-Erlebnis?
Da musste ich wirklich lange überlegen, aber als erstes kamen mir die Schnecken in Kräutersoße in den Sinn, die ich mal als Kind gegessen hab. Zum Glück hab ich da noch nicht umrissen, was ich da gegessen hab.
Woher nimmst du dir deine Rezeptideen?
Aus Zeitschriften, Kochbüchern oder auch Kochsendungen.
Hast du einen Lieblings-Foodblog bzw. Küchenheld?
"Mein Küchenheld" trifft wohl am ehesten auf Tim Mälzer zu. Durch seine Sendung hab ich viel gelernt. Aber ich schätze auch andere Köche, wie Christian Rach.
Wen würdest du gerne einmal zu Essen einladen?
Ich lade immer wieder gerne aufs Neue liebe Freunde zum Essen ein.
Mit was solltest du dringend aufhören?
hm... da fällt mir absolut nichts ein!
11 Fragen an die Getaggten:
- Welches ist deine liebste Freizeitbeschäftigung?
- Wie sieht für dich ein perfekter Sonntag aus?
- Was isst und trinkst du am liebsten?
- Was ist dein "Angebermenü"?
- Was gibt es bei dir unter der Woche?
- Was ist dein liebstes Küchenutensil?
- Wer ist dein größtes Idol?
- Bist du ein Morgenmensch oder ein Morgenmuffel?
- Wobei wirst du schwach?
- Was ist dein liebstes Urlaubsziel?
- Was ist deine Macke?
11 Blogger:
Viel Spaß! Eure Marion
Best Blog Award
Und weil es so schön ist, neue Blogs zu finden und darin zu stöbern, geht's gleich weiter mit dem BEST BLOG AWARD. Vielen lieben Dank an die Kleine Bäckerin und Fräulein Wirbelwind für die Nominierung!
Mit dieser Aktion sollen Blogs miteinander verknüpft werden um kleine Blogs bekannter zu machen. Das ist doch eine schöne Sache!
Die Spielregeln sind einfach. Der Nominierte bedankt sich auf seinem Blog bei demjenigen, der ihn nominiert hat und fügt auch das hübsche Bildchen dazu. Es gibt Fragen zu beantworten um sich auch ein wenig mehr kennen zu lernen und natürlich sollen weitere Blogs mit unter 200 Followern, 20 an der Zahl, nominiert werden.
Und hier die Fragen mit meinen Antworten:
Was magst du beim Kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?
Nachtisch. Ich bin ein Schleckermäulchen!
Was ist dir wichtiger bei einer Person. Die Persönlichkeit oder die Erscheinung?
Selbstverständlich die Persönlichkeit. Aber sie sollte mit der Erscheinung zusammen passen und vorallem ist ein gepflegtes Äußeres wichtig.
Wann hast du den Blog gegründet?
Mein erster Post war am 3.9.2012.
Welche Person hat dich bisher inspiriert, in dieser Welt mit etwas Neuem anzufangen?
Schwer zu sagen. Es gibt viele Einflüsse die mich inspirieren. Aber mein Mann, Familie und Freunde treiben einen immer voran.
Verfolgst du viele Blogs?
Ich suche immer wieder neue Blogs, aber meistens vergesse ich sie in meine Liste aufzunehmen.
Kochst du lieber selbst oder lässt du dich gerne bekochen?
Unterschiedlich. Ich koche und backe sehr gern, aber ich bin auch gerne Gast.
Welches Buch liest du momentan?
Ich hab gerade ein paar Serien offen und warte darauf, dass die Autoren was neues rausbringen. Dazu gehört z.B. "House of Night", die Argenau-Serie von Lyndsay Sands, die Provinzkrimis von Rita Falk und von Ben Aaronovitch die Fantasy-Krimi Reihe, die mit "Die Flüsse von London" beginnt. Lucinda Riley les ich auch gerne.
Welches Kleidungsstück hat bisher am längsten in deinem Schrank überlegt?
Oh, da gibt es schon das ein oder andere Basic-Teil. Aber abgesehen davon gibt es noch einen langen Cordrock, den ich immer noch anziehen mag.
Was ist dein Lieblingsrezept?
Für meine Lieblingsgerichte brauche ich kein Rezept mehr und ich probier viel neues aus, koche aber selten nach Rezept. Das wären dann eher Backrezepte z.B. von Peggy Porschen oder aus der LECKER BAKERY. Aber sich da entscheiden?
Welche Eigenschaften einer Person sind dir in einer Freundschaft wichtig?
Freundschaft ist Geben und Nehmen. Man muss Spaß miteinander haben können und vorallem verbringt man gerne Zeit miteinander. Vertrauen und Ehrlichkeit sind natürlich immer wichtig.
Was ist dein Lieblingsfilm?
Wieder eine schwere Frage ;) "Sister Act" kann ich mir immer wieder anschaun, ohne dass es langweilig wird. Aber "Ratatouille" gehört auch definitiv zu meinen Lieblingsfilmen.
Mit dieser Aktion sollen Blogs miteinander verknüpft werden um kleine Blogs bekannter zu machen. Das ist doch eine schöne Sache!
Die Spielregeln sind einfach. Der Nominierte bedankt sich auf seinem Blog bei demjenigen, der ihn nominiert hat und fügt auch das hübsche Bildchen dazu. Es gibt Fragen zu beantworten um sich auch ein wenig mehr kennen zu lernen und natürlich sollen weitere Blogs mit unter 200 Followern, 20 an der Zahl, nominiert werden.
Und hier die Fragen mit meinen Antworten:
Was magst du beim Kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?
Nachtisch. Ich bin ein Schleckermäulchen!
Was ist dir wichtiger bei einer Person. Die Persönlichkeit oder die Erscheinung?
Selbstverständlich die Persönlichkeit. Aber sie sollte mit der Erscheinung zusammen passen und vorallem ist ein gepflegtes Äußeres wichtig.
Wann hast du den Blog gegründet?
Mein erster Post war am 3.9.2012.
Welche Person hat dich bisher inspiriert, in dieser Welt mit etwas Neuem anzufangen?
Schwer zu sagen. Es gibt viele Einflüsse die mich inspirieren. Aber mein Mann, Familie und Freunde treiben einen immer voran.
Verfolgst du viele Blogs?
Ich suche immer wieder neue Blogs, aber meistens vergesse ich sie in meine Liste aufzunehmen.
Kochst du lieber selbst oder lässt du dich gerne bekochen?
Unterschiedlich. Ich koche und backe sehr gern, aber ich bin auch gerne Gast.
Welches Buch liest du momentan?
Ich hab gerade ein paar Serien offen und warte darauf, dass die Autoren was neues rausbringen. Dazu gehört z.B. "House of Night", die Argenau-Serie von Lyndsay Sands, die Provinzkrimis von Rita Falk und von Ben Aaronovitch die Fantasy-Krimi Reihe, die mit "Die Flüsse von London" beginnt. Lucinda Riley les ich auch gerne.
Welches Kleidungsstück hat bisher am längsten in deinem Schrank überlegt?
Oh, da gibt es schon das ein oder andere Basic-Teil. Aber abgesehen davon gibt es noch einen langen Cordrock, den ich immer noch anziehen mag.
Was ist dein Lieblingsrezept?
Für meine Lieblingsgerichte brauche ich kein Rezept mehr und ich probier viel neues aus, koche aber selten nach Rezept. Das wären dann eher Backrezepte z.B. von Peggy Porschen oder aus der LECKER BAKERY. Aber sich da entscheiden?
Welche Eigenschaften einer Person sind dir in einer Freundschaft wichtig?
Freundschaft ist Geben und Nehmen. Man muss Spaß miteinander haben können und vorallem verbringt man gerne Zeit miteinander. Vertrauen und Ehrlichkeit sind natürlich immer wichtig.
Was ist dein Lieblingsfilm?
Wieder eine schwere Frage ;) "Sister Act" kann ich mir immer wieder anschaun, ohne dass es langweilig wird. Aber "Ratatouille" gehört auch definitiv zu meinen Lieblingsfilmen.
Heißes für die kalten Tage: Dreierlei Tassen-Schokolade am Stiel
Nachdem der Winter doch noch so schön weiß zurückgekommen
ist, gibt’s von mir noch kleine Seelenschmeichler zum Einmummeln. Mit einer
Tasse heißer Schokolade in der Hand den gezuckerten Garten anschauen, das hat
doch was.
Man macht sich einfach eine große Tasse mit guter Milch heiß und löst dann darin eine Trinkschokolade auf und genießt. Die kann man natürlich für sich selbst herstellen, aber die kleinen Tassenschokoladen am Stiel sind auch charmante Mitbringsel und ein kleines Dankeschön für eine Einladung. Ich bin mir sicher, dass die jedes Herz erwärmen. Ihr könnt unzählige Varianten probieren und auf die Schokolade packen, was euch gerade gefällt. Auch Dinge, die sich in der heißen Milch nicht auflösen, machen Spaß und geben Geschmack ab. Man fischt sie dann einfach mit dem Löffel heraus und isst sie so.
Bei mir fanden endlich mal meine Mini-Cupcakebleche ihren ersten Einsatz. Ich hab die Mulden mit den passenden Papierförmchen ausgelegt. Das geht schnell und sauber und die Größe ist ideal. Außerdem braucht ihr noch etwas, das ihr in die Schokolade stecken könnt. Ich habe Trinkhalme und Essstäbchen verwendet. Diese Einwegholzstäbchen, die man immer mitbekommt, wenn man sich Sushi holt. Die Trinkhalme finde ich einfach nur hübsch und die Roten erinnern mich an Zuckerstangen. Außerdem sind sie unheimlich praktisch, weil man ja gleich mit ihnen trinken kann. Dann verbrennt man sich auch die Schnute nicht so, wenn man so ungeduldig ist wie ich.
Meine Varianten : Zartbitterschokolade mit kandierter Ananas, Zartbitterschokolade mit Marshmellow und weiße Schokolade mit Candy
Ihr könnt die Schokolade direkt würzen (z.B. mit etwas Zimt oder Chili) oder wie ich es hier gemacht hab, einfach etwas oben darüber geben. Seid einfach ein wenig kreativ.
REZEPT
Mini-Cupcakebleche
Papierförmchen für Mini-Cupcakes
Zartbitterkuvertüre, gehackt oder in Drops
weiße Kuvertüre, gehackt oder in Drops
Stückchen von kandierter Ananas
kleinere Marshmellows
gestreifte Zuckerstangen oder bunt gestreifte Bonbons
Trinkhalme
Holzstäbchen
Statt Kuvertüre könnt ihr auch jede andere Schokolade nehmen. Mir persönlich schmeckt sie einfach am besten, aber es sollte auch eine gute Qualität sein.
Das richtige Temperieren von Schokolade ist für mich immer wieder eine neue Herausforderung. Ich hab leider kein geeignetes Thermometer, aber das steht weit oben auf meiner Wunschliste. Eine liebe Bekannte hat mir mal eine Methode erklärt, nach der ich die Schokolade schmelze. Bis jetzt ist die Trefferquote recht hoch. Allerdings muss ich eingestehen, dass ich dem Halten der Temperatur so meine Schwierigkeiten habe. Also üben, üben, üben!
Bereitet als erstes das Topping vor. Die kandierte Ananas in kleine Stücke schneiden, die Bonbons oder Zuckerstangen in einen Gefrierbeutel geben und mit etwas schwerem grob zerstoßen. Der Stößel des Mörsers, Pfanne oder Fleischklopfer. Die Marshmellows solltet ihr gleich von unten auf die Trinkhalme schieben, weil sie eine klebrige Spur hinterlassen. Schiebt sie nur so weit hoch wie notwendig.
Stellt für die Schokolade ein Wasserbad mit einer passenden Metallschüssel auf. Gebt ungefähr 2/3 der dunklen Kuvertüre hinein und schmelzt sie langsam auf mittlerer Hitze, rührt immer wieder mal um. Wenn sie schön flüssig ist und alles geschmolzen, dann nehmt den Topf von der Hitze und gebt das restliche 1/3 an Schokolade dazu und rührt es unter, bis sich diese ebenfalls aufgelöst hat. Durch dieses Impfen kühlt die Schokolade ab. Jetzt ist es wichtig den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, damit sie hinterher schön glänzt. Tippt mit dem Finger in die Schokolade und dann die Schokolade an eure Lippen. Ihr solltet keine Temperatur spüren. Weder warm noch kalt. Die Schokolade müsste dann passen und am Rand der Metallschüssel fängt sie vielleicht auch schon an etwas anzuziehen. Mit einer Messerspitze oder einer Teigkarte kann man einen weiteren Test machen. Eine kleine Spitze in die Schokolade tauchen und abwarten wie die dünne Schicht anzieht und ob sie schön glänzt.
Dann gießt die Schokolade in eure vorbereiteten Förmchen. Fang am besten mit den Marshmellows an. Die eigenen sich für den Anfang hervorragend, weil sie nicht umfallen können, wenn die Schokolade noch nicht angezogen ist. Für die anderen Trinkhalme muss die Schokolade unter Umständen etwas anziehen, damit der Trinkhalm nicht umfällt. Wobei die sehr leicht sind. Das Problem mit dem Umfallen hatte ich eher mit den Sushi Stäbchen. Wenn dann überall ein Trinkhalm drin ist, dann kann das Topping auf der Schokolade verteilt werden. Dasselbe Spiel mit der weißen Schokolade. Dann muss alles nur noch auskühlen und fest werden, aber bitte nicht in den Kühlschrank damit. Eine kühle Speis ist perfekt.
Wenn die Tassenschokoladen fest sind, könnt Ihr die Papierförmchen vorsichtig abziehen und sie verpacken.
Ich werde mir eine heiße Schokolade machen und die schöne Schneedecke im Garten beobachten, während ich sie genieße. Euch wünsche ich viel Spaß bei der Herstellung, beim Verschenken und selbst genießen.
Auf einen schönen Winter, der endlich da ist! Eure Marion
Man macht sich einfach eine große Tasse mit guter Milch heiß und löst dann darin eine Trinkschokolade auf und genießt. Die kann man natürlich für sich selbst herstellen, aber die kleinen Tassenschokoladen am Stiel sind auch charmante Mitbringsel und ein kleines Dankeschön für eine Einladung. Ich bin mir sicher, dass die jedes Herz erwärmen. Ihr könnt unzählige Varianten probieren und auf die Schokolade packen, was euch gerade gefällt. Auch Dinge, die sich in der heißen Milch nicht auflösen, machen Spaß und geben Geschmack ab. Man fischt sie dann einfach mit dem Löffel heraus und isst sie so.
Bei mir fanden endlich mal meine Mini-Cupcakebleche ihren ersten Einsatz. Ich hab die Mulden mit den passenden Papierförmchen ausgelegt. Das geht schnell und sauber und die Größe ist ideal. Außerdem braucht ihr noch etwas, das ihr in die Schokolade stecken könnt. Ich habe Trinkhalme und Essstäbchen verwendet. Diese Einwegholzstäbchen, die man immer mitbekommt, wenn man sich Sushi holt. Die Trinkhalme finde ich einfach nur hübsch und die Roten erinnern mich an Zuckerstangen. Außerdem sind sie unheimlich praktisch, weil man ja gleich mit ihnen trinken kann. Dann verbrennt man sich auch die Schnute nicht so, wenn man so ungeduldig ist wie ich.
Meine Varianten : Zartbitterschokolade mit kandierter Ananas, Zartbitterschokolade mit Marshmellow und weiße Schokolade mit Candy
Ihr könnt die Schokolade direkt würzen (z.B. mit etwas Zimt oder Chili) oder wie ich es hier gemacht hab, einfach etwas oben darüber geben. Seid einfach ein wenig kreativ.
REZEPT
Mini-Cupcakebleche
Papierförmchen für Mini-Cupcakes
Zartbitterkuvertüre, gehackt oder in Drops
weiße Kuvertüre, gehackt oder in Drops
Stückchen von kandierter Ananas
kleinere Marshmellows
gestreifte Zuckerstangen oder bunt gestreifte Bonbons
Trinkhalme
Holzstäbchen
Statt Kuvertüre könnt ihr auch jede andere Schokolade nehmen. Mir persönlich schmeckt sie einfach am besten, aber es sollte auch eine gute Qualität sein.
Das richtige Temperieren von Schokolade ist für mich immer wieder eine neue Herausforderung. Ich hab leider kein geeignetes Thermometer, aber das steht weit oben auf meiner Wunschliste. Eine liebe Bekannte hat mir mal eine Methode erklärt, nach der ich die Schokolade schmelze. Bis jetzt ist die Trefferquote recht hoch. Allerdings muss ich eingestehen, dass ich dem Halten der Temperatur so meine Schwierigkeiten habe. Also üben, üben, üben!
Bereitet als erstes das Topping vor. Die kandierte Ananas in kleine Stücke schneiden, die Bonbons oder Zuckerstangen in einen Gefrierbeutel geben und mit etwas schwerem grob zerstoßen. Der Stößel des Mörsers, Pfanne oder Fleischklopfer. Die Marshmellows solltet ihr gleich von unten auf die Trinkhalme schieben, weil sie eine klebrige Spur hinterlassen. Schiebt sie nur so weit hoch wie notwendig.
Stellt für die Schokolade ein Wasserbad mit einer passenden Metallschüssel auf. Gebt ungefähr 2/3 der dunklen Kuvertüre hinein und schmelzt sie langsam auf mittlerer Hitze, rührt immer wieder mal um. Wenn sie schön flüssig ist und alles geschmolzen, dann nehmt den Topf von der Hitze und gebt das restliche 1/3 an Schokolade dazu und rührt es unter, bis sich diese ebenfalls aufgelöst hat. Durch dieses Impfen kühlt die Schokolade ab. Jetzt ist es wichtig den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, damit sie hinterher schön glänzt. Tippt mit dem Finger in die Schokolade und dann die Schokolade an eure Lippen. Ihr solltet keine Temperatur spüren. Weder warm noch kalt. Die Schokolade müsste dann passen und am Rand der Metallschüssel fängt sie vielleicht auch schon an etwas anzuziehen. Mit einer Messerspitze oder einer Teigkarte kann man einen weiteren Test machen. Eine kleine Spitze in die Schokolade tauchen und abwarten wie die dünne Schicht anzieht und ob sie schön glänzt.
Dann gießt die Schokolade in eure vorbereiteten Förmchen. Fang am besten mit den Marshmellows an. Die eigenen sich für den Anfang hervorragend, weil sie nicht umfallen können, wenn die Schokolade noch nicht angezogen ist. Für die anderen Trinkhalme muss die Schokolade unter Umständen etwas anziehen, damit der Trinkhalm nicht umfällt. Wobei die sehr leicht sind. Das Problem mit dem Umfallen hatte ich eher mit den Sushi Stäbchen. Wenn dann überall ein Trinkhalm drin ist, dann kann das Topping auf der Schokolade verteilt werden. Dasselbe Spiel mit der weißen Schokolade. Dann muss alles nur noch auskühlen und fest werden, aber bitte nicht in den Kühlschrank damit. Eine kühle Speis ist perfekt.
Wenn die Tassenschokoladen fest sind, könnt Ihr die Papierförmchen vorsichtig abziehen und sie verpacken.
Ich werde mir eine heiße Schokolade machen und die schöne Schneedecke im Garten beobachten, während ich sie genieße. Euch wünsche ich viel Spaß bei der Herstellung, beim Verschenken und selbst genießen.
Auf einen schönen Winter, der endlich da ist! Eure Marion
Fein und hübsch: Mango Parfait mit Pistazien-Kokoskrunch und blauen Kornblumen
Manche mögen Eis nur im Sommer. Das kann ich gar nicht
verstehen. Eis geht immer und so viel anders ist ein Parfait auch nicht.
Natürlich mag man je nach Saison mal das eine lieber und mal das andere. So mag
ich im Sommer lieber die frischen, fruchtigen Aromen und im Winter die deftige,
kuschelige Schoko, Nuss, Maronenvariante. Das Mango Parfait in dieser Variante
ist aber mein persönlicher Klassiker und ich liebe es wirklich sehr. Vor allem
mit der ganzen Weihnachts- und Sylvesterschlemmerei ist etwas, was so frisch
und fruchtig daher kommt, eine schöne Ergänzung. Kokos passt wunderbar zu
Mango, das macht das ganze leicht exotisch und die Pistazien machen sich nicht
nur farblich gut, sondern sorgen für die nussige Komponente.
Ich greife gerne auf Nachspeisen zurück, die man schon am Vortag oder noch eher vorbereiten kann. Das nimmt einem viel Stress und man hat den Kopf wieder frei für die leckeren Dinge, mit denen man seine Gäste verwöhnen möchte. Man kann es auch gut mitbringen, wenn die Fahrt nicht allzu lange dauert. Es soll ja schließlich „halb gefroren“ sein und darf ruhig wieder etwas antauen.
Zuerst richte ich die Form her, in der die Masse später eingefüllt wird. Ich verwende eine Rehrückenform. Normalerweise lege ich diese immer mit Frischhaltefolie aus, was immer super geklappt hat. Nur leider sah dann die Oberfläche ziemlich verknittert aus. Da ich gelesen habe, dass es auch ohne gehen soll, indem man die Form dann nur leicht anwärmt, hatte ich es ohne probiert. Leider mit mäßigem Erfolg. Das Parfait wollte nicht aus der Form kommen und als es dann doch schließlich raus kam, ist mir die Oberfläche total zerlaufen. Ich schätze, ich hatte zu wenig Geduld und hab es mit dem Anwärmen übertrieben. Ich werde also wieder auf meine alt bewährte Methode zurückgreifen und hab lieber eine etwas zerknitterte Oberfläche. Wenn mir danach ist, probiere ich es vielleicht mal wieder. Ich stelle mir nämlich kleine Gugelhüpfle-Parfaits auch sehr hübsch vor.
REZEPT
Zutaten:
60g Pistazien
3 EL Kokosraspel
1 Mango (120g bis 200g Püree)
etwas Zitronensaft
3 Eigelbe
125g feiner Zucker
2 EL kaltes Wasser
300g Creme Fraiche
200g Sahne
Die Pistazien röste ich kurz ohne zusätzliches Fett in der Pfanne auf mittlerer Hitze an. Ich möchte sie aber nicht braun werden lassen, damit sie ihre schöne Farbe nicht verlieren. Es soll nur das schöne Aroma herausgekitzelt werden. Dann zerhacke ich sie grob in der Küchenmaschine. Um die Kokosraspel anzurösten, reicht die Resthitze in der Pfanne. Also schaltet den Herd ruhig aus. Röstet die Raspeln kurz an. Auch hier will ich nur das Aroma herauskitzeln und versuche, sie nicht viel Farbe bekommen zu lassen. Dann werden Pistazien und die Kokosraspel miteinander vermischt und dürfen abkühlen.
Als nächstes stelle ich das Fruchtpüree her. Dafür muss die Mango nur geschält werden, dann wird das Fruchtfleisch vom Kern herunter in grobe Stücke geschnitten. Diese werden mit etwas Zitronensaft fein püriert. Übriges Fruchtpüree kann man übrigens sehr gut einfrieren oder man rührt es unter einen Joghurt oder Quark zum Frühstück.
Hier kann man variieren. Anstelle der Mango kann man auch anderes Obst verwenden. Es sollten aber keine Kerne drin sein, also streicht Früchte wie Himbeeren am besten durch ein Sieb.
Für die Creme stelle ich zuerst einen kleinen Topf mit ungefähr 1/3 Wasser auf und lasse das heiß werden. Nicht kochen, nur gut dampfen und vor sich hin sieden. Die Eier trenne ich und gebe die Eigelbe in die Schüssel, in der ich die Creme über dem Wasserbad aufschlage. Dafür eignet sich eine runde Metallschüssel gut, die keinen Boden hat und keine Ecken. Die Eiweiße kann man übrigens sehr gut in einer kleinen Plastikdose einfrieren, um sie ein andermal für Baiser, Eischnee, Makronen und dergleichen zu verwenden. Zu den Eigelben gebe ich nun den Zucker und das Wasser. Wenn ihr variieren möchtet und der Masse ein anderes Aroma geben wollt, könnt ihr das Wasser auch durch Saft, Likör oder Schnaps ersetzen. Die Schüssel stellt man nun auf den Topf mit dem leicht siedenden Wasser und schlägt die Zutaten mit dem Schneebesen so lange auf, bis daraus eine schöne, helle und dickcremige Masse geworden ist. Die Schüssel wird dann sofort vom Topf genommen, damit die Creme keine weitere Hitze bekommt.
Jetzt wird das Mangopüree und die Creme Fraiche gut untergerührt. Aber rührt die Creme Fraiche zuerst in einer anderen Schüssel glatt, dann lässt sie sich besser unterrühren. Zuletzt wird nur noch die Sahne steif geschlagen und vorsichtig unter die Creme gehoben.
Die Parfaitmasse kann jetzt in die Form gefüllt werden. Da ich das Parfait nach dem Stürzen mit den schönen blauen Kornblumenblüten verzieren wollte, habe ich auf den Boden der Form kein Pistazien-Kokos gegeben, sondern ungefähr die Hälfte der Masse eingefüllt und dann eine Schicht der Krunchmischung aufgestreut. Wer ganz akkurat arbeiten möchte, kann das Mango Parfait an dieser Stelle kurz in den Gefrierschrank stellen und anfrieren lassen. Wenn man dann den zweiten Teil der Masse einfüllt, bleibt die Schicht schön erhalten. Ich habe es ohne Zwischenfrieren versucht und war anfangs nicht vorsichtig genug, darum hab ich diese schwungvolle Kurve in meinem Parfait, aber der Rest passt. Zum Schluss habe ich die restliche Pistazien-Kokosmischung aufgestreut und sanft festgedrückt. So kann die leckere Masse in den Gefrierschrank und darf über Nacht gut durchfrieren.
Holt es ein paar Minuten, bevor ihr es servieren wollt aus dem Gefrierschrank. Stürzt die Form auf einen schönen Teller und zieht die Frischhaltefolie ab. Das Parfait soll ein wenig antauen. Die Kornblumenblüten bleiben so besser haften, wenn man sie darüber streut und das Parfait lässt sich leichter schneiden und essen, aber vor allem schmeckt es auch besser, wenn es schneller im Mund schmilzt. Himmlisch wird es dann in Kombination mit den Pistazien und dem Kokos zum Knuspern.
Viel Freude beim Nachmachen, Schüssel auslecken und Genießen! Eure Marion
Ich greife gerne auf Nachspeisen zurück, die man schon am Vortag oder noch eher vorbereiten kann. Das nimmt einem viel Stress und man hat den Kopf wieder frei für die leckeren Dinge, mit denen man seine Gäste verwöhnen möchte. Man kann es auch gut mitbringen, wenn die Fahrt nicht allzu lange dauert. Es soll ja schließlich „halb gefroren“ sein und darf ruhig wieder etwas antauen.
Zuerst richte ich die Form her, in der die Masse später eingefüllt wird. Ich verwende eine Rehrückenform. Normalerweise lege ich diese immer mit Frischhaltefolie aus, was immer super geklappt hat. Nur leider sah dann die Oberfläche ziemlich verknittert aus. Da ich gelesen habe, dass es auch ohne gehen soll, indem man die Form dann nur leicht anwärmt, hatte ich es ohne probiert. Leider mit mäßigem Erfolg. Das Parfait wollte nicht aus der Form kommen und als es dann doch schließlich raus kam, ist mir die Oberfläche total zerlaufen. Ich schätze, ich hatte zu wenig Geduld und hab es mit dem Anwärmen übertrieben. Ich werde also wieder auf meine alt bewährte Methode zurückgreifen und hab lieber eine etwas zerknitterte Oberfläche. Wenn mir danach ist, probiere ich es vielleicht mal wieder. Ich stelle mir nämlich kleine Gugelhüpfle-Parfaits auch sehr hübsch vor.
REZEPT
Zutaten:
60g Pistazien
3 EL Kokosraspel
1 Mango (120g bis 200g Püree)
etwas Zitronensaft
3 Eigelbe
125g feiner Zucker
2 EL kaltes Wasser
300g Creme Fraiche
200g Sahne
Die Pistazien röste ich kurz ohne zusätzliches Fett in der Pfanne auf mittlerer Hitze an. Ich möchte sie aber nicht braun werden lassen, damit sie ihre schöne Farbe nicht verlieren. Es soll nur das schöne Aroma herausgekitzelt werden. Dann zerhacke ich sie grob in der Küchenmaschine. Um die Kokosraspel anzurösten, reicht die Resthitze in der Pfanne. Also schaltet den Herd ruhig aus. Röstet die Raspeln kurz an. Auch hier will ich nur das Aroma herauskitzeln und versuche, sie nicht viel Farbe bekommen zu lassen. Dann werden Pistazien und die Kokosraspel miteinander vermischt und dürfen abkühlen.
Als nächstes stelle ich das Fruchtpüree her. Dafür muss die Mango nur geschält werden, dann wird das Fruchtfleisch vom Kern herunter in grobe Stücke geschnitten. Diese werden mit etwas Zitronensaft fein püriert. Übriges Fruchtpüree kann man übrigens sehr gut einfrieren oder man rührt es unter einen Joghurt oder Quark zum Frühstück.
Hier kann man variieren. Anstelle der Mango kann man auch anderes Obst verwenden. Es sollten aber keine Kerne drin sein, also streicht Früchte wie Himbeeren am besten durch ein Sieb.
Für die Creme stelle ich zuerst einen kleinen Topf mit ungefähr 1/3 Wasser auf und lasse das heiß werden. Nicht kochen, nur gut dampfen und vor sich hin sieden. Die Eier trenne ich und gebe die Eigelbe in die Schüssel, in der ich die Creme über dem Wasserbad aufschlage. Dafür eignet sich eine runde Metallschüssel gut, die keinen Boden hat und keine Ecken. Die Eiweiße kann man übrigens sehr gut in einer kleinen Plastikdose einfrieren, um sie ein andermal für Baiser, Eischnee, Makronen und dergleichen zu verwenden. Zu den Eigelben gebe ich nun den Zucker und das Wasser. Wenn ihr variieren möchtet und der Masse ein anderes Aroma geben wollt, könnt ihr das Wasser auch durch Saft, Likör oder Schnaps ersetzen. Die Schüssel stellt man nun auf den Topf mit dem leicht siedenden Wasser und schlägt die Zutaten mit dem Schneebesen so lange auf, bis daraus eine schöne, helle und dickcremige Masse geworden ist. Die Schüssel wird dann sofort vom Topf genommen, damit die Creme keine weitere Hitze bekommt.
Jetzt wird das Mangopüree und die Creme Fraiche gut untergerührt. Aber rührt die Creme Fraiche zuerst in einer anderen Schüssel glatt, dann lässt sie sich besser unterrühren. Zuletzt wird nur noch die Sahne steif geschlagen und vorsichtig unter die Creme gehoben.
Die Parfaitmasse kann jetzt in die Form gefüllt werden. Da ich das Parfait nach dem Stürzen mit den schönen blauen Kornblumenblüten verzieren wollte, habe ich auf den Boden der Form kein Pistazien-Kokos gegeben, sondern ungefähr die Hälfte der Masse eingefüllt und dann eine Schicht der Krunchmischung aufgestreut. Wer ganz akkurat arbeiten möchte, kann das Mango Parfait an dieser Stelle kurz in den Gefrierschrank stellen und anfrieren lassen. Wenn man dann den zweiten Teil der Masse einfüllt, bleibt die Schicht schön erhalten. Ich habe es ohne Zwischenfrieren versucht und war anfangs nicht vorsichtig genug, darum hab ich diese schwungvolle Kurve in meinem Parfait, aber der Rest passt. Zum Schluss habe ich die restliche Pistazien-Kokosmischung aufgestreut und sanft festgedrückt. So kann die leckere Masse in den Gefrierschrank und darf über Nacht gut durchfrieren.
Holt es ein paar Minuten, bevor ihr es servieren wollt aus dem Gefrierschrank. Stürzt die Form auf einen schönen Teller und zieht die Frischhaltefolie ab. Das Parfait soll ein wenig antauen. Die Kornblumenblüten bleiben so besser haften, wenn man sie darüber streut und das Parfait lässt sich leichter schneiden und essen, aber vor allem schmeckt es auch besser, wenn es schneller im Mund schmilzt. Himmlisch wird es dann in Kombination mit den Pistazien und dem Kokos zum Knuspern.
Viel Freude beim Nachmachen, Schüssel auslecken und Genießen! Eure Marion
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